Mikroökonomie
Betriebsökonomie, ZHAW, 3.Semester
Betriebsökonomie, ZHAW, 3.Semester
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A. W.
A. W.
Diese Karteikarten bieten eine umfassende Einführung in die Mikroökonomie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Gut und Dienstleistung, Markt, Nachfrage, Angebot, Kosten, Nutzen, Gewinn, Externalitäten, Elastizität und staatliche Eingriffe. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die ein tiefes Verständnis der ökonomischen Prinzipien und ihrer Anwendung in realen Märkten erlangen möchten.
Karten
87
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
27.12.2021 / 02.01.2022
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Cartes-fiches
staatliche Lösungen für Externalitäten
- nur falls:
- die Externalität bedeutsam ist
- keine private Lösung möglich ist
- Regulierungsansatz
- Auflagen (z.B. technische Vorschriften)
- Gebote (man muss..., z.B. sich impfen lassen)
- Verbote (man darf nicht..., z.B. Waffen besitzen)
- Marktansatz
- positive Externalität - Subventionierung?
- negative Externalität - Besteuerung?
- Fiskalziel (Einnahmen für Staat generieren) vs. Lenkungsziel (Beeinflussung durch die Steuern)
- Ideal: Pigou Steuer
- alternativ
- Lenkungsabgabe
- Emissionszertifikate
Pigou-Steuer
- ihre Höhe entspricht der Externalität (der Schaden eines Gutes mit einkalkulieren)
- sie erhebt einen Preis auf die Externalität (z.B. auf Verschmutzung)
- Internalisierung der Externalität via Preis
- analog: Pigou-Subvention
Alternativen zur Pigou-Steuer
- falls die Höhe der negativen Externalität nicht bekannt ist:
- Lenkungsabgabe
- Analog Pigou-Steuer, aber Höhe der Abgabe wird politisch bestimmt
- Verschmutzungsrechte, Emissionszertifikate
- Festlegung einer Zielmenge für die Emissionen
- Zuteilung der Zertifikate an die Verschmutzer (administrativ oder via Auktion)
- Handel der Zertifikate
- Rückerstattung der Einnahmen?
- Lenkungsabgabe
Opportunitätskosten
- die Opportunitäts- oder Alternativkosten sind der entgangene Nutzen der am zweithöchsten bewerteten Handlungsalternative (Opportunität), auf die man zugunsten der ersten Alternative verzichtet
absoluter (Kosten-)Vorteil
- niedrige (absolute) Kosten bei einer Tätigkeit (Güterproduktion) / höhere Produktivität
relativer bzw. komparativer (Kosten-)Vorteil
- niedrige Opportunitätskosten bzw. relative Kosten bei einer Tätigkeit (Güterproduktion)
Prinzip des komparativen Vorteils
- trotz absoluter Kostenvorteile generiert die Spezialisierung auf die Tätigkeit (Güterproduktion) mit den jeweilig niedrigeren Opportunitätskosten, sowie Handel (Gütertausch) für alle Beteiligten
- Kostenvorteile (profitieren von niedrigen O.Kosten der Tauschpartner)
- Kostenersparnisse bzw. höhere Produktion/Konsum bei gleichen Ressourceneinsatz