Supply Chain

TK Fragen zu Supply Chain

TK Fragen zu Supply Chain


L. V.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und Methoden des Supply Chain Managements, von Bedarfsarten über Beschaffungsstrategien bis zu Risikomanagement und Kennzahlen. Sie erklären zentrale Konzepte wie ABC- und XYZ-Analyse, Nutzwertanalyse sowie die optimale Bestellmenge und richten sich an Studierende oder Praktiker, die sich fundiert mit logistischen Prozessen und Entscheidungsfindungen in Unternehmen auseinandersetzen möchten.
Flashcards
69
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
02.02.2026 / 05.02.2026

Flashcards

Was ist das Ziel der Nutzwertanalyse?

Die beste Alternative anhand qualitativer Kriterien systematisch zu bewerten und vergleichbar zu machen.

Wann wird die Nutzwertanalyse eingesetzt?

Wenn Entscheidungen mehrere qualitative Kriterien beinhalten, die nicht rein monetär bewertet werden können.

Welche Hauptschritte umfasst die Nutzwertanalyse?

Problem definieren → Kriterien festlegen → Kriterien gewichten → Alternativen bewerten → Nutzwerte berechnen → Entscheidung treffen

Wie wird der Nutzwert einer Alternative berechnet?

Gewichtung × Bewertung pro Kriterium → alle gewichteten Werte addieren.

Was sind Kosten?

Kosten sind der wertmässige Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen, der zur Erstellung betrieblicher Leistungen notwendig ist.

Werteverzehr

Welche Kosten gibt es in den Beschaffungskosten?

  • Lagerhaltungskosten
  • Finanzierungskosten
  • Fehlmengenkosten

Wichtige Frage: Was ist der Einstandspreis?

Der Einstandspreis ist der tatsächliche Preis, den ein Unternehmen bezahlt, um ein Produkt ins Lager zu bekommen.

➡️ Einkaufspreis + alle Bezugskosten

 

Was ist Skonto?

Skonto = finanzieller Rabatt für schnelle Zahlung

 

Berechnung der Lagerhaltungskosten?

Lagerhaltungskosten= Lagerkosten + Zinsen für Kapitalbildung

Was ist die Formel für die optimale Bestellmenge? (Andler Formel)

 

Siehe Bild

Was ist M in der optimalen Beschaffungsmenge?

M=Bedarfsmenge pro Periode

Was ist BK in der optimalen Beschaffungsmenge?

BK=Auftragsfixe Bestellkosten

Was ist EP  in der optimalen Beschaffungsmenge?

EP=Einstandspreis pro Mengeneinheit

Was ist LK in der optimalen Beschaffungsmenge?

LK=Lagerhaltungskosten

Was beschreibt der X‑Bedarfsverlauf?

Konstanter, gleichbleibender Bedarf ohne Schwankungen.

Was kennzeichnet den Y‑Bedarfsverlauf?

Trendförmiger Bedarf, der über die Zeit steigt oder sinkt.

Was bedeutet der Z‑Bedarfsverlauf?

Saisonaler Bedarf mit wiederkehrenden Mustern.

Was ist typisch für den A‑Bedarfsverlauf?

Unregelmässiger, chaotischer Bedarf ohne erkennbare Struktur.

Wie sieht der B‑Bedarfsverlauf aus?

Schwankender Bedarf mit mittelstarken, aber nicht chaotischen Abweichungen.

Was beschreibt der C‑Bedarfsverlauf?

Stark schwankender, erratischer Bedarf mit schwerer Prognostizierbarkeit.

Nenne 4 Interne Stakeholder.

  • Mitarbeitende
  • Management/Führungskräfte
  • Eigentümer / Shareholder
  • Interne Interessensgruppen

Nenne 4 Externe Stakeholder und deren Interessen.

  • Kunden-Qualität, Termine, Preise
  • Lieferanten- Verfügbarkeit, Partnerschafft
  • Gesellschaft- Nachhaltigkeit
  • Behörden- Rechtskonformität

Was sind Stakeholder?

Stakeholder = Personen oder Gruppen, die ein berechtigtes Interesse an einem Unternehmen, Projekt oder einer Entscheidung haben oder davon betroffen sind. Sie können das Unternehmen beeinflussen – und werden gleichzeitig von ihm beeinflusst.

Beschreibe die ABC Analyse mit den Jeweiligen eigenschaften-

  • A
  • B
  • C

Die ABC-Analyse teilt Materialien nach Wertanteil ein: A-Artikel verursachen mit wenigen Positionen (ca. 10%) einen sehr hohen Kostenanteil (ca. 70–80%), B-Artikel liegen mit mittlerem Anteil dazwischen, C-Artikel umfassen viele Positionen (ca. 60–70%) mit nur kleinem Wertanteil (ca. 5–10%)

Beschreibe die XYZ Analyse mit den Jeweiligen eigenschaften-

  • X
  • Y
  • Z

  • X-Artikel werden konstant und gut prognostizierbar verbraucht
  • Y-Artikel schwanken saisonal oder trendmässig
  • Z-Artikel haben einen sporadischen, schlecht planbaren Verbrauch

Welche drei Fertigungsstrukturen gibt es?

  • Verrichtungsprinzip
  • Gruppenprinzip
  • Fluss / Objektprinzip

 

Was ist der Primärbedarf? Mit Beispiel

 

Primärbedarf ist der Bedarf an verkaufsfähigen Endprodukten, der innerhalb eines bestimmten Zeitraums benötigt wird

Endprodukte, die direkt an den Kunden verkauft werden.

Was ist der Sekundärverkauf? Mit Beispiel

Sekundärbedarf = alles, was man braucht, um diese Endprodukte zu bauen

Alles auf der Stückliste

Was ist Tertiärbedarf? Mit Beispiel

Tertiärbedarf = alles, was man für den Produktionsprozess braucht

Hilfsstoffe: Schmiermittel

Betriebsstoffe: Wasser

Verpackung

Werkzeugverschleiss

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