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Lernende 10 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 11.07.2019 / 20.09.2019
Lizenzierung Namensnennung (CC BY)     (Studierende der Fernuni)
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VL 6 Welche Aussagen sind richtig?

A) Frable Studie (1998): Die Anwesenheit anderer Personen, die der Eigengruppe angehören, wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl aus und Angst- und Depressionswerte sind geringer.

B) Frable Studie (1998): Das höchste Selbstwertgefühl haben Personen mit einem sichtbaren Stigma, die zudem ihre Gruppenzugehörigkeit wertschätzen.

C) Cole Studie (1997): N = 72 Personen, die HIV haben, aber weitgehend gesund. Die Sichtbarmachung des Stigmas (Sagen, dass man HIV hat) wird durch die bisherige Erfahrung moderiert.

D) Cole Studie (1997): Hypothese: Diejenigen, sie sich outen, profitierten nur dann davon, wenn sie unempfindlich gegenüber negativer Reaktionen Anderer sind.

E) Cole Studie (1997): Personen die sich outen und weniger empfindlich sind (neg. Reaktionen) leben länger als diejenigen, die ihr Stigma verborgen.

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VL 6 Welche Aussagen sind richtig?

A) Rejection-Idenfitication Modell (RIM, Branscombe): Wahrgenommene gruppenbasierte Diskriminierung beeinträchtigt das Selbstwertgefühl.

B) RIM : Personen können den Beeinträchtigungen entgegenwirken, indem sie sich stärker mit ihrer Gruppe identifizieren. Dies wird dabei umso wahrscheinlicher, je eher sie der Auffassung sind, dass Akzeptanz in der statushohen Fremdgruppe auf individueller Basis (z.B. soz. Mobilität) unwahrscheinlich ist.

C) RIM: Die Bereitschaft sich die Vorurteile selbst zuzuschreiben kann sich direkt negativ auf das psychologische Wohlbefinden auswirken.

D) RIM: Die Bereitschaft sich die Vorurteile selbst zuzuschreiben kann sich positiv auf die Eigengruppenidentifikation auswirken, die ihrerseits das psychologische Wohlbefinden erhöhen kann.

E) RIM: Die Bereitschaft sich die Vorurteile selbst zuzuschreiben kann zu einer Feindschaft gegenüber der statushöheren (dominanten) Gruppe führen.

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VL 7  Welche Aussagen sind richtig?

A) Leitfragen: Wie und auf welche Weise beeinflusst die Organisationsidentifikation das Wohlbefinden bzw. den Umgang mit Stressoren.

B) Leitfragen: Welche Konsequenzen hat die Zugehörigkeit zu einer statusniedrigen Gruppe auf das Wohlbefinden und Stresserleben am Arbeitsplatz?

C) DAK-Studie (2010): 20,20% empfinden den Arbeitsalltag als sehr stressig bzw. sehr belastend.

D) DAK-Studie (2010): 51,20% empfinden den Arbeitsalltag als eher locker.

E) DAK-Studie (2010): 28.50% empfinden den Arbeitsalltag als etwas belastend.

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VL 7 Was ist richtig?

A) Bei Männern liegt die Prävalenzrate von Burnout höher als bei Frauen.

B) Die Gruppe der 50-59 Jährigen weist mit 6,60% die höchste Prävalenzrate von Burnout auf.

C) Personen mit einem niedrigeren SES weisen höhere Prävalenzraten hinsichtlich Burnout auf als diejenigen mit einem hohen SES.

D) Klassifikation von Stressoren am Arbeitsplatz: hohe Ansprüche, geringe Kontrolle, unklare Rollen.

E) Klassifikation von Stressoren am Arbeitsplatz: geringe Qualität sozialer Beziehungen, geringe Unterstützung und organisationale Veränderung.

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VL 7 Welche Aussagen sind richtig?

 

A) Van Dick (2004): Hypothese: Identifikation mit der Organisation sagt die Absicht, den Arbeitsplatz zu wechseln vorher. Dieser Zusammenhang wird über die Arbeitszufriedenheit mediiert.

B) Van Dick (2004): Es gab vier Stichproben (Bankangestellte, Call-centreAngestellte und Krankenhausangestellte).

C) Van Dick (2004): Methode = Cross-Sectional mit mehreren Messzeitpunkten.

D) Van Dick (2004): Ein Arbeitsplatzwechsel wird durch die Arbeitszufriedenheit und Organisationsidentifikation signifikant, bei allen Stichproben, beeinflusst.

E) Van Dick (2004): Die Arbeitszufriedenheit korreliert negativ mit der Organisationsidentifikation.

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VL 7 Welche Aussage ist richtig?

A) Wegge (2006): Identifikation mit der Organisation erhöht das Stresserleben.

B) Fazit: Identifikation mit der Organisation reduziert Stress am Arbeitsplatz.

C) Fazit: Der Zusammenhang zwischen Identifikation, sozialer Unterstützung und kollektiven Strategien der Bewältigung wirkt dabei positiv und ist ein Grund für ein reduziertes Stressempfinden, wenn man sich mit der Organisation identifiziert.

D) Frohn (2007): 2006 redeten 66,8% mit keinem/wenigen über ihre Sexualität. 1996 waren es ca. 52%.

E) Frohn (2007): Gegenüber Führungskräften sprechen mehr Untergestellte über ihre Sexualität (ca. 65%).

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VL 7 Welche Aussagen sind richtig?

 

A) Frohn (2007): Von den Führungskräften sprechen 48% mit keinem/wenigen Mitarbeitern über ihre sexuelle Identität.

B) Frohn (2007): 51,6 % der Frauen und 55,9% der Männer haben aufgrund ihrer Sexualität Tuscheln, Gerüchte und Lügen erlebt.

C) Angehörige stereotypisierter Gruppen erleben stereotypische Bedrohung, wenn sie annehmen, von anderen Personen in Leistungssituationen im Sinne der negativen Stereotype gegenüber ihrer Gruppe wahrgenommen zu werden.

D) Das Bedrohungserleben wirkt sich leistungssteigernd aus (z.B. durch Einschränkung der Selbstregulationsfähigkeiten).

E) Blascovich (2001): Es wurden die Effekte einer stereotypischen Bedrohung auf den Blutdruck Afro-Amerikanerinnen untersucht, da diese Gruppe auch eine höhere Prävalenz bezüglich erhöhter Blutdruckwerte aufweist.

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VL 7 Was ist richtig?

 

A) Blascovich (2001): Hypothese: Afro-Amerikaner haben in einer Stereotypen-Bedrohungssituation im Kontext einer kognitiven Aufgabe eine größere Steigung des Blutdrucks in der Leistungssituation als auf Europäische Amerikaner.

B) Blascovich (2001): Die Methode war ein Experiment mit physiologischen Daten zum Bluthochdruck. Repräsentative Studie.

C) Blascovich (2001): Afrikanische Amerikaner erreichten in der Bedingung einer niedrigen stereotypischen Bedrohung die höchsten Blutdruckwerte.

D) Von Hippel (2010): Fragestellung = Antezendenzien und Konsequenzen von Bedrohung durch Stereotype für Männer am Arbeitsplatz.

E) Von Hippel (2010): Es wurde eine Cross-sectional-Methode verwendet, mit mehreren Messzeitpunkten.