Marketing

Wirtschaft&Gesellschaft Kapitel 4 (S.65-85)

Wirtschaft&Gesellschaft Kapitel 4 (S.65-85)


M. W.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte des Marketings auf Berufslehren-Niveau. Sie decken Themen wie Marktanalyse, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik ab. Die Karteikarten erklären Begriffe wie Marktvolumen, Zielgruppe, Sortiment und Marketing-Mix. Sie sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen des Marketings vertraut machen möchten.
Karten
46
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
13.11.2014 / 30.03.2016

Lernkarten

BWL     4.1

Wie definiert man Marketing?

Marketing ist kundenorientiertes Denken, Entscheiden & Handeln in der ganzen Ug.
 

BWL     4.2

Was ist die grundsätzliche Frage beim Marketing?

Wie erfahre ich etwas über den Kunden bzw. über den Markt?

BWL     4.3

Was ist die Markterkundung?

Die Markterkundung ist ein zufälliges, beiläufiges Vorgehen.

  • Gespräche mit Kunden und Lieferanten
  • Besuch von Messen & Ausstellungen
  • Lektüre von Markt- und Wirtschaftsberichten
  • Facebook

 

 

BWL     4.4

Was ist die Marktforschung?

Ein gezieltes, systematisches Vorgehen mit wissenschaftlichen Methoden.

BWL     4.5

Was ist die Marktanalyse?

Einmalige Erforschung des Marktes

(Grösse, Aufnahmevermögen, Zustand usw.)

BWL     4.6

Was ist die Marktbeobachtung?

Fortlaufende Untersuchung des Marktes im Hinblick auf die künftige Entwicklung.

BWL     4.7

Wie führt man eine Marktanalyse oder Marktbeobachtung durch?

Anhand von Informationsquellen:

  • Beobachtungen
  • Befragungen
  • Interviews
  • Verkaufsstatistiken
  • Betriebsexterne Statistiken
  • Wirtschafts- und Branchenprognosen
  • usw.

BWL     4.8

Was ist ein wichtiges Resultat der Marktforschung?

die Absatzprognose

BWL     4.9

Was ist eine Absatzprognose?

= voraussage der Marktentwicklung

Die Ug erarbeitet daraufhin verschiedene Möglichkeiten, den Absatz zu beeinflussen.

z.B durch Veränderung des:

  • Produkts
  • Preis
  • Angebot von Zusatzleistungen

BWL     4.10

Was sind die Marktziele?

Marktziele beschäftigen sich mit der Frage:

Wer ist unser Kunde?

  • Welche Bedingungen befriedigen wir?
  • Auf welchen Märkten bzw. Marktsegmenten soll die Produktion abgesetzt werden?
  • Wie beschreiben wir den Markt ?

BWL    4.11

Nach welchen Kriterien werden die Märkte segmentiert?

  • Geografisch (regional, national, städtisch, ländlich)
  • Demografisch (Einkommen, Alter, Geschlecht, Haushaltsgrösse, Bildung, etc.)
  • Kundenverhalten ( Werthaltung: modern-konservativ, Mediennutzung: Zeitung-TV-Fb, Lebensstil: geniesserisch-sparsam)

BWL     4.12

Welche Überlegungen sind bei der Wahl des Marktsegmentes zu beachten?

  • Ist das ausgewählte Kundensegment gross genug?
  • Wie ist die Entwicklung des Marktes zu beurteilen?

BWL     4.13

Erklären Sie Marktvolumen,Marktpotenzial und Marktanteil in einer Grafik.

Bild:

BWL     4.14

Was ist wichtig, um sich selbst ein realistisches Ziel für den eigenen Marktanteil zu setzen?

  • Man kennt das aktuelle Marktvolumen
  • Die Konkurrenz analysieren
  • Wächst der Markt oder stagniert er?
  • Ist der Markt gesättigt?

BWL     4.15

Wir sprechen von der Wachstumsstrategie. Nennen Sie ein Beispiel.

IKEA eröffnet in China neue Möbelmärkte und erzielt grosse Umsatzzuwächse.

BWL     4.16

Was sind Produktziele?

Bei Produktzielen geht es um die Frage:

Was kauft der Kunde?

  • Qualität der Produkte?
  • Breites oder tiefes Sortiment?
  • Welche Produktionsmengen?

BWL     4.17

Welche Absatzverfahren kennen wir (4-P) ?

 

 

  • Product (Produktpolitik)
  • Price (Preispolitik)
  • Place (Distributionspolitik)
  • Promotion (Kommunikationspolitik)

BWL     4.18

Wie nennt man die optimale und gleichzeitige Kombination aller 4-P Instrumente?

Marketing-Mix

BWL     4.19

Was versteht man im Bereich Marketing unter Politik?

Alle Ziel- und Massnahmeentscheidungen zur Gestaltung der marktbezogenen Aktivitäten einer Ug.

BWL     4.20

Was beinhaltet die Produktpolitik?

  • Produktgestaltung
  • Produktlebenszyklus
  • Absatzprogramm
  • Kundendienst

BWL     4.21

Was beinhaltet die Preispolitik?

  • Preissystem
  • Rabattsystem
  • Zahlungsbedingungen

BWL     4.22

Was beinhaltet die Distributionspolitik?

  • Absatzmethode
  • Physische Distribution

BWL     4.23

Was bedeutet Distribution?

Verteilung

BWL    4.24

Was beinhaltet die Kommunikationspolitik?

  • Werbung
  • Verkaufsförderung
  • Public Relations

BWL     4.25

Wie werden Produkte und Dienstleistungen in der Produktpolitik gestaltet?

  • Sie werden so gestaltet, dass sie den Wünschen der Zielgruppe entsprechen.
  • Oft wird ein Bündel von Leistungen offeriert, um den Nutzen für den Kunden zu steigern.

BWL     4.26

Die Beantwortung welcher Leitfragen liefert die Grundlage für die Gestaltung der Produktpolitik?

  1. Welchen Nutzen erhalten die Kunden durch Inanspruchnahme unserer Leistung?
  2. In welcher Phase des Produktlebenszyklus befindet sich unsere Leistung?
  3. Wie gestalten wir unser Leistungsprogramm?

BWL     4.27

Nach welchem Nutzen wird die Produktgestaltung/Produktentwicklung ausgerichtet?

Wird am Produktnutzen ausgerichtet, welche die Kunden vom Produkt erwarten.

Zu unterscheiden sind:

  • Grundnutzen
  • Zusatznutzen

BWL     4.28

Was ist der Grundnutzen?

  • Ist objektiv messbar
  • Ergibt sich aus Gebrauch des Produkts oder der Dienstleistung

z.B

⇒Funktionsfähigkeit

⇒Zuverlässigkeit & Lebensdauer

⇒Informationsgehalt (z.B bei Nachrichten wie Tagesschau, Taff, Galileo etc)

BWL     4.29

Was ist der Zusatznutzen?

  • oft mit psychologischen Überlegungen erklärt
  • wird subjektiv unterschiedlich wahrgenommen

z.B

⇒Design wird ästhetischen Bedürfnissen der Kunden angepasst

⇒Umweltfreundliche Verpackungen

BWL     4.30

Was können Gründe dafür sein, dass Markenartikel teurer sind als No-Name-Produkte?

  • Markenartikel verleihen dem Käufer Prestige 
  • No-Name-Produkte machen keine Werbung (=weniger Kosten)

BWL     4.31

Welche Phasen beschreiben den Produktlebenszyklus?

  1. Einführungsphase
  2. Wachstumsphase
  3. Reifephase
  4. Sättigungsphase
  5. Degenerationsphase

BWL     4.32

Mit welcher Frage setzen wir uns auseinander, wenn wir vom Absatzprogramm sprechen?

  • Ug's bieten mehrere Leistungen an ⇒ Es kommt zu der Problemstellung:

Welche und wieviele Waren/Produkte sind anzubieten?

  • Eine Ug hat ihr Leistungsprogramm in seiner Breite und Tiefe zu bestimmen.

BWL     4.33

Was zeigt uns die Sortimentsbreite?

  • Breites Sortiment = viele Produktgruppen
  • Schmales (enges) Sortiment = wenige Produktgruppen

BWL     4.34

Was zeigt uns die Sortimentstiefe?

Sie gibt Auskunft über die Vielzahl der Artikel und ihre vielfältigen Ausführungen innerhalb einer Produktgruppe.

  • Tiefes Sortiment = umfangreiche Anzahl Artikel in Produktgruppe
  • Flaches Sortiment = weniger grosse Anzahl Artikel in Produktgruppe

BWL     4.35

Was geschieht bei der Preispolitik?

Festsetzung der Verkaufspreise und Verkaufsbedingungen

BWL     4.36

Wie geht eine Ug oftmals vor, um die Verkaufspreise und Verkaufsbedingungen festzulegen?

 

  1. ... Die Kosten ihres Produkts (Sachgut oder Dienstleistung) ermitteln,
  2. ... darauf den erwünschten Gewinn zuschlagen, und
  3. ... so den Verkaufspreis festlegen

BWL     4.37

Was ist die Kostenorientierte Preisbestimmung?

Man rechnet von gegebenen Kosten aufwärts zum Verkaufspreis, auch aufbauende Kalkulation gennant.

BWL     4.38

Was ist die Marktorientierte Preisbestimmung?

Verkaufspreise werden an Konkurrenz abgestimmt.

Man kalkuliert darin rückwärts zu den Kosten die maximal generiert werden dürfen.

Dieses Vorgehen nennt man abbauende Kalkulation.

BWL     4.39

Was heisst Distributionspolitik?

Die Distributionspolitik entscheidet über die Absatzwege und Absatzorgane,

ferner über die Auslieferung der Ware.

BWL     4.40

Welche Absatzwege (oder Absatzkanäle) unterscheidet man bei der Distributionspolitik?

  • Direkter Absatz
  • Indirekter Absatz

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