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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 17.02.2020 / 18.02.2020
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Welchen Zweck hat die Sozialversicherung (soziale Sicherheit) der Schweiz?

Es ist die staatliche Bemühung in bestimmten Wechselfällen des Lebens zu unterstützen und helfen. Dabei geht es um Geld- und Sachleistungen falls das Einkommen ausbleibt oder Kosten zur Wiederherstellung eines Gesundheitsschaden. Es deckt die folgenden Risiken ab: Alter, Tod, Invalidität, Mutterschaft, Familie, Arbetislosikeit,Unfall, Krankheit unsw..

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Was ist das Drei-Säulen-Prinzip?

Erste Säule ist die statliche Vorsorge (1a + 1b freiwillig) und soll die sichere Existens der Wohnbevölkerung gewährleisten (notwendiger Lebensbedarf). Es ist die Rente aus AHV, IV sowie Ergänzungsleistungen zur AHV und IV. Auf Ergänzungsleistungen haben Menschen anrecht, welche mit der Rente ihren Unterhalt nicht bestreiten können. Es ist die gesamte Wohnbevölkerung versichert (Erwerbstätige, Selbständige, nicht Erwerbstätige). Der Betrag wird bei Arbeitnehmenden paritätisch geteilt und beschränkt sich nicht auf die Einkommenshöhe. 

Zweite Säule ist die berufliche Vorsorge (BVG 2a  + BVG Zusatz 2b) und soll die Weiterführung des gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermöglichen. Arbeitgeber ist verpflichtet ihre Arbeitnehmer zu versichern ab einer gewissen Lohnhöhe (3/4 der masimalen Vollrente der AHV übersteigt). Dabei muss der AG mindestens die hälfte übernehmen.

Dritte Säule ist die Selbstvorsorge und soll Leistungen aus der erste und zweiten Säule ergänzen. Sie ist freiwillig und es wird zwischen der Säule 3a gebundenen Vorsorge (steuerliche Vorteile) und 3b freien Vorsorge unterschieden. 

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Welche Sozialversicherungen werden zur Ersten Säule gezählt?

  • AHV/IV und EL zu AHV/IV
  • Erwerbsersatz- Mutterschaftsentschädigung (EO/MSE)
  • Familienzulage (FamZG und FLG)
  • Arbeitslosenversicherung (AVIG)
  • Militärversicherung (MVG)
  • Krankenversicherung (KVG)
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Welche Sozialversicherungen sowie freiwilligen Versicherungen gehören in die Zweite Säule?

  • BVG und UVG (1a und obligatorisch)
  • BVG-Zusatz und UVG-Zusatz (2b und freiwillig)
  • Kollektiv-Krankentaggeldversicherung (privatrechtliche Versicherung)
  • UVG-Ergänzungsversicherung  (privatrechtliche Versicherung)

 

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Welche Personen müssen in die Erste Säule zahlen?

Es ist für alle Personen obligatorisch, welche in der Schweiz wohnen (unselbständig, selbständig, nichterwerbstätige) und Personen mit der Erwerbstätigkeit in der Schweiz. Erwerbstätige müssen ab dem 1. Januar des 18. Lebensjahr und nichtwerwerbstätige ab dem 1. Januar des 21. Altersjahr bis zum Rentenalter Beiträge bezahlen. 

 

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Was ist betragspflichtig? 

Der gesamte Bruttolohn inkl. Naturallöhne wie Verpflegung und Unterkunft, Grafikationen, Dienstaltersgeschenke, Erfolgsprämie, Mitarbeiterbeteiligungen, Trinkgeld, Tatiemen, Lohnfortzahlungen, Ferienentschädigungen, etc..

Nicht dazu gehören: Militärsold, Versicherungsleistungen (IV, Unfall und Krankheit), Familienzulagen Zuwendungen bei Tod, Umzugsentschädigungen, Verlobungs- und Hochzeitsgeschenke, Betriebsjubilums (frühestens 25 Jahre), Naturalgeschenke bis 500.-, Ausserordentliche Unterstützungsleistungen, Zuwendungen für Aus - und Weiterbildungen. 

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Wie wird die Rentenleistung berechnet?

Anhand der Beitragsjahren (Maximal 44 bei Männer und 43 bei den Frauen) und dem durchschnittlichen Verdienst. 

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Was ist die Kinderbetreuug und Betreuungsgutschrift?

Es ist eine Erziehungsgutschrift bei welcher der Erziehungsberechtigte während 16 Jahren oder bis das letzte Kind das 16 Lebensjahr erreicht hat anrecht hat auf das dreifache der jährliche Minimalrente mutipliziert mit den entsprechenden Erziehungsjahren (16+ maximaler Altersabstand der Kinder) und wiederum dividiert mit den maximalen Beitragsjahren von 43.