Finanzierung
Finanzierung von Kindertageseinrichtungen
Finanzierung von Kindertageseinrichtungen
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Lernkarten
Was sagt der § 80 SGB VIII über die Jugendhilfeplanung?
Träger der öffentlichen Jugendhilfe haben:
- den Bestand an Einrichtungen und Diensten festzustellen,
- den Bedarf zu ermitteln
- die zur Befriedigung des Bedarfs notwendigen Vorhaben rechtzeitig und ausreichend zu planen
Beteiligung:
--> die Träger der öffentlichen Jugendhilfe haben die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe in allen Phasen ihrer Planung rechtzeitig zu beteiligen
--> zu diesem zweck sind sie vom Jugendhilfeausschuss zu hören ( Näheres regelt Landesrecht!)
--> Planung aufeinander abgestimmt werden und die Planungen insgesamt den Bedürfnissen und Interessen der jungen Menschen und ihrer Familien Rechnung tragen
Was besagt der § 10 KiFöG LSA zur Sicherstellungsaufgabe und Bedarfsplanung?
(1)
--> örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe sind verantwortlich für die Vorhaltung einer an den Bedürfnissen von Familien und Kindern orientierten, konzeptionell vielfältigen, leistungsfähigen, zahlenmäßig ausreichenden und wirtschaftlichen Struktur von Tageseinrichtungen
--> In der Bedarfsplanung das Benehmen herzustellen
--> Einrichtungen sollen durch den örtlichen Träger der öffentlcihen Jugendhilfe fachlich beraten werden
Was ist das Subsidaritätsprinzip?
--> soweit geeignete Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen von anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe betrieben werden oder rechtzeitig geschaffen werden können, soll die öffentliche Jugendhilfe von eigenen Maßnahmen absehen
Was passiert wenn der Bedarfs- und Belegungsplan erarbeitet / abgestimmt / bestätigt wird?
- Vorbereiten der Träger an das Entscheidungsgremium: Einbindung ggf. weiterer Gremien, z.B. wenn existent Unterausschuss Jugendhilfeplanung
- Beteiligung der Träger (nach Bundesgesetz) und der Elternvertretung (je nach Landesregelung), Beratung im Jugendhilfe - Ausschuss, ggf. in weiteren Gremien
Nach Anhörung im Jugendhilfe - Ausschuss: Beschluss
- Vorlage an Gemeinde- oder Stadtrat / Kreistag ...
Bestätigung durch Gemeinde- oder Stadtrat / Kreistag: Beschluss, dann UMsetzung durch örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe
Danach kann es los gehen: Antragsverfahren auf Förderung (Betrieb der Kita), ggf. auf Vorab - Kosten
Beschreibe den Grundsatz der Klarheit, Vollständigkeit, Richtigkeit und Sicherheit!
Klarheit:
Überprüfbarkeit, Erkennbarkeit von Änderungen, Verwenudg der deutschen Sprache und der geltenden Währung beim Jahresabschluss
Vollständigkeit:
Einhaltung von Aufbewahrungsfristen, Vollständigkeit der systematisch geordneten Belege, zeitnahe Verbuchung
Richtigkeit:
Aufzeichnungen zu Geschäftsfällen müssen rechnerisch und sachlich stimmen... Keine Buchung ohne Beleg!
Sicherheit
Sicherung von Aufzeichnungen und Unterlagen in einer zulässigen Form (Archivierung)
Was sind Belege?
Begriff:
in der Buchführung das für jede Buchung als Unterlage und als Beweis für ihre Richtigkeit dienende Schriftstück
z.B. Quittungen, Rechnungen, Postanweisungs- oder Zahlkartenabschnitte, Schecks
Grundsatz "Keine Buchung ohne Beleg!"
Sage etwas zu der Behandlung und Aufbewahrung von Belegen!
Behandlung:
Belege erhalten nch sorgfältiger Aufbereitung und Vorsortierung Belegnummer und Buchungsvermerk (Buchungssatz wird aufgestempelt), die Buchung erhält den entsprechenden Belegvermerk. Oft beschränkt sich die ERläuterung der Buchung auf die Belegnummer (Nummerierung). Voraussetzung ist eine sorgfältige Belegregistratur, die zentral geführt ist.
Aufbewahrungspflicht 10 Jahre!
Sage etwas über die Beleg - Angaben unter 150,00 €!
In der Regel handelt es sich dabei um kleinere Anschaffungen wie, Büromaterial, Kraftstoffquittungen u.v.m.
Auf den Kleinbetragsrechnungen sind folgende Angaben zu machen:
1. vollständigen Namen und vollständige Adresse des leistenden Unternehmen
2. das Ausstellungsdatum
3. Menge und Art der gelieferten Gegenstände oder der Umfang und die Art der erbrachten Leistungen
4. Rechnungsbetrag und der darauf angewandte Steuersatz
Sonderfall: Bewirtung!
Wie sind die Personalkosten im Rechnungswesen definiert?
Personalkosten sind alle durch den Einsatz von ArbeitnehmerInnen entstehenden Kosten.
Gehälter
gesetzl. und freiwillige Aufwendung
weitere Nebenkosten...
Wie sind die Personalkosten nach der amtlichen Statistik definiert?
Entgelt für geleistete Arbeit:
Lohn- und Gehaltssummen für Arbeiter und Angestellte (ohne Auszubildende) vermindert um alle Zahlungen, die nicht laufender Verdienst für tatsächlich geleistete Arbeitszeit sind
Was gibt es für Arten der Personalnebenkosten?
Gesetzliche Personalnebenkosten:
Arbeitgeberanteile an der Sozialversicherung, Entgeltfortzahlung, bezahlter Urlaub/Feiertage, tarifliche Personalnebenkosten: Werksarzt, Kantine, Arbeitsbekleidung, Kuren
Vertragliche Personalnebenkosten:
Abfindungen
Was ist das Besserstellungsverbot?
Die Erzieher/innen in privater Trägerschaft dürfen für gleiche Ausbildung, Alter und EInstieg nur so viel bekommen wie der öffentliche Trägerbeazhlt. Sie dürfen nichtmehrbezahl bekommen, als im öffentlichen Tarif festgelegt ist.