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Lernende 1 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 07.01.2019 / 12.01.2019
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91 Exakte Antworten 1 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
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 Erläutern Sie Ansatzpunkte eines Motivationstrainings und motivationspsychologische Interventionsmaßnahmen.

Ø  Ansatzpunkte eines Motivationstrainings sind die Anpassung der Anreiz- an die Motivstruktur (Aufgabe à Person), e.g. Leistungssport im Team oder einzeln und die Anpassung der Motivstruktur an die Anreizstruktur (Person à Aufgabe), e.g. Anforderungsanalysen, Veränderung von Motivkomponenten.Interventionsmaßnahmen sind Interesseförderungsmaßnahmen, Imaginationstraining, Reappraisal-Training, Zielvereinbarungen, Training der Selbstregulation u.v.m.
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 Erläutern Sie motivational-emotionale Funktionen der im Schaubild dargestellten Hirnstrukturen. 
 

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 Ø  PFC: Zielplanung, IntentionsbildungHypothalamus: Hunger, Durst, SexAmygdala: Bedrohung, Furcht, SalienzReticular Formation: ErregungHippocampus: Gedächtnis, LernenMedial Frontal Budle: Verstärkung, Belohnung  
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 Ordnen Sie folgenden (neuro)hormonellen Systemen motivationale Funktionen zu: Serotonin, Noradrenalin, Kortisol, Oxytocin.

Ø  Serotonin: vermeidende/aversive MotivationNoradrenalin: Aktivation un WachheitCortisol: Stress (Fight or Flight)Oxytocin: Bindungshormon, Stress-Coping
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 Welche dopaminergen Systeme gibt es im menschlichen Gehirn? Welches ist das (neurohormonelle) „Belohnungssystem“?

Ø  Es gibt drei dopaminerge Systeme im menschlichen Gehirn: das nigro-striatale System, welches für die Bewegungssteuerung verantwortlich ist, das tuberoinfundibuläre System, welches für die Steuerung von endokrinen Funktionen verantwortlich ist und das mesolimbische System, welches das Belohnungssystem ist. Das bedeutet, dass das neurohormonelle Belohnungssystem das mesolimbische System ist
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 Beschreiben Sie die Studie von Milner und Olds (1954). Warum sind die Ergebnisse dieser Studie für Triebtheorien ein Problem?

Ø  In der Studie von Milner und Olds konnten Ratten mittels eines Hebeldrucks sich selbst intrakraniell am mesolimbischen System stimulieren. Bei der Stimulation des mesolimbischen Systems kam es zur Dopaminausschüttung. Die Reaktionsrate war von über 6000 pro Stunde und andere Reize wie Essen und Trinken wurden vernachlässigt. Diese Studie zeigt, dass nicht nur Triebreduktion, sondern auch Belohnung für Verhalten verantwortlich ist: Triebtheorien gehen davon aus, dass Triebe die stärksten Motivatoren für Verhalten seien; dieses Experiment steht demgegenüber, da das Belohnungssystem alle sonst vorhandenen triebe zu überlagern scheint.
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 Diskutieren Sie kritisch die Deep-Brain Stimulation Studie von Schlaepfer und Kollegen (2008).

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 Welcher Zusammenhang besteht zwischen Dopamin und Sucht?

Ø  Drogenkonsum verstärkt die Dopaminkonzentration (Substanzen blockieren Rezeptoren und verhindern so den Rücktranspirt von Dopamin aus dem synaptischen Spalt); die Abstinenz von Drogen reduziert die Dopaminkonzentration, was zu Craving (=intensivem Verlangen) führt
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 Welche soziale Faktoren beeinflussen die Testosteronkonzentration im Blut?  Welche Auswirkungen hat Testosteron auf die Motivationslage einer Person in einer Wettbewerbssituation?

Ø  Der Testosteronspiegel im Blut, ist dann höher, wenn der Mann single ist, ein Fremdgeher, im Wettbewerb steht oder Risiko sucht. In einer Wettbewerbssituation führen erhöhte Testosteronwerte zu einem stärkeren Dominanzstreben, erhöhter sexueller Begierde und Aggression. Dadurch, dass die Agression und das Dominanzstreben höher sind ist die Motivation gesteigert (für Leistungs- und Machtmotivr; Annäherungsmotive werden vermieden), die Risikobereitschaft ist auch gesteigert und der Wille zu Gewinnen ist erhöht.