Lernkarten

Alexander Wahler
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Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 20.08.2014 / 21.02.2018
Lizenzierung Keine Angabe
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Abschirmungs-Überwachungs-Dilemma

Abschirmungs-Überwachungs-Dilemma

  • Einerseits Konzentration auf die Tätigkeit, andererseits muss auch die Umwelt weiterbeachtet werden
  • Hintergrundüberwachung, welche ankommende Reize auf Relevanz hin filtert
  • Frage, wie die Balance in der Reizfilterung gelingt
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Lösung der Dilemmata

Lösung der Dilemmata

  • Goschke: Regulation globaler Kontrollparameter: von denen hängt ab, welche Relevanz Information hat im Vergleich zur Relevanz der Aufgabe
  • Dabei kann die Regulation u.a. abhängen von Lernerfahrungen
  • Ebenso spielen Emotionen eine Rolle, welche die Reizwahrnehmung und - verarbeitung beeinflussen
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Gib es einen „freien Willen“?

Gib es einen „freien Willen“?

  • zentrale Frage der Volitionsfoschung
  • aus philosophischer Sicht: Kann man sich unter völlig gleichen Bedingungen auch anders entscheiden?
  • -> Schwierig, die Frage in Experimenten zu beantworten, denn eine exakte Situationsreplikation ist unmöglich
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Willensfreiheit, Es gibt 2 Antworten dazu aus philosophischer Sicht:

Willensfreiheit, Es gibt 2 Antworten dazu aus philosophischer Sicht:

  • Das Verhalten ist durch situative und interne Variablen festgelegt (Determinismus), entsprechend gäbe es keine Willensfreiheit
  • Es gibt Willensfreiheit, die situative und interne Variablen „überschreiben“ kann – bloß in dem Fall könnte man daraus folgen, dass unsere Handlungen nicht vorhersagbare Zufallshandlungen wären.
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Willensfreiheit – mögliche Lösung

Willensfreiheit – mögliche Lösung

  • Annahme einer Determination mit einer höheren Anzahl an Freiheitsgeraden
  • d.h. der freie Wille als auswählende Instanz, festgelegt durch Motive, Ziele, Wünsche, Bewertungen und Überzeugungen
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Kausalitätsfrage

Kausalitätsfrage

  • ist der Gedanke Ursache der Handlung oder gibt es eine unbewusste Ursache der Handlung, welche den Gedanken auslöst?
  • Das kann zu einer Verursachungsillusion führen: es gibt nur einen scheinbar kausalen Pfad zwischen Willen und Handlung, tatsächlich haben Handlung und Willen eine dritte, interne Ursache
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Wegner und Wheatly, 1999

Wegner und Wheatly, 1999

  • Vp sollten zusammen mit einer 2. Vp (Konfident des Vl) ein Brett bewegen, unter dem eine PC-Maus lag
  • Vp sollte beurteilen, ob sie die Bewegungen des Mauszeigers auf verschiedene Begriffe (Zielreize) verursacht hatten
  • Zeitgleich wurden zwischendrin Worte/Stimuli eingespielt, die in Wirklichkeit Anweisungen für die „2. Vp“ waren, das Brett zu bewegen
  • Ergebnis: waren Stimulus und Zielreiz kongruent und in enger Kontiguität, hielten sich die Vp meist verantwortlich für die Bewegungen

 

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Linser und Goschke, 2007

Linser und Goschke, 2007

  • Vpn sollten nach eigener Wahl nach einem Startsignal eine linke oder rechte Taste drücken, anschließend erschien eine zufällig ausgewählte Reaktion auf dem Bild- schirm (blauer oder gelber Kreis).
  • Vorab wurde maskiert hinter dem Startsignal auf ein Ergebnis hin ein Priming-Reiz gegeben (d. h. für 50 ms Darbietungen der Wörter blau oder gelb, oder AGLB als Kontrollreiz).
  • Waren Priming-Reize und Zufallsreaktion kongruent, z.B. blau, Darbietung eines blauen Kreises nach Tastendruck), hielten sich die Vp meist verantwortlich für das Ergebnis