Leseprobe

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Sammlung TESTING Lernkarten zum Thema Sozialversicherungen der Schweiz (Version 2018)
Sozialversicherungen der Schweiz (Version 2018)
Sprache Deutsch
Autor Calzavara, Marco
Stufe Mittelschule
Copyright © LernSet.ch
Auflage Version 2018
Zielgruppe Sozialversicherungsfachleute mit eidg. Fachausweis
Erstellt / Aktualisiert 20.03.2018 / 18.12.2018

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Frau Meyer geht zwei Teilzeitbeschäftigungen nach: Arbeitgeber A (Jahreseinkommen CHF 40000.00) und Arbeitgeber B (Jahreseinkommen CHF 30000.00). Da in ihrem Fall keiner der beiden Erwerbsteile als Haupterwerb gilt und die Eintrittsschwelle an beiden Orten erreicht wird, ist sie automatisch bei zwei Pensionskassen versichert. Wo sehen Sie hier eine mögliche Ungerechtigkeit?

In diesem Beispiel ist es möglich, dass beide Pensionskassen den vollen Koordinationsabzug vornehmen. Dies bedeutet, dass der versicherte Verdienst deutlich geringer ausfällt. Der Sparbeitrag für ihre persönliche Vorsorge könnte sie erhöhen, indem sie das gesamte Einkommen bei einem der Arbeitgeber versichern lässt. Dies müsste aber im Reglement der Pensionskasse erlaubt sein.

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Welcher Trend ist zu beobachten: Entfernen sich die meisten Pensionskassen vom Leistungsprimat oder vom Beitragsprimat?
Der Trend in den letzten Jahren geht in Richtung Beitragsprimat. Dies bedeutet, dass sich zahlreiche Pensionskassen vom Leistungsprimat entfernen. Der Grund liegt wohl darin, dass die Vorsorgeeinrichtung beim Leistungsprimat das volle Risiko der aktuell ungenügenden Zinserträge tragen muss. - Selbst wenn die Erträge auf dem Markt schlecht sind, müssen die im Voraus bestimmten Leistungen (z.B. Höhe der Altersrente) erbracht werden.
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Das Gesetz ermöglicht unterschiedliche Sanierungsmassnahmen bei einer allfälligen Unterdeckung der Vorsorgeeinrichtung. Darf jede Pensionskasse von allen möglichen Sanierungsmassnahmen Gebrauch machen?
Nein. Es sind nur Sanierungsmassnahmen möglich, die einerseits vom Gesetz her angeboten werden und andererseits im Reglement der Vorsorgeeinrichtung niedergeschrieben sind.
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Dürfen die Pensionskassen bei einer Unterdeckung zusätzliche Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern verlangen, die letztendlich nicht dem Sparkapital gutgeschrieben werden?
Ja, bei einer Unterdeckung dürfen die Vorsorgeeinrichtungen zusätzliche Beiträge verlangen, welche aus Sicht des Arbeitnehmers und Arbeitgebers verloren gehen.
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Welches sind mögliche Diskussionspunkte, welche im Zusammenhang mit einer nachhaltigen Beruflichen Vorsorge analysiert werden können/müssen?

  • Herabsetzung des Mindestumwandlungssatzes
  • Bestimmen des Mindestzinssatzes
  • Vereinfachung der 2. Säule
  • Senkung der Verwaltungskosten - Anlagebestimmungen auf Vorsorgegeldern
  • Mindestrücktrittsalter
  • Kapitalbezüge (z.B. Wohneigentumsförderung)
  • etc.
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Welches sind zulässige Anlagen in der Beruflichen Vorsorge?

  • Bargeld
  • Immobilien
  • Anleihen (z.B. Obligationen)
  • Alternative Anlage
  • Aktien
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Welche Grundsätze der Vermögensanlagen sind einzuhalten?

  • Realwerterhaltung
  • Sicherheit und Risikoverteilung
  • Genügend Liquidität (flüssige Geldmittel)
  • Angemessener Ertrag