Lernkarten

Alexander Wahler
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Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 20.08.2014 / 21.02.2018
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Emotionskontrolle – Handlungskontrolltheorie

 

Emotionskontrolle – Handlungskontrolltheorie

- Sich selbst in einem der Realisation dienlichen Gefühlszustand versetzen. Beispiel: Nach Misserfolgen „abschalten“, um nicht davon belastet zu werden. 

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Enkodierungskontrolle – Handlungskontrolltheorie

 

Enkodierungskontrolle – Handlungskontrolltheorie

- Bevorzugte Enkodierung von realisationsrelevanten Informationen. Läuft in der Regel automatisch ab.

 

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Motivationkontrolle – Handlungskontrolltheorie

 

Motivationkontrolle – Handlungskontrolltheorie

- Positive Zielanreize bewusst beachten, Alternativ- ziele abwerten. Beispiel: „Immerhin kann ein Leseabend mit dem Prüfungsstoff auch entspannend sein und Geld sparen im Vergleich zu einer Feier.“ 

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Umweltkontrolle – Handlungskontrolltheorie

 

Umweltkontrolle – Handlungskontrolltheorie

- Herstellung von Bedingungen, die die Zielerreichung erleichtern. Beispiel: Freunden mitteilen, wann man keine Zeit hat, um ungestört zu lernen.

 

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Handlungs- und Lageorientierung

Handlungs- und Lageorientierung

  • Kontrollzustände
  • Handlungsorientierung dient der Realisierung von Intentionen
  • Lageorientierung: Zustand, in dem de Initialisierung von Handlungen benachteiligt ist, entweder durch eine fehlende Zielbindung (prospektive Lageorientierung) oder aus Furch vor Misserfolg und den damit einhergehenden Emotionen (misserfolgsbezogene Lageorientierung)
  • Sie sind sowohl „state“ als auch „trait“ im Unterschied zum Rubikonmodell
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Generell zur Lageorientierung neigende Menschen...

Generell zur Lageorientierung neigende Menschen...

  • setzen weniger von ihren Zielen in die Tat um
  • Sie wechseln seltener von einer unattraktiven in eine attraktive Handlung
  • Sie verpassen häufiger den Zeitpunkt der angedachten Tätigkeitsinitiierung
  • Sind ineffizienter darin, Handlungsalternativen auszuschließen
  • Neigen zu komplexeren Abwägungen
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 Emotionale Modulation

 Emotionale Modulation

  • Ergänzung Kuhls zu seiner Theorie: Interaktion affektiver und kognitiver Systeme („Person-System-Interaction“)
  • Emotionen spielen nicht nur bei der Willensbildung eine Rolle, sondern beeinflussen nachhaltig, ob zur Lage- oder Handlungsorientierung geneigt wird
  • Positive Affekte steigern die Tendenz zur Handlungsorientierung, Reduktion positiver Affekte hemmt jene Tendenz („erste Affektmodulationshypothese“)
  • Die fehlende Fähigkeit, negative Affekte herabzuregeln führt dazu, dass eigene Bedürfnisse, Wünsche und implizite Motive gehemmt werden → das Verhalten wird eher fremdbestimmt sowie die sich daraus ergebenden Konsequenzen der Lageorientierung (zweite Affektmodulationshypothese)
  • Für beide Thesen gibt es empirische Hinweise