Projektmanagement Derya Savici

Vorbereitung Prüfung

Vorbereitung Prüfung


D. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des Projektmanagements, einschließlich der verschiedenen Phasen, Ressourcenplanung, und Stakeholder-Management. Sie decken Themen wie die Analyse von Ideen, die Bewertung von Vor- und Nachteilen sowie die Organisation von Projekten ab. Besonders nützlich für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihre Kenntnisse in Projektmanagement vertiefen möchten, um effizienter und strukturierter Projekte zu planen und durchzuführen.
Karten
45
Lernende
11
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
28.09.2021 / 19.09.2022

Lernkarten

Merkmale von Projekten

  • Klarer Start-/Endtermin
  • Zeitlich begrenzt
  • Definierte Ziele
  • Neuartig und Komplex
  • Ist mit Risiken behaftet
  • Spezifische Organisation
  • Abgrenzung zu anderen Aufgaben
  • Begrenzte eindeutig definierte Ressourcen

Welche 4 Projektarten gibt es?

  • Investitionsprojekte
  • Forschungs- und Entwicklungsprojekte
  • Organisationsprojekte
  • Eventprojekte

Projektauftrag

  1. Projektname
  2. Kurzbeschreibung
  3. Auftraggeber
  4. Organigramm
  5. Anlass/Begründung
  6. Projektziele (messbare Ziele)
  7. Rahmenbedingungen
  8. Kostenschätzung
  9. Grob-Terminplan

Vier Hauptphasen im Projektmanagement

 

  1. Vorphase
  2. Planung
  3. Durchführung
  4. Abschluss

Vorphase

  • Situationsanalyse
  • Stakeholdermanagement
  • Projektzielsetzung
  • Machbarkeitsanalyse
  • Erste Aufwands-Kostenschätzung
  • Projektorganisation
  • Projektantrag bzw. -auftrag

Planung

  • Termin- und Meilensteinplan
  • Kosten- und Ressourcenplan

Durchführung

  • Projektführung
  • Steuerung
  • Controlling
  • Dokumentation

Abschluss

  • Reflexion
  • Projektschlussbericht
  • Auflösung der Projektorganisation

Wichtigste Rollen im Projekt

  • Auftraggeber
  • Lenkungsausschuss
  • Projektleiter
  • Fachausschuss
  • Sachverständige
  • Begleitgruppe
  • Projektmitarbeitende

Aufgaben des Auftraggebers

  • Beantragen, Initiieren und Steuern des Projekts
  • Rechtzeitige Entscheidungen über Anträge und Massnahmen
  • Finanzen, Ressourcen und Infrakstruktur beschaffe

Aufgaben des Lenkungsausschuss'

  • Temporäres, das Projekt begleitendes Gremium
  • Beratung und Unterstützung des Auftraggebers in seinen Aufgaben

 

Aufgaben des Projektleiters

  • Hauptverantwortlicher für das Projektmanagement
  • Führen des Projekts
  • Führen des Qualitäts-, Chancen-, Risiko- und Stakeholdermanagements

Aufgaben des Fachausschusses

  • Informiereb
  • Unterstützen
  • Beraten

Aufgaben der Sachverständigen

  • Spezialisten

Aufgaben der Begleitgruppe

  • Vertreter der verschiedenen Stakeholder-Gruppen

Aufgaben der Projektmitarbeitende

  • Aufgabenträger im Projekt

Typische Stakeholder eines Projekts

  • Auftraggeber
  • Entscheider
  • Kunden
  • Sponsoren
  • Opinionleader
  • Öffentlichkeit

Definition Stakeholder

Alle Personen die ein Interesse am Projekt haben oder von jhm in irgendeiner Weise betroffen sind.

  • Interne Stakeholder

Arbeiten direkt am Projekt oder sind direkt vom Projekt betroffen

  • Externe Stakeholder

Sind von der Projektdurchführung oder den Projektauswirkungen nur indirekt betroffen

KVP

Koninuierlicher-Verbesserungs-Prozess

Definition Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement strukturiert verbessert systematische Abläufe und ermöglicht für alle Beteiligten mehr Prozesstransparenz.

Gleichzeitig werden Schwachstellen im System erkannt und Fehler frühzeitig aufgedeckt und behoben.

Im besten Fall erleichtett ein QM-System die Arbeit

Ziele des Qualitätsmanagements

  • Erhöhung der Kundenzufriedenheit
  • Kundenbindung
  • Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Verbesserung der Produkteigenschaften
  • Erreichung einer DIN ISO Zertifizierung
  • Stärkung des Unternehmensimages
  • Erhöhung der Gewinne
  • Verbesserung der Arbeitdbedinungen

Definition Kopfstand

Die kreative Umkehr

Unser Gehirn ist ein absoluter Pessimist

Negativ fällt uns leichter als positiv zu denken

 

Daher

  1. Fragestellung ins Negative umkehren
  2. Lösungsansätze dafür entwickeln
  3. Lösungen wieder ins positive drehen

Brainstorming Schritte und Aufgaben

  • Rahmenbedingungen klären 
  • Regeln und Ablauf erläutern
  • Fragestellung kommunizieren
  • Zeitrahmen nennen
 
  • Frage stellen
  • Frage deutlich visualisieren
 
  • Ideen sammeln
  • Teilnehmer nacheinander Ideen äussern lassen
  • Ideen aufschreiben und anheften
  • Auf Regeleinhaltungen achten
  • Ggf. mit Triggerfragen nachhelfen
 
  • Ideen ordnen
  • In der Gruppe Ideen in Kategorien einordnen
 
  • Ideen bewerten
  • Relevante Ideen filtern
  • Priorisierung vornehmen
 
  • Nachbereiten
  • Dokumentieren
  • Nächste Schritte und Verantwortliche klären

Brainstorming Regeln

  1. Quantität statt Qualität
  2. Keine Kritik und Bewertung
  3. Durch andere Ideen inspirieren lassen
  4. Fantasieren ausdrücklich erlaubt

Vor- und Nachteile Brainstorming

+ Einfach zu handhaben

+ Geringe Kosten

+ Einsatz, wenn normale Techniken keine weiteren Lösungsansätze bieten

- Sehr abhängig von den Teilnehmern

- Gefahr des Abschweifens

- Aufwändige Selektion geeigneter Ideen

- Gefahr gruppendynamischer Konflikte

Vor- und Nachteile Methode 635

+ viele Ideen in relativ kurzer Zeit

+ Ideen werden nicht zerredet

+ gleichzeitig entsteht ein Protokoll über den Werdegang der Idee

+ es kann sich keiner zürücklehnen oder die Diskussion dominieren

 

- schwierige Handhabung

- der starre Ablaufmechanismus kann die Kreativität stören

- Redundanzen, im ungünstigsten Fall insgesamt nur 3 Idee

Projektdokumentation

 

  • Was dokumentieren
  • Wann doumentieren
  • Wie
  • Mit welchen Tools
  • Wo speichern
  • Wie lange aufbewahren
  • Wer hat Zugriff

Teamphasen - Prozess der Gruppenbildung

  • Forming
  • Storming
  • Norming
  • Performing
  • Adjouring

Forming Phase

  • Unsicherheit und Unklarheit
  • Höflich und Zurückhaltend

Storming Phase

 

  • Suche nach Unterschieden
  • Verschiedene Vorstellungen über das Ziel
  • Interessensgegensätze
  • Meinungsverschiedenheiten

Norming Phase

  • Zusammenhalt entwickelt sich
  • Gemeinsame Regeln werden aufgestellt

Perfoming Phase

  • Beständigkeit
  • Gemeinsame Arbeit kann aufgenommen werden
  • Ergebnisse können erzielt werden

Vor- und Nachteile einer Matrix-Projektorganisation

+ flexibel hinsichtlich Personaleinsatz

+ Mitarbeit in mehreren Projekten

- aufwendige Organisation Kompetenzkonikte zwischen Linie und Projekt

 

Beispiele: 

  • Organisationsporjekt
  • Internationale Projekte

Vor- und Nachteile Staborganisation

+ flexbiel hinsichtlich Personaleinsatz

+ keine organisatorischen Umstellungen nötig

 

- Prioritäten der Projektmitarbeiter

- Interessenkonflikt

 

Beispiel:

  • Einführung neues Intranet
  • Optimierungsprojekte
  • Neues Logistikzentrum

Beschreibung / Vor- und Nachteile der reinen Projektorganisation

Für ein Projekt wird praktisch eine eigenständige Organisation gebildet.

 

+ volle Konzentration der Beteiligten

+ Identifikation mit dem Projekt

+ Eindeutige Weisungsbefugnis durch den Projektleiter

+ Hohe Flexibilität und schnelle Reaktion auf Störungen

 

- Ressourcen

- Einsatz von Spezialisten

- Ressourcen werden nicht immer effizient eingesetzt

3 Formen der Projektorganisation

  1. Reine Projektorganisation
  2. Matrix - Projektorganisation
  3. Stabsprojektorganisation

Aufgaben der Projektorganisation

  1. Festlegung der Funktionsstruktur Des Projekts
  2. Klar Zuordnung von Aufgaben, Verantwortung und Kompetenzen
  3. Zusammenarbeit der Beteiligten definieren

Die wichtigsten Kosten PM

  • Personalkosten, die dem Projekt durch die Angestellten enstehen
  • Materialkosten, wie Baumaterial oder Verbrauchsstoffe
  • Fremdleistungskosten: hierunter fallen alle Kosten, die du an andere Unternehmen bezahlen musst, damit sie eine Leistung für dich erbringen
  • Kapitalkosten/Zinskosten (bei grösseren Projekten)

Typische Ressourcen

  • Personal unterschiedlicher Qualifikation
  • Materialien
  • Büromaterialien
  • Räume
  • Versorgungseinrichtung
  • Mobiliar
  • Technik/Geräte
  • Kommunikationsmittel
  • Rechte

Vor- und Nachteile Balkendiagramm

+ Einfach zu erstellen

+ Einfach zu interpretieren

+ Einfach zu ändern

+ Übersichtlich

 

- Kritischer Pfad nur mit Software ermittelbar

- Anordnungs-Beziehungen nur graphisch und begrenzt erkennbar

- Bei komplexen Projekten ist die Struktur nur schlecht erkennbar

 

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