Beschaffungsmanagement

4. Semester Techniker HF Unternehmensprozesse

4. Semester Techniker HF Unternehmensprozesse


D. F.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über das Beschaffungsmanagement, einschließlich der Bestimmung von Bestellmengen, verschiedenen Beschaffungsarten und den Grundrechten von EU-Bürgern. Sie decken Themen wie die Berechnung des Nettobedarfs, Bedarfsarten, Methoden der Bedarfsermittlung und die 7R der Logistik ab. Zudem werden Aspekte wie Category Management, ECR und die Auswirkungen von Nachschubregelungen behandelt. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Fachkräfte im Bereich BWL, die ihr Wissen in der Beschaffungslogistik vertiefen möchten.
Karten
52
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
19.03.2015 / 13.06.2023

Cartes-fiches

Erstellen sie ein Beispiel für eine Ursprungskalkulation mit den wesentlichen Elementen

Vormaterial
Arbeit
Gewinn/Verlust Ebene
Ab Werk Preis
Ursprungsländer

Nenne sie die 7R der Logistik

 

  • das richtige Produkt
  • zur richtigen Zeit
  • am richtigen Ort
  • in der richtigen Menge
  • in der richtigen Qualität und zu den
  • richtigen Kosten
  • an den richtigen Kunden

Nennen sie die Methoden der Bedarfsermittlung

Deterministische Bedarfsermittlung

Bei der deterministischen Methode werden die Sekundärbedarfe mit Hilfe von Stücklisten oder Rezepturen aus dem Primärbedarf abgeleitet. Der Primärbedarf steht i.d.R in einem Produktionsprogramm

 

Stochastische Bedarfsermittlung

Grundlage der stochastischen Methode sind die Verbrauchswerte der Vergangenheit. Diese Werte werden statistisch ausgewertet und in Form von Prognosen in die Zukunft fortgeschrieben

 

Heuristische Bedarfsermittlung

Bei der heuristischen Methode werden die Bedarfe durch die subjektiven Schätzungen eines erfahrenen Mitarbeiters oder Experten, z.B. eines Disponenten, ermittelt

Was ist Bedarf?

allgemein ein Bedürfnis, ein Erfordernis, eine erforderliche Menge oder einen Verbrauch, eine Nachfrage

Welche Bedarfsarten kennen sie?

Der Primärbedarf ist der Bedarf an Erzeugnissen, verkaufsfähigen Baugruppen und Ersatzteilen.

Der Sekundärbedarf ist der Bedarf an Rohstoffen, Einzelteilen und Baugruppen, die zur Erzeugung oder Herstellung des Primärbedarfes benötigt werden.

Der Tertiärbedarf ist der Bedarf an Hilfsstoffen, Betriebsstoffen  die zur Herstellung und dem Transport des Sekundärbedarfes notwendig sind

Der Zusatzbedarf ist der Bedarf für Ausschuss, Verschleiß, Schwund oder Verschnitt

Wie errechnen sie den Nettobedarf?

Brutto-Sekundär-/Tertiärbedarf
+ Zusatzbedarf/Fehlmengenzuschlag
---------------------------------
= Brutto-Gesamtbedarf
- verfügbarer Lagerbestand
--------------------------------
= Netto-Sekundär-/Tertiärbedarf

Nettobedarf positiv-> Material muss beschafft
Nettobedarf negativ-> ausreichend Material vorhanden

(achtung nur theoretisch )

Was bedeutet GATT und seit wann existiert diese?

General Agreement on Tariffs and Trade, GATT (Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen)

wurde am 30. Oktober 1947 abgeschlossen
War ein gewöhnlicher völkerrechtlicher Vertrag
Es stellt eine internationale Vereinbarung über den Welthandel dar

Nennen sie die vier Grundrechte eines jeden EU- Bürgers

  1. Freier Warenverkehr
  2. Personenfreizügigkeit
  3. Dienstleistungsfreiheit
  4. Freier Kapital- und Zahlungsverkehr

Welche Einsparungspotenziale in der Beschaffung kennen sie?

  • 2- 5% durch Verhandeln und gut einkaufen
  • 10-15% durch Wahl des besten Lieferanten
  • 15-30% durch Lieferanteneinbezug in Produktentwicklung, Beschaffungsstrategie und Beschaffungslogistik

    40-80% der Kosten entstehen durch die Beschaffung

Was verstehen sie unter CU, TU, LU

Customer Unit=  Einzelpackung,Stückgut

Trade Unit= Sammelpackung, Versandpackung (z.B. Box mit mehreren Einzelpackungen)

Logistic Unit= Ladeeinheit z.B. Palettmenge

 

Welche Beschaffungsarten gibt es?

Just-in-time-Beschaffung (sofortiger Verbrauch - häufig genutzes Mater.)

Auftragsorientiert (weniger geläufige Materialien)

Vorratsbeschaffung (bei Kleinteilen, die immer benötigt werden)

Nennen sie Faktoren zur Bestellmengenbestimmung

  • Mindestbestellmenge
  • Ausnutzung des Frachtraumes
  • Drohende Materialengpässe
  • Mindestbestellwerte zum Lieferanten
  • Verpackungseinheiten und Rundungswerten
  • Spekulationen auf Preisveränderungen
  • Verfallsdatum

Étudier