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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 03.10.2019 / 19.11.2019
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die Muskeln morphologisch (Form) einteilen und Beispiele nennen

  • platte Musklen = Bauch, Rücken und Brustmuskulatur = Skelettmuskulatur
  • spindelförmige Muskeln = Extremitäten = Skeletmuskulatur
  • Ringmuskeln = Mund and Augen = Skelettmuskulatur
  • Schliessmuskeln oder Sphinkter = Anus und Harnröhre = Skelettmuskulatur oder glatte Muskulatur
  • Hohlmuskeln = Herz, Harnblase, Gallenblase und Gebärmutter = Herzmuskulatur oder glatte Muskulatur
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die Eigenschaften und Funktion der Skelettmuskels nennen

Eigenschaften:

  • reagiert auf Nervenreize, das heisst sie ist erregbar.
  • ist kontraktil, besitzt also die Fähigkeit zur aktiven Verkürzung
  • ist auseinander zeihbar, also passiv dehnbar und kann so in ihre ursprüngliche Lage zurück gebracht werden

Funktion:

  • Halt
  • Formgebung des Körpers
  • Schutz
  • Aktiver Bewegungsapparat = Bewegung des Skeletts durch Zusammenspiel der Sekelettmuskeln
  • Gewährleistung der Erfüllung der Aufgaben der inneren Organe: Verdauung im Magen-Darm-Trakt, Geburtsvorgang, Miktion (Harnlassen), Defäktion (Stuhlgang), Atmung etc.
  • Wärmebildung druch Stoffwechselprozesse in den Muskelzellen, z. B. zittert der Körper bei Kälte, um Wärme zu erzeugen
  • Wärmespeicher, dank guter Muskeldurchblutung kann diese Wärme in anderen Organe transportiert werden
  • Als Muskelpumpe Mitunterstützung des vernösen und lymphatischen Rückstromes von der Peripherie zum Herzen
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die Begriffe Faszie, Muskelfaser, Myofibrillen (Aktin-. Myosinfilament) erklären

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Faszie:

  • Organhüllen
  • straffes Bindegewebe,
  • umhüllen einzelne Muskeln-, Muskelgruppen und ganze Glieder
  • zwischen Faszien und Muskeln liegt lockere Verschiebeschicht
  • fungieren als Schutzwände
  • verhindern Ausbreitung von Entzündungen

Muskelfaser:

  • auch als quergestreifte Muskelzelle bezeichnet

  • ist keine Einzelzelle, sondern ein sogenanntes Syncytium (fadenförmiges Gebilde mit oft hunderten Zellkernen - auf 1 mm können dabei bis zu 40 Zellkerne kommen

  • Die Muskelfaser an sich kann zwischen 1 mm und 15 cm lang sein

  • In der Muskelfaser sind dichtgepackte Myofibrillen eingelagert

Myofibrillen

  • besteht aus tausenden parallel liegenden Myofilamenten
  • sind fadenförmige Eiweissmoleküle, die in Aktin- und Myosinfilamente unterteilt werden
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die makroskopischen Anteile eines Skelettmusekls nennen

  • Ursprungssehne (Caput, Origo), die sich proximal, oder wenn der Muskel am Rumpf liegt, zentraler befindet. Dieser Teil kann nicht bewegt werden und wird deshalb auch als Punctum fixum bezeichnet
  • ein Muskelbauch (Venter)
  • eine Ansatzsehne (Insertio), welche weiter vom Rumpf entfernt liegt und distal eines Gelenkes ansetzt. Dieser Teil ist beweglich und kann auch als Punctum mobile bezichnet werden
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das Prinzip von Synergismus und Antagonismus der Skelettmuskeln

Agonisten (Spielführer) sind die Hauptmuskeln für eine bestimmte Bewegungsrichtung, d.h. der Muskel verkürzt sich (konzentrisch-kontrahieren), Ursprung und Ansatz nähern sich

Synergisten (Mitspieler) sind die Muskeln, welche den Agonisten in seiner Funktion unterstützen

Antagonist (Gegenspieler) sind die Muskeln, die entgegen der durchzuführenden Bewegungsrichtung arbeiten (exzentrisch-dehnen) Ursprung und Ansatz entfernen sich

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die Hilfsstrukturen des Bewegungsapparates nennen und erklären

Sehne: 

  • Endstück der Muskeln
  • unelastische, kollagene Bindegewebe
  • setzen am Knochen oder am Bindegewebe an
  • übertragen die Zugwirkung des Muskels auf die Knochen und die verbindenden Gelenke

Sehnenscheide

  • rohförmige Bindegewebshüllen um lange Extremitätensehnen
  • treten dort auf, wo Sehnen durch vorspingende Knochen gefährdet sind
  • umhüllen auch die Sehnen der langen Finger- und Zehenmuskeln
  • dienen als Führungskanäle und enthalten eine schleimige Flüssigkeit (Synovia)
  • Synovia erleichtert das Gleiten der Sehne innerhalb der Sehnenscheide

Flächenhafte Sehne:

  • Aponeurose
  • befinden sich z.B an Kopf, Bauch, Rücken, an den Händen und an den Füssen

Ligamentum

  • Band (es gibt 3 Arten), verbindet Knochen miteinander und besteht aus straffem kollagenem Bindegewebe
  • Führungsbänder
  • Verstärkungsbänder
  • Hemmbänder

Bursa (Schleimbeutel)

  • sind dünnwandige Säcke, die mit Synovialflüssigkeit gefüllt sind
  • sie liegen zwischen einem Gelenk und den Sehnen/Muskeln oder zwischen Sehnen und der Haut
  • wirken als Druckverteiler und erleichtern die Verschiebung der einzelnen Schichten gegeneinander
  • bei zustark mechanischer Beanspruchung neigen sie zu entzündlichen Veränderungen, der Bursitis

Sesambein

  • In Sehnen oder Gelenkkapseln kommen eingelagerte knöcherne Sesambeine vor,deren Aufgabe es ist, die Reibung der Sehnen zu vermindern und die Drehwirkung der Muskeln auf die Gelenke zu verbessern.

Muselkfaszie

  • Organhüllen, Faszien oder Synastrosen genannt
  • bestehen aus straffem Bindegewebe
  • umhüllen einzelne Muskeln, Muskelgruppen oder ganze Glieder 
  • zwischen Faszien und Muskeln findet sich eine lockere Verschiebeschicht

 

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die Formen der Muskelkontraktion nennen

  • Zuckungen
  • Dauerkontraktion (Tetanie/Krampf) ca. 20 mal pro Sekunde gereizt
  • Muskeltonus: Gundspannung des Muskels im Ruhezustand
  • isometrische Kontraktion: Spannungsänderung, bei der Muskel Kraft (Haltearbeit) leistet, verändert sich aber nicht in seiner Länge z.B. mehr Gewicht bei unveränderter Armstellung
  • isotonische Kontraktion: Muskel verkürzt sich unter konstanter Belastung d.h. die Spannung bleibt gleich und die Länge verkürzt sich z.B. beim Gehen, Gewichtheben
  • auxotonische Bewegung: Verbindung isometrische/isotonische Kontraktion (Alltagsbewegungen)
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Haltemuskeln aufzählen

  • Rückenmuskulatur
  • Brustmuskulatur
  • Gesässmuskulatur
  • Bauchmuskulatur
  • Beckenbodenmuskulatur
  • Hintere und  Vordere Oberschenkelmuskulatur
  • Wadenmuskulatur
  • Schienbeinmuskulatur
  • Fussmuskulatur