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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 25.06.2019 / 30.06.2019
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Erklären Sie jedes Element dieses Organigramm des Finanzwesens.

In SAP werden Aufbauorganisationen und Organisationselemente durch Mandanten, 
Buchungskreise, Werke, Verkaufsorganisationen, Sparten und Lagerorte gesteuert.  
Unter Organisationseinheiten werden die einzelnen Teilbereiche eines Unternehmens und deren 
betriebliche Funktion verstanden.  
Mandant: Repräsentiert eine für sich handelsrechtliche, organisatorische und datentechnische 
abgeschlossene Einheit innerhalb eines Systems mit getrennten Stammsätzen und eigenem Satz von 
Tabellen. Aus BWL-Sicht ist ein Mandant ein Konzern. 
Buchungskreis: Repräsentiert eine selbstständige bilanzierende Einheit (z.B. eine Firma innerhalb 
eines Konzerns). Auch Buchungskreiseben werden die vom Gesetzgeber geforderte Bilanz, sowie die 
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) erstellt. Dem Buchungskreis werden Werke oder Verkaufsorganisationen zugeteilt. Der Stammsatz eines Buchungskreises beinhaltet den Namen der 
Firma, das Land, die Sprache, sowie die Währung. Jeder Buchungskreis hat einen Kontenplan. 

Kontenplan: Stellt eine strukturierte Liste der Hauptbuch-Konten dar. Ein Kontenplan kann einem 
oder mehreren Buchungskreisen zugeordnet sein. Er enthält die Definitionen aller Sachkonten des 
Hauptbuches. 
Geschäftsbereich: Man kann jeder Belegposition einen Geschäftsbereich zuordnen. Er ist nach der 
logischen Untergliederung eines Unternehmens nach Kriterien der Finanzbuchhaltung aufgebaut. Der 
Geschäftsbereich dient im Gegensatz zum Buchungskreis der unternehmensinternen 
Entscheidungsfindung. Über den Geschäftsbereich können jederzeit intern Bilanzen erstellt werden. 
Kostenrechnungskreis: Ein Kostenrechnungskreis ist die organisatorische Einheit innerhalb eines 
Unternehmens, für die eine vollständige, in sich geschlossene Kostenrechnung durchgeführt wird. 
Ergebnisbereich: Der Ergebnisbereich stellt einen Teil des Konzerns dar, für den eine einheitliche 
Segmentierung vorliegt. Für einzelne Segmente, die durch klassifizierende Merkmale beschrieben 
werden, wird durch Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen ein Ergebnis ausgewiesen. Einem 
Ergebnisbereich können mehrere Kostenrechnungskreise zugeordnet werden. 

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Nennen Sie einige Gründe für die Anschaffung eines neuen ERP-Systems: 
 

- Veraltetes System 
- Geänderte Anforderungen und/oder Prozesse 
- Veränderung der Unternehmensstruktur 
- Abkehr Eigenprogrammierung 
- Strategische Neuausrichtung 

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Was erhoffen sich Unternehmen von Neueinführungen? 

- Prozesse beschleunigen 
- Schneller Zugriff auf Informationen 
- Bessere Information 
- Prozesse automatisieren 
- Höhere Datenintegration 

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Welches sind die grössten Projektherausforderungen bei Neusystemen? 
 

- Datenaufbereitung, Datenmigration 
- Knapper Zeitplan 
- Zu viele Systemanpassungen 
- Fehlende Ressourcen im Projektteam 
- Kosten höher als erwartet 

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Was sind die Ziele eines ERP Projekts?

- Kostenziele (Einführungskosten von CHF X, Kosteneinsparung von CHF X) 
- Organisatorische Ziele (Reduktion manueller Abläufe, Beschleunigung der Durchlaufzeiten) 
- Terminziele (Einführung in x Monaten, Gesamtdauer = x Monate) 

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Was soll bei einer Investitionsbeurteilung gemacht werden und wieso macht man das?

Die finanziellen Auswirken einer ERP-Anschaffung müssen unbedingt näher betrachtet werden. Vor 
Abschluss der Feinevaluation sollte eine Investitionsrechnung gemacht werden. 
Am Einfachsten kann eine Investition beurteilt werden, indem die erwartete Gewinnveränderung 
benutzt wird (Nutzen – Unterhalt – Abschreibungen). Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der 
Grossteil der Investitionen am Anfang, der Nutzen aber erst im Laufe der Jahre entstehen. 

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Was ist eine TCO?

Die TCO (Total Cost of Ownership) ist ein Abrechnungsverfahren, dass alle anfallenden Kosten von 
Investitionsgütern abschätzt. Die Idee dabei ist, eine Abrechnung zu erhalten, die nicht nur die 
Anschaffungskosten enthält, sondern alle Aspekte der späteren Nutzung. Somit können bekannte 
Kostentreiber oder versteckte Kosten im Vorfeld einer Investitionsbeurteilung identifiziert werden. 

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Für was ist ein Pflichtenheft nützlich?

In einem Pflichtenheft werden die Anforderungen an das System vom Management, dem 
Projektleiter und dem Anwender zusammengetragen und durch den Hersteller beurteilt. Das 
Pflichtenheft ist ein Vorvertrag und definiert den Leistungsumfang einer Software. 
Spätestens vor der Einführung erstellt man auf alle Fälle ein Konzept oder einen 
Anforderungskatalog.