Lernkarten

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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 18.01.2020 / 28.01.2020
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Geben Sie jeweils Beispiele, mit welchen Parametern man die drei Hauptgütekriterien messbar machen kann.

- Objektivität: Standardisierung der Durchführung, Auswertung und Interpretation 

- Reliabilität: Konsistenzkoeffizienten, Paralleltest-Koeffizienten, Retest-Koeffizienten

- Validität: z.B. Kriteriumsvalidität (Vorhersage und Übereinstimmung)

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Nennen Sie fünf grundsätzliche Möglichkeiten der quantitativen Messung.

- Zählen 

- Urteilen 

- Testen 

- Befragen

- Beobachten

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Was versteht man unter Indexbildung und welche Möglichkeiten hierbei gibt es?

Messwert für komplexes Merkmal (z.B. Aufsatzqualität bestehend aus verschiedenen Teilmerkmalen wie Rechtschreibung, Ausdruck, Inhalt etc.): gewichtet/ungewichtet, additiv/multiplikativ etc.

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Geben Sie Beispiele für Bereiche, bei denen menschliche Urteile valider als apparative Messergebnisse sein können.

Stimmqualität, Weinqualität, künstlerisches Vermögen

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Nennen und beschreiben Sie drei Rangordnungsverfahren. 

1. Direkte Rangordnung (mit oder ohne Verbundränge): schwierig bei vielen Objekten, weniger genau als Paarvergleich 

2. Methode der sukzessiven Intervalle: wenn zu viele Objekte --> in Untergruppen sortieren lassen 

3. Law of categorial judgement: Nimmt (normalverteilte) Fluktuationen von Beurteilungen an: schwankende Rangkategoriegrenzen
- Verfahren: mehrere Rangurteile erheben (within/between subjects), z-standardisierte relative Häufigkeiten lassen sich dann sogar in Intervallskalenniveau „hochskalieren“

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Welcher Verfahrensunterschied besteht zwischen law of categorial vs. comparative judgement? Was ist beiden Verfahren gemeinsam?

Law of comparative judgement (Thurstone, 1927):
Annahme: Empfindungsstärken um wahren Wert normalverteilt
Erstellung einer Intervallskala über z-standardisierte relative Häufigkeiten (kleinster z-Wert wird auf Null gesetzt)

Unterschiede: 

- einmal Beurteilungen und einmal Empfindungsstärken 

- letzteres basierend auf Paarvergleich und ersters auf Rangordnungen

- letzteres: Präferenzhäufigkeiten werden in relative Häufigkeiten transformiert und diese in z-Werte

 

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Wie kommt man beim Dominanzpaarvergleich zu indirekten Rangordnungen?

Dominanzpaarvergleich: Vorlage von je zwei Objekten: „Welches dominiert (hinsichtlich eines Merkmals, z.B. Schönheit)?“

--> Dominanzmatrix

Optimal: vollständiger Paarvergleich

Nachteil: kann bei vielen Objekten ausufern, besonders „mit Messwiederholung“ bzgl. individueller Paarvergleiche

indirekte Rangordnung --> ergibt sich aus Anzahl der „Dominanzen“, verlässlicher als direkte Rangordnung

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Was sind zirkuläre Triaden bzw. intransitive Urteile?

- zirkuläre Triaden: (A>B, B>C, aber C>A) 

- intransitive Urteile (A>B, aber B>A)