Lernkarten

Karten 44 Karten
Lernende 5 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 07.12.2019 / 23.12.2019
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 39 Text Antworten 5 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Wann ist ein Gut ein Giffen-Gut?

Ein Gut gilt als Giffengut, falls bei einer Preissteigerung die Nachfrage steigt. Der Umkehrschluss ist, dass bei einer Preissenkung die Nachfrage sinkt. Es dominiert der Einkommenseffekt. Jedes Giffen-Gut ist gleichzeitig ein inferiores Gut.

Fenster schliessen

Wann ist ein Gut ein superiores Gut?

Ein Gut gilt als superior, falls die Einkommenselastizität grösser als 1 ist. Die Nachfrage nach dem Gut steigt somit mit steigendem Einkommen überproportional.

Fenster schliessen

Wann ist ein Gut ein normales Gut?

Als normal gilt ein Gut, dessen Einkommenselastizität zwischen 0 und 1 liegt. Die Nachfrage nach dem Gut steigt somit bei steigenden Einkommen an, jedoch unterproportional.

Fenster schliessen

Wann ist ein Gut ein inferiores Gut?

Bei einem inferioren Gut steigt (bzw. sinkt) die Nachfrage nach Gut 1 mit sinkendem (bzw. steigendem) Einkommen. Die Einkommenselastizität ist negativ. 

Bsp: Fertigprodukte; bei steigendem Einkommen, sinkt die Nachfrage, da auf hochwertigere Produkte ausgewichen wird.

Fenster schliessen

Luxusgut

Produkte, für die die Nachfrage überproportional zum steigenden Einkommen zunimmt. Die Einkommenselastizität ist grösser als 1.

Fenster schliessen

Was sagt eine positive Kreuzpreiselastizität aus und was eine negative?

Positiv: Substitute

Eine positive Kreuzpreiselastizität bedeutet, dass die Nachfrage nach Gut X steigt, wenn der Preis von Gut Y steigt, d.h. die Konsumenten ersetzen das nun teurere Gut.

Negativ: Komplemente

Eine negative Kreuzpreiselastizität bedeutet, dass die Nachfrage nach Gut X sinkt, wenn der Preis von Gut Y steigt, d.h. die Konsumenten konsumieren weniger von beiden Gütern.

Fenster schliessen

Notwendiges Gut

Normales Gut mit unterproportional zum Einkommen steigender oder sinkender Nachfrage. Die Einkommenselastizität ist zwischen 0 und 1.

Fenster schliessen

Intertemporale Entscheidungen:

Auswirkung einer Zinserhöhung / Zinssenkung auf einen Sparer:

Zinserhöhung: 

  • Substitutionseffekt: Weil heutiger Konsum relativ teurer und morgiger Konsum relativ billiger wird, sinkt der heutige Konsum und steigt der morgige Konsum.
  • Einkommenseffekt: da sich seine Zinseinnahmen auf die Ersparnis erhöhen, so dass er heute und morgen mehr konsumiert.
  • Der Gesamteffekt auf den Konsum heute ist damit unklar. Da die Ersparnis dem heutigen Einkommen abzüglich dem heutigen Konsum entspricht, ist auch der Gesamteffekt einer Zinserhöhung auf die Ersparnis unklar.

Zinssenkung:

  • Substitutionseffekt: Weil heutiger Konsum relativ billiger und morgiger Konsum relativ teurer wird, steigt der heutige Konsum und sinkt der morgige Konsum.
  • Einkommenseffekt: da sich die Zinseinnahmen auf die Ersparnis verringern, so dass er heute und morgen weniger konsumiert.
  • Der Gesamteffekt auf den morgigen Konsum ist damit negativ.