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Lernkarten

Robin Douglas
Karten 24 Karten
Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 04.08.2013 / 28.08.2016
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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(Kapitel 1): Definiere den Begriff "Unternehmensberatung"!

Unternehmensberatung ist eine professionelle Dienstleistung, die durch eine oder mehrere, im allgemeinen fachlich dazu befähige und von den beratenden Klienten hierarchisch unabhängige Person(en) zeitlich befristet sowie meist gegen Entgelt erbracht wird und zum Ziel hat, betriebswirtschaftliche Probleme des beauftragenden Unternehmens interaktiv mit den Klienten zu definieren, strukturieren und analysieren, sowie Problemlösungen zu erarbeiten, und auf Wunsch ihre Umsetzung gemeinsam mit Vertretern des Klienten zu planen und im Unternehmen zu realisieren.

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(Kapitel 1): Warum beschäftigen Unternehmen Berater?

Hierfür gibt es mehrere Gründe:

  1. Fachlicher Aspket:
    => Fachliche Wissen ist im Unternehmen nicht vorhanden und muss extern durch einen Berater geholt werden
  2. Zeitlicher Aspekt:
    => Fachliche Wissen ist eigentlich im Unternehmen vorhanden, aber es fehlen die Kapazitäten zur eigenen Bearbeitung
  3. Politischer Aspekt:
    => Interne Entscheidungen sollen extern durch einen Berater abgesegnet werden
  4. Kostenaspekt:
    => Vorgeschlagene Lösung des Beraters möglicherweise kostengünstiger, da dieser Zugang zu besserem Knowho, Tools, Methoden etc. hat
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(Kapitel 1): Ist ein Festpreis für Beratungsleistung empfehlenswert?

Ein Festpreis für Beratungsleistungen ist eher problematisch, da der Aufwand am Anfang eines Projektes oft nicht klar genug abgeschätzt werden kann (v.a. bei Änderungswünschen seitens des Kunden). Daher versuchen Berater Festpreis-Aufträge zu vermeiden und veranschlagen in so einem Fall einen Risikoaufschlag von 10-15 %. Berater rechnen im Allgemeinen nach Stunden ab.

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(Kapitel 1): Welche Eigenschaften zeichnen eine Beratungsdienstleistung aus?

Eine Beratungsdienstleistung ist durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:

  1. Leistungsergebnis ist immateriell und nicht greifbar
  2. Zwischen Anbieter und Nachfrager existiert häufig eine erhebliche Informationsasymmetrie
  3. Lösung individueller Kundenprobleme durch Beratung
  4. Dienstleistung ist ratgebend und problemlösungsorientiert
  5. Starke Kundenorientierung
  6. Besonders ausgeprägte Interaktion mit dem Kunden
  7. Leistungserbringer hat viel Handlungsspielraum
  8. Leistungserstellungsprozess ist komplex und erfordert viel Spezialwissen
  9. Es existiert eine Berufsethik
  10.  
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(Kapitel 1): Welche Beratungsfelder gibt es nach BDU?

  1. Strategieberatung:
    => Ziel auf langristige Unternehmensphilosophie, -politik und -strategie (z.B. Geschäftsfelddefinition, Strategisches Marketing etc.)
  2. Organisationsberatung:
    => Untersucht Organisation und Prozesse im Unternehmen auf Optimierungspotentiale (z.B. Einführung von GPM, CRM etc.)
  3. IT-Beratung:
    => (herstellerneutrale) Analyse, Auswahl und Implementierung von Hard- und Softwaresystemen
    => Schulungen, Coaching
  4. HR-Beratung:
    => Mitarbeiter der Klienten stehen im Mittelpunkt (z.B. Personalentwicklung, Vergütungsfragen, Personalberatung)
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(Kapitel 1): Welche idealtypische Beratungskonzepte gibt es?

  1. Gutachterliche Beratung:
    • Entscheidungsvorbereitung für Unternehmensleitung
    • Gutachter als neutraler Sachverständiger
    • Entscheidung und Problemlösung erfolgt durch Klienten
  2. Expertenberatung:
    • Angebot einer Problemlösung für spezielle Problemstellungen
    • Berater als Experte für bestimmtes Fachgebiet
    • Gemeinsame Umsetzung eines Lösungsansatzes
  3. Organisationsentwicklung:
    • Berater als Experte für die Initiierung von Lernprozessen
    • Beratung als Prozessbegleitung
    • Betroffene im Unternehmen treffen selbst Entscheidung und treiben Umsetzung voran
  4. Systemische Beratung:
    • Berater ist Beobachter des sozialen Systems Unternehmung
    • Unternehmen reflektiert eigene Denkmuster und Handlungen
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(Kapitel 1): Aus welchen Phasen besteht der Beratungsprozess?

Der Beratungsprozess besteht typischerweise aus folgenden 5 Phasen:

  1. Problemformulierung
  2. Informationsbeschaffung
  3. Alternativensuche und -bewertung
  4. Realisierung
  5. Kontrolle
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(Kapitel 2): Was ist moderieren?

Moderieren ist eine ...

  1. Zielorientierte Gesprächsführung (Steuerungsaufgabe)
  2. Strukturierung der Gruppeninteraktion
  3. Sicherung der (Zwischen-)Ergebnisse