Lernkarten

Judith Mathez
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Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 21.06.2011 / 17.02.2019
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Definiere "Leistungsorientierung"!

Leistungsorientierung ist die Ausrichtung des Wertsystems eines Individuums, einer Gruppe oder einer Gesellschaft auf den führenden Wert Leistung. (S. 14).

Leistungsorientierung erfoldert das kompensatorische Prinzip der Solidarität bzw. – etwas pathetisch ausgedrückt – das Prinzip der barmherzigen Liebe, [...]. (S. 15).

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Definierte "Leistungsprinzip"!

Das Leistungsprinzip ist ein gesellschaftliches Verteilungsprinzip, welches Chancen und Positionen nach Leistung zuweist – nicht etwa nach Abstammung, Bekanntschaft, weltanschaulicher Nähe usw. (S. 15).

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Definiere "Leistungsanforderung"!

Leistungsanforderungen nennen wir nachdrücklich artikulierte Erwarungen hinsichtlich zu erbringender Leistungen. (S. 14).

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Problem des Leistungsprinzips?

Die knappe Skizze der neuzeitlichen Geschichte des Leistungsprinzips offenbart seine enorme Ideologieanfälligkeit: Als Leistung gilt immer, was mächtige gesellschaftliche Gruppen als solche definieren. (S. 17).

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Verteilungsprinzipien unserer Gesellschaft?

- Leistungsprinzip

- Vorrechte der Geburt

- Anciennitäts-Prinzip

- Ideologie-Prinzip

- Bekanntheits- und Beliebtheitsprinzip

- Sozialprinzip

(S. 17f).

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Probleme der Anwendung des Leistungsprinzips?

. Auch andere Verteilungsprinzipien in der Gesellschaft

- Leistungen werden immer komplexer (Problem der Zuordenbarkeit von Leistung auf Einzelperson)

- Was ist gute Leistung?

- Auch gute Leistung führt nicht unbedingt zu Erfolg

(S. 18f)

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Probleme bei der Übertragung des Leistungsprinzips vom wirtschaftlichen auf den schulischen Bereich?

- Schulzeit als Schonzeit, nicht als reine Anpassung an wirtschaftliche Verhältnisse

- Keine Chancengleichheit aller SuS, z.B. Barrieren des sozialen Milieus

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Erkenntnisse aus der Geschichte der Prüfungen, Zeugnisse, Zensuren?

- Dienen schon früh der Auslese und Sozialisation

- Zuerst vor allem auf untere Bevölkerungsschichten angewandt -> schichtspezifisch verzerrt

- Einführung von Ziffernnoten v.a. zur Vereinfach der Selektion -> stark eingeschränkter Anwendungsbereich

(S. 21)