Mitarbeiterführung
Mitarbeiterführung für TK
Mitarbeiterführung für TK
-
- 1 / 58
-
Lernkarten
Welche drei Bedingungen setzt Die Leistungsmotivation voraus?
• Leistungsbereitschaft (Wollen): intrinsische Motivation als Identifikation mit den Zielen, der Aufgabe, der Führungsperson und dem Team sowie dem Unternehmen, extrinsische Motivation als Antrieb oder Druck von aussen • Leistungsfähigkeit (Können): Herausforderung und Erfolgschancen • Leistungsmöglichkeit (Dürfen): äussere Rahmenbedingungen
Wie entsteht eine Motivationsdynamik?
Die Motivationsdynamik entsteht aufgrund der Einstellung und der Erwartungshaltung der Führungsperson, die sich auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden überträgt: • Positive Dynamik: Vertrauen der Führungsperson wirkt motivierend und verbessert die Mitarbeiterleistungen. Die Führungsperson wird in ihrer positiven Einstellung bestätigt. • Negative Dynamik: Misstrauen der Führungsperson wirkt demotivierend und führt zu schlechteren Mitarbeiterleistungen. Die Führungsperson wird in ihrer negativen Einstel-lung bestätigt, ein Teufelskreis entsteht.
Welches sind die 4 Schlüsseleelemente des MbO
• Zielvereinbarungen statt Zielvorgaben
• Handlungsspielräume
• Selbstkontrolle
• Rahmenbedingungen sicherstellen
Welche sieben Schritte umfasst Der Zielvereinbarungsprozess im MbO?
1. Unternehmensziele als Vorgaben.
2. Geschäftsbereichs- und Teamziele aus den Unternehmenszielen ableiten.
3. Zielvorstellungen formulieren (Führungsperson und Mitarbeitende).
4. Zielvereinbarung treffen (verbindliche Ziele aushandeln, schriftlich festhalten).
5. Leistung erbringen (Ziele umsetzen) mit einer regelmässigen Standortbestimmung zu den Zwischenergebnissen und zur Zielüberprüfung.
6. Periodische Kontrollen durch die Führungsperson.
Erfolgskontrolle und Korrektur- oder Entwicklungsmassnahmen ableiten.
Wann sind Unterjährige Zielanpassungen notwendig?
Wenn die ursprünglichen Ziele aufgrund von Fehlannahmen, Ressourcenproblemen, veränderten Rahmenbedingungen oder unvorher-gesehenen Ereignissen nicht erfüllbar sind oder wenn neue Erkenntnisse oder Methoden sie verändern oder überflüssig machen.
Was sind die Vorteile der Aufgabendelegation?
• Entlastung des eigenen Zeitbudgets
• Zeitgewinn für Führungsaufgaben
• Motivation und Förderung der Mitarbeitenden
Profitieren vom Können und von den Erfahrungen der Mitarbeitenden
Welche Aufgaben kann man delegieren welche nicht?
• Routine-, Detailaufgaben • Selbstständige Erledigung • Spezial- oder Projektaufgaben • Arbeits- oder Projektgruppen
sind delegierbar.
• Direkte Führungsaufgaben • Repräsentative Aufgaben • Heikle, streng vertrauliche Aufgaben • Persönliche Aufgaben
sind nicht delegierbar.
AKV-Prinzip ?
Technik zur Analyse und Darstellung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten einer Person bzw. ihrer Rolle oder Stelle bezeichnet.
• Aufgaben: Aufforderung bzw. Verpflichtung • Kompetenzen: mit der Aufgabe verbundene Befugnisse bzw. Rechte • Verantwortung: Pflicht zur vereinbarungsgemässen Aufgabenerfüllung
Welche Regeln sind beim Delegieren zu beachten?
AKV-Prinzip
• Aufgaben: Aufforderung bzw. Verpflichtung • Kompetenzen: mit der Aufgabe verbundene Befugnisse bzw. Rechte • Verantwortung: Pflicht zur vereinbarungsgemässen Aufgabenerfüllung
Adressatengerecht
• Nur an die direkt unterstellten Mitarbeitenden • Fähigkeiten und Kapazitäten berücksichtigen
Zumutbar
• Zusammenhängende, vollständige Aufgaben • Im Umfang bewältigbare Aufgab
Verbindlich
• Zweck und Ziel der Aufgabe, weitere wichtige Informationen • Schriftliche Aufgabenstellung, besonders bei komplexeren Aufgaben • Vorgehen bei Abweichungen oder Verzögerungen
Überprüfbar
• Unterstützungsbereitschaft bei Problemen oder Schwierigkeiten • Regelmässige Fortschrittskontrollen bei umfangreicheren Aufgaben • Konstruktives Feedback
Was bedeudet Rückdelegation im Führungsprozess?
Rückdelegation im Führungsprozess bedeutet, dass delegierte Aufgaben nur teilweise erledigt oder unerledigt an die Führungsperson zurückgegeben werden. Dies ist möglichst konsequent zu verhindern. Typische Beweggründe für die Rückdelegation sind: Unfähigkeit / Unzulänglichkeit, Bequemlichkeit, Hilflosigkeit / Unsicherheit, Unzuverlässigkeit und Unselbst-ständigkeit.
Welchen Nutzen bringen Feedbacks als Führungsinstrument eingesetzt?
• Positive Leistungen und Verhaltensweisen verstärken.
• Negative Leistungen und Verhaltensweisen korrigieren.
• Verständnis und Toleranz verbessern .
• Missverständnisse verhindern.
• Konstruktive Zusammenarbeit fördern.
Feedbackregeln zum Feedback geben
• Konstruktiv (Ich-Botschaften)
• Zeitnah (erkennbarer Zusammenhang)
• Subjektiv (niemand ist unfehlbar)
• Fair (ausgewogen)
Feedbackregeln
Feedback empfangen
• Keine Rechtfertigungen
• Aktiv zuhören
• Nachfragen bei Unklarheiten
• Eigene Schlüsse ziehen
Was besagt die ALPEN-Methode ?
Aufgaben notieren
Länge (Zeitdauer abschätzen)
Pufferzeiten reservieren
Entscheidungen treffen über Prioritäten
Nachkontrolle machen
Besonders wichtig bei der ALPEN-Methoden wenn sie Aufgaben notieren ?
- Alle geplanten Aktivitäten und fixen Termine, wie z.B vorgesehene Telefonate,Besprechungen,Sitzungen usw.
- Unerledigte Aufgaben vom Vortag
Besonders wichtig bei der ALPEN-Methoden wenn sie Entscheidungen treffen über Prioritäten ?
- Prioritäten setzen ( Welche ist wichtig und muss sofort erledigt werden )
- Innerhalb der Prioritäten nur das vornehmen was sie auch leisten können
Was besagt die ABC-Analyse
Die ABC-Analyse geht davon aus, dass die anfallenden Aufgaben unterschiedlich stark zur Zielerreichung beitragen.
( Einige müssen zwingend erfüllt werden, manche sollten erfüllt werden und andere können erfüllt werden)
Die ABC-Analyse geht davon aus, dass die anfallenden Aufgaben unterschiedlich stark zur Zielerreichung beitragen.
( Einige müssen zwingend erfüllt werden, manche sollten erfüllt werden und andere können erfüllt werden)