Unternehmensmarketing Immobilien-Treuhänder
Unternehmensmarketing
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Lernkarten
definition marketing-mix
mit dem marketing-mix werden marketingstrategien oder marketingpläne in konkrete aktionen umgesetzt (implementiert).
die vier klassischen instrumente des marketing-mix sind die sogenannten vier "P":
- product
- price
- place
- promotion
diese werden für das anbieten von dienstleistungen mit den folgenden "P"'s ergänzt:
- people
- process
- physical facilities
die vier klassischen instrumente des marketing-mix?
die drei ergänzenden instrumente im dienstleistungs-sektor?
produkt:
- product
- price
- place
- promotion
dienstleistungen:
- people
- process
- physical facilities (anbietung der dienstleistung)
definition bedürfnisse
das bedürfnis entspricht einem individuellen mangel
kunden wollen mit einer markttransaktion ihre bedürfnisse befriedigen
definition bedarf
definition nachfrage
verfügt der kunde neben dem bedürfnis noch über die entsprechende kaufkraft, wird von einem bedarf gesprochen.
--> die summe des bedarfs kann volkswirtschaftlich als nachfrage betrachtet werden
aufzählung der kunden- und kaufbeeinflusser
entsprechende funktionen dazu
- initiator
die person, die als erste vorschlägt, ein bestimmtes produkt zu erwerben oder eine bestimmte dienstleistung in anspruch zu nehmen
- einflussnehmer
die person, deren ansichten oder ratschläge für die endgültige kaufentscheidung von bedeutung sind
- entscheidungsträger
die person, die endgültig darüber befindet, ob, was, wie, wann oder wo gekauft wird, und zwar entweder im ganzen oder über einzelne aspekte
- käufer
die person, die den kauf tatsächlich ausführt
- benutzer
die person (oder gruppe), die das produkt oder die DL schliesslich verwendet
aufzählung der vier unterschiedlichen konsumverhalten
jeweils bezeichnung dazu
- rationalverhalten
käufer handelt auf der basis seiner (klaren) zielsetzung. im rahmen des problemlösungsprozesses stellt er mehrere alternativen auf und bewertet diese
- gewohnheitsverhalten
käufer verzichtet darauf, bei jedem kauf eine neue entscheidung zu treffen. er verhält sich nach einem - meistens aufgrund seiner erfahrungen - bewährten muster. es handelt sich um routinemässige entscheidungen
- impulsverhalten
käufer lässt sich von seinen augenblicklichen gefühlen und eingebungen leiten. er verzichtet auf informationen und handelt spontan
- sozial abhängiges verhalten
käufer entscheidet nicht aufgrund eigener informationen und erfahrungen, sondern lässt sich von den wertvorstellungen seiner umwelt (freunde, mitarbeitende, berühmte personen) leiten
Aufzählung möglicher Kriterien für eine Marktsegmentierung
- geografische segmentierung
- demografische segmentierung
- sozialpsychologische segmentierung
- verhaltensbezogene segmentierung
definition marktanteil
der marktanteil eines unternehmens definiert sich als prozentualer marktanteil des absatzes oder umsatzes am gesamten marktvolumen bezüglich eines produktes oder einer dienstleistung
definition marktvolumen
das marktvolumen zeigt den gesamten jährlichen umsatz bzw. absatz aller anbieter auf einem markt für ein bestimmtes produkt bzw eine bestimmte dienstleistung. es entspricht der tatsächlichen grösse eines marktes hinsichtlich wert und menge
definition marktpotenzial
als marktpotenzial wird der maximale theoretische umsatz bwz. absatz für ein bestimmtes produkt bzw. eine bestimmte dienstleistung bezeichnet, der bei optimalen marketinganstrengungen für alle anbieter erreichbar wäre. das marktpotenzial ist eine schätzgrösse und entspricht dem maximal möglichen zukünftigen marktvolumen, sprich der maximalen potentiellen nachfrage nach einem produkt bzw. einer dienstleistung
definition marktsättigung
die marktsättigung drückt den prozentualen anteil des marktvolumens am marktpotenzial aus. der sättigungsgrad zeigt, wie stark ein markt bereits durchdrungen ist. sind marktvolumen und marktpotenzial deckungsgleich, spricht man von einem gesättigten markt.
teilbereiche marktforschung
details dazu
- primärmarktforschung (field research)
- befragung (quantitativ/qualitativ)
- beobachtung (feld-/laborbeobachtung)
- test (produkt-markttest, instrument-markttest)
- sekundärmarktforschung (desk research)
- innerbetriebliche quellen
- ausserbetriebliche quellen (zb wüest und partern-datenbank)