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Lernende 4 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 08.12.2019 / 04.01.2020
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5 Hauptfelder der Ottawa-Charta

  • Politisches Handeln
  • Lebenswelten
  • Persönliche Kompetenz
  • Soziales, gemeinschaftliches Handeln
  • Neuorientierung des professionellen Gesundheitszustandes
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Sekundärprävention

Möglichst frühe Erfassung von Risiken und Krankheiten, anschliessende Behebung

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SAPALIDA Schweiz

(Swiss study on Air Pollution and Lung Disease in Adults)

  • bevölkerungs-bezogene Kohortenstudie → Einfluss auf Atmung und Herzkreislauf
  • seit 20 Jahren
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Das Rose-Theorem = Präventionsparadox

Grosse Anzahl Personen mit kleinen Risiken generiert eine grössere Anzahl Krankheitsfälle als eine kleine Anzahl Personen mit hohen Risiken (Vgl. systolischer BD)

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Präventionsstrategien

Bevölkerungsstrategie

  • krankheitsspezifische Prävention
  • weniger aufwendig als Risikostrategie (z.B. Förderung Nicht-Rauchen, gesunde Ernährung, Sport)
  • Nachteil: Geringer Nutzen/Motivation für Individuum

 

Risikostrategie (Individuum bezogen)

  • Risikopatienten (Adipositas, BD, Raucher) ⇒ Sekundärprävention
  • Vorteil: hohe Motivation ders Betroffenen, grosser Nutzen
  • Nachteil: Indentifikation der gefährdeten Individuen, begrenzte und vorübergehende Wirkung

 

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Unterscheidung Verhaltensprävention vs. Verältnisprävention

  • Verhaltensprävention: Vermeidung von gesundheitsgefährdetem Verhalten (Rauchen, Essen, Zahnpflege)
  • Verhältnisprävention: Bedingungen des gesellschaftlichen Umfeldes, Auswirkung (Stress)
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Welche Krankheiten treten in unteren Sozialschichten vermehrt auf?

  • KHK (Herkreislauf häufigste Todesursache in CH)
  • Apoplex
  • DM
  • COPD
  • Krebs (2. häufigste Todesursache)
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Reziprozität im Arbeitsvertrag, Aufwandbeeinflussung

Gleichgewicht von Aufwand und Ertrag (Lohn, Anerkennung, Karriere)

Extrinsisch: Anforderungen, Arbeitstempo, repetitive Arbeit, wenig Kontrollmöglichkeiten

Intrinsisch: ausgeprägte Leistungsbereitschaft, grosses Bedürfnis nach Anerkennung

Niedrige Belohnung: Ungerechte Bezahlung, ausbleibende Anerkennung, blockierte Aufsteigschancen

⇒ Ungleichgewicht führt zu beruflicher Gratifikationskrise ⇒ schwere Herzkreislauferkrankungen

(kommt oft bei niederem Bildungsstand vor, können Situation nicht ändern)