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Lernende 17 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 15.08.2017 / 29.11.2018
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Ziele der allgemeinen Psychologie:

Identifikation allgemeiner Gesetzmäßigkeiten

Erkenntnisgewinn über Informationsverarbeitungsprozesse

Schaffen von Grundlagen für andere Teilbereiche der Psychologie

Erklärung grundlegender Mechanismen kognitiver Leistung

Prüfung der Gültigkeit von Theorien, welche auf allgemeinen Prinzipien beruhen

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Forschungsansätze: 1. Experimentelle Kognitive Psychologie:

beschäftigt sich mit: Untersuchung von Kognition durch Aufzeichnung von Verhalten bei der Bewältigung kognitiver Aufgaben

folgt einer langen Tradition, als frühe Vertreter gelten Wundt und Ebbinghaus

der Klassische Informationsverarbeitungsansatz folgt der Netzwerkmetapher (schnelle und paralelle Verarbeitung +bottom up und top-down Prozesse)

neuere Informationsverarbeitungsansätze (seit den 70ern) folgen der Computer Metapher: schrittweise, serielle und reizgesteuerte (bottom -up) Verarbeitung.

bei der Netzwerkmetapher kommt es zu automatischer Aktivationsausbreitung und auch Einflüsse von Vorwissen (top-down) werden berücksichtigt.

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Stärken/Schwächen experimenteller kognitiver Psychologie:

Stärke: ERSTER systematischer Ansatz zur Erforschung menschlicher Kognition

Stärke: verwendete Aufgaben haben eine hohe ökologische und externe Validität.

Schwäche: die Aufgaben waren oft artifiziell und ließen keine Generalisierung zu.

Stärke: Theorien folgten einem übergeordnetem Modell der Kognition als Ganzes

Stärke: oft hohe Validität durch die Verwendung indirekter Maße zur Erschließung zugrundeliegender Prozesse

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In früheren Versionen des informationsverarbeitenden Ansatzes wird davon ausgegangen, dass alle Prozesse wie ablaufen: 

Seriell und bottom-up

Parallel und bottom-up

Seriell und top-down

Parallel und top-down

Seriell und parallel

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Welcher Forschungszweig arbeitet an der Entwicklung von Computersystemen, die intelligente Ergebnisse erzielen, ohne sich darum zu kümmern, ob die dahinterstehenden Prozesse jenen der menschlichen Informationsverarbeitung ähneln?

Künstliche Intelligenz

Komputationale kognitive Wissenschaften

Kognitive Architekturen

Kognitive Neurowissenschaften

Komputationale Modellierung

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Was gehört zu den Schwächen der experimentellen kognitiven Psychologie? 

Die verwendeten Aufgaben besitzen eine geringe externe Validität.

Die verwendeten Aufgaben besitzen eine geringe interne Validität.

Zur Erschließung der zugrundeliegenden Prozesse werden indirekte Maße eingesetzt.

Die Ergebnisse sind aufgrund der hohen interindividuellen Unterschiede wenig aussagekräftig.

Die Modelle enthalten zu viele freie Parameter und sind daher zu flexibel.

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Welche der folgenden Aussagen zählen zu den Grundannahmen der kognitiven Neuropsychologie?

Aufgrund der interindividuellen Unterschiede zwischen Probanden können Befunde nicht über Personen hinweg verallgemeinert werden.

Die unabhängigen Verarbeitungseinheiten (Module) sind jeweils in einer bestimmten Gehirnregion angesiedelt.

Das menschliche Gehirn zeichnet sich durch eine beeindruckende neuronale Plastizität aus.

Die unabhängigen Verarbeitungseinheiten (Module) zeigen domänenspezifische Reaktionen, sie können also jeweils nur auf eine Klasse von Reizen reagieren.

Fällt ein Modul aus, so können ein oder auch mehrere andere Module die entsprechenden Defizite kompensieren.

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 Im Einführungskapitel haben Sie vier verschiedene Forschungsansätze, die für die kognitive Psychologie relevant sind, kennengelernt: die experimentelle kognitive Psychologie, die kognitive Neuropsychologie, die kognitive Neurowissenschaft und die komputationale Kognitionswissenschaft. Welche Aussagen zu den dort vorgestellten Methoden und Forschungszielen sind richtig? 

Die in der experimentellen kognitiven Psychologie üblicherweise verwendeten Aufgaben zeichnen sich durch eine hohe ökologische / externe Validität aus.

Die kognitive Neuropsychologie untersucht vor allem Gehirne von gesunden Probanden, um Aussagen über die Verbindung zwischen kognitiven Funktionen einerseits und Gehirnstrukturen andererseits zu machen.

Befunde zur Broca-Aphasie und zur Wernicke-Aphasie weisen (entsprechend der klassischen Interpretation) auf eine doppelte Dissoziation zwischen Sprachverständnis und Sprachproduktion hin.

Der Vorteil der bildgebenden Verfahren ist, dass Sie aufgrund der Verwendung direkter Maße der Hirnaktivation kausale Schlüsse erlauben

Die Ziele der komputationalen Kognitionswissenschaft decken sich mit jenen der Forschung zu künstlicher Intelligenz.