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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 01.12.2019 / 23.01.2020
Lizenzierung Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung (CC BY-NC-ND)     (FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige Gesellschaft mbH)
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Millennium Development Goals (MDGs)
  • 2000-2015
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Sustainable Development Goals (SDGs)
  • 2016-2030
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Brundtland Kommission (1987)
  • Studie „Our Common Future“ im Auftrag der UN Weltkommission für Umwelt und Entwicklung
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Definition für nachhaltige Entwicklung…
  • „…, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“
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Schwache vs. Starke Nachhaltigkeit
  • Schwache Nachhaltigkeit
    • Naturkapital und Sachkapital werden als substitutiv betrachtet
    • Summe von Naturkapital und Sachkapital im Sinne eines aggregierten Wertes konstant gehalten
    • Ursprung: neoklassische Ökonomie
  • Komplementarität: jede einzelne Komponente soll für sich unversehrt bleiben
    • Begründung:
    • Eine intergenerative Gerechtigkeit setzt den Bestand der Kapitalarten voraus, was insbesondere für das Naturkapital gilt, da dieses häufig in einer komplementären Beziehung zum Sachkapital steht.
    • Das Überleben der Menschheit ist entscheidend von der Erhaltung sensibler Ökosysteme abhängig.
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Drei-Säulen-Prinzip der nachhaltigen Entwicklung
  • Ökologie
  • Soziales
  • Ökonomie
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Drei-Säulen-Prinzip der nachhaltigen Entwicklung
  • Ökologie
  • Gesunderhaltung ökologischer Systeme
  • Erhalt der biologischen Vielfalt (Biodiversität)
  • Beachtung der Aufnahmefähigkeit ökologischer Systeme
  • Reduktion von Abfällen und Emissionen
  • Ausgewogene Nutzung regenerierbarer Ressourcen
  • Substitution der nicht-regenerierbaren Ressourcen durch regenerierbare
  • Öko-Reporting (Carbon Disclosure)
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Aspekte ökologischer Nachhaltigkeit
  • Handlungsregeln
  • Gesunderhaltung ökologischer Systeme
    • Keine Beeinträchtigung der Ökosysteme
    • Erhalt der biologischen Vielfalt (Biodiversität)
  • Beachtung der Aufnahmefähigkeit ökologischer Systeme
    • Abfälle und Emissionen dürfen die Assimilationsfähigkeit der Ökosysteme nicht übersteigen
  • Ausgewogene Nutzung regenerierbarer Ressourcen
    • Nutzungs- bzw. Abbaurate regenerierbarer Ressourcen darf deren natürliche Regenerationsrate nicht übersteigen
  • Ausgewogene Nutzung nicht-regenerierbarer Ressourcen
    • Verbrauch nur in dem Maße, wie eine entsprechende Erhöhung der (gesamtwirtschaftlichen) Ressourcenproduktivität und/oder eine Substitution durch regenerierbare Ressourcen sichergestellt ist