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Lernkarten

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Lernende 15 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 07.03.2017 / 01.06.2019
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25. Welches sind die fünf wesentlichen Funktionen des Einkaufs?

  • Beschaffungsmarktforschung
  • Beschaffungsanbahnung
  • Preis- und Wertanalyse
  • Beschaffungsabschluss
  • Beschaffungsverwaltung
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26. Worin besteht das „Dilemma der Materialwirtschaft“?

Dies ist ein Zielkonflikt
Wiederspruch zwischen einer hohen Versorgungssicherheit und geringen Bestandeskosten.
Erhöhung der Lieferbereitschaft führt normalerweise zu höheren Transportkosten (Anlieferung zum Kunden)

Kurze Wiederbeschaffungszeiten und hohe Termin und Mengentreue
Verringerung der Beschaffungskosten durch grosse Bestellmengen und einer Reduktion der
Kapitalbindungskosten (da weniger Beschaffungsaufträge  in der Regel zu höheren Bestellmengen
und höheren Lagerbeständen führt. (totes Kapital am Lager)

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27. Führen Sie mindesten vier Ziele der Beschaffungslogistik auf
und nennen Sie zu jedem Ziel mindesten eine Aufgabe.

Hohe Lieferflexibilität           

  • Geeignete Lieferanten auswählen
  • Alternative Lieferanten evaluieren

Hohe Lieferqualität                         

  • Qualitätsstandard setzen und erhalten
  • Wareneingänge prüfen

Hohe Versorgungs-Sicherheit                              

  • Lieferanten verantwortlich einbinden
  • Hohe Dispositionsqualität sicherstellen:
    •  Voraussetzung für eine hohe Qualität der Bereitstellung der Artikeldaten, Informationen
      für die Bedarfs und Produktionsplanung

tiefe Bestände                         

  • Kurze Belieferungszyklen vereinbaren
  • Lagerbestände überwachen

tiefe Einkaufspreise 

  • optimale Mengendisposition
    •  Materialmenge so disponieren, dass die Beschaffungs- und Lagerkosten möglichst tief liegen und trotzdem genügen Material am Lager vorhanden ist.
  • Bedarf frühzeitig feststellen

Tiefe Lagerkosten                   

  • Günstige Standorte wählen
  • Günstige Ausrüstungs- und Lagereinrichtungen nutzen
  • Lagerabläufe optimieren

Tiefe Anlieferkosten 

  • kurze Wege zum Lieferanten sicherstellen
  • Anlieferfracht optimieren: 
    • Waren, die in Richtung Verarbeitung bzw. Produktion hin verschoben werden, mengen- und zeitmässig optimieren
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28. Beschreiben Sie drei prinzipiell unterschiedliche Fertigungsarten jeweils in einem Satz.

Verrichtungsprinzip: Hier werden die Betriebsmittel in Organisationseinheiten zusammengefasst, die gleichartige Verrichtungen durchführen

Objekt- oder Flussprinzip: Hier werden die Betriebsmittel entsprechend dem Arbeitsablauf bzw. nach der Abfolge der einzelnen Arbeitsschritte angeordnet.

Gruppenprinzip: Hier wird das Verrichtungs- und Objektprinzip so kombiniert, dass ein optimaler Materialfluss erreicht wird

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29. Was kennzeichnet die Fliessfertigung und welche Kategorien lassen sich dabei unterscheiden?

Bei der Fliessfertigung werden die Maschinen, Anlagen und Arbeitsplätze räumlich nach dem Fertigungsablauf angeordnet.

Kategorien:

  • Reihenfertigung
    (bestimmte Reihenfolge nach dem Fertigungsprozess, jedoch zeitlich kein zwingender Arbeitstakt)
  • Fliessbandfertigung
    (Fertigungsprozess in best. Reihenfolge und zeitlich vorgegebener Arbeitstakt, Transportmittel sind Fliessbänder, Schwebebahnen, ect.; Taktzeiten bestimmen die Arbeitszeit für die Werkstücke.)
  • Transferlinie
    (am Fliessband werden mehrere Produktvarianten parallel hergestellt, Bearbeitungs- und Transportzeit ergeben den Takt = richtet sich nach der längeste Bearbeitungszeit - alle Werkstücke an allen Bearbeitungsstationen gleich lang verweilen)
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30. Was ist ein FFS und welche Vorteile sind damit verbunden?

Ein flexibles Fertigungssystem (FFS) besteht aus mehreren flexiblen Fertigungszellen, die über ein gemeinsames Steuerungs- und Transportsystem miteinander verbunden sind. Dadurch werden die Vorteile der Werktstattfertigung kombiniert udn eine hohe Produktivität bei gleichzeitig hoher Flexibilität realisiert.

Vorteile

  • Geringere Durchlaufzeiten der Werkstücke
  • Automatisierung von Kleinserien- und Einzelfertigungen
  • Geringere Umrüstzeiten und -kosten
  • Geringere Kapitalbindung bei geringen Stillstandzeiten der Maschine
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31. Führen Sie mindestens drei Nachteile der Fertigungssegmentierung auf.

- hat tendenziell eine Modularisierung des Produktionsprozesses zur Folge, was den Koordinationsaufwand erhöht

- erfordert genaue Arbeitsbeschreibungen und bedeutet einen hohen Dokumentationsaufwand

- zieht einen hohen Schulungsaufwand für die Aus- und Weiterbildung der beteiligten Mitarbeitenden nach sich (Bedienung der Anlagen, Mashcinen, Programme etc.)

- die Einrichtung ist idR mit einem hohen Investitionsaufwand verbunden.

- ist ggf. mit der Einrichtung eines neuen Entlohnungssystems verbunden.

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Zusatzfrage zu 31. Zähle mindestens drei von fünf Merkmale der Fertiungssegmentierung auf!

Markt- und Zielorientierung

  • Abgegrenzte Produkt-Markt-Kombinationen
  • Strategische Erfolgsfaktoren

Produktorientierung

  • Koordinationsaufwand
  • Leistungsgeflecht
  • Fertigungstiefe

Übertragung unterstützender Funktionen

  • Bereichtstellung
  • Disposition
  • Transport
  • Steuerung
  • Qualitätskontrolle
  • Instandhaltung

Kostenorientierung

  • Kostentransparenz
  • Kostenverantwortung

Prozessintegration

  • Mehrere Interne Wertschöpfungsstufen
  • Mehrere Glieder der Logistikkette