A1 Anatomie und Physiologie
A1 Anatomie und Physiologie: Anatomie, Morphologie, Zytologie, Histologie, Physiologie, Pathologie
A1 Anatomie und Physiologie: Anatomie, Morphologie, Zytologie, Histologie, Physiologie, Pathologie
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Lernkarten
Strukturen im Zellplasma mit verschiedenen Funktionen (z.Bsp. Mitochondrien), Funktionseinheiten
Das 'Kraftwerk der Zellen' dient der Energiegewinnung durch Verbrennungsprozesse. Glukose (Zucker), Fettsäuren und Aminosäuren werden unter Verbrauch von Sauerstoff (O2) zu Kohlendioxid, Wasser (H2O) und evtl. Abfallstoffen verbrannt. Die gewonnene Energie wird der Zelle als energiereiche Verbindung für die Lebensfunktionen zur Verfügung gestellt
Nötig für Wachstum, Ersetzen von abgestorbenen Zellen, Wundheilung und Fortpflanzung.
Mitose = indirekte symmetrische Zellteilung ergibt 2 identische Tochterzellen
Verbände von gleichartigen Zellen, die gemeinsame Aufgaben erfüllen
Epithelgewebe
Binde- und Stützgewebe
Muskelgewebe
Nervengewebe
Kompakter Zellverband ohne zwischengelagerte, geformte Interzellulärsubstanz
Oberflächenepithel
Drüsenepithel
Schutz
Resorption von Nährstoffen (Darm)
Transport (Flimmerepithel der Atemwege)
ableitende Systeme (Niere, Hrnleiter, Blase, Harnröhre, Gallengänge)
Produktion und Abgabe von Sekreten (Absonderungsprodukt einer Drüse)
Exokrine Drüsen - Abgabe des Sekrets an innere oder äussere Körperoberflächen
Endokirne Drüsen - innersekretorische Drüsen produzieren Hormone, Abgabe direkt ins Blut
Gemischte Drüsen - exokriner & endokriner Anteil
Tränendrüsen
Mundspeicheldrüse
Brustdrüsen
Leber
Magendrüsen
Talgdrüsen
Schweissdrüsen
Prostata
(Hormondrüsen:)
Hirnanhangdrüse
Schilddrüsen
Nebenschilddrüsen
etc.
Bauchspeicheldrüse (Pankreas)
Keimdrüsen (Eierstöcke, Hoden)
Am häufigsten vorkommendes Gewebe, vielgestaltig. Entscheidend für Formgebung des Körpers & Verbindungsstruktur zwischen Geweben, Organen und Organsystemen
Fettgewebe
Lockeres & straffes Bindegewebe
Knorpelgewebe
Knochengewebe
Rundliche Knorpelzellen mit umgebender Zwischenzellensubstanz (80% Wasser), gefäss- und nervenfrei. Schlechte Regenerationsfähigkeit; Gelenksabnützung: Arthrose
Hyaliner Knorpel - häufigste Knorpelart (Gelenkflächen, Rippen, Teile der Nase, Kehlkopf
Elastischer Knorpel - Ohrmuschel, Kehlkopfdeckel
Faserknorpel - Zwischenzellensubstanz = dicht gepackte Fasern für Zugstabilität (Bandscheiben, Gelenkscheiben, Schambeinfuge)
Knochenzellen mit Zwischenzellsubstanz aus Fasern und Kalziumsalzen für nötige Festigkeit gegen Druck und Zug und Widerstandsfestigkeit gegenüber Biegebeanspruchung. Grösster Kalziumspeicher des Körpers, Abnahme im Alter und vor allem bei Frauen: Osteoporose
Rasche und ausgiebige Kontraktion; aktives Element des Bewegungsapparates und ermöglichen Verkleinerung und Bewegung der inneren Organe (Harnblase, Verdauungstrakt, Gallenblase, Herz etc.).
Bestehend aus Muskelzellen mit vorwiegend zusammenziebaren Eiweissen im Plasma (Aktin und Myosin
Skelettmuskulatur (quergestreifte Muskulatur)
Glatte Muskulatur
Herzmuskulatur
Zwischen Knochen aufgespannte willkürliche Muskeln, sie arbeiten rasch und sind schnell ermüdbar.
Parallele Anordung, daher charakteristische Querstreifung
In allen inneren Organen und in den Wänden der Gefässe, gesteuert durch das vegetative Nervensystem (unwillkürliche Muskulatur). Arbeitet langsam und rhythmisch und ist nicht ermüdbar.
Nur im Herzen, gesteuert durch eigenes Reizleitungssystem, unwillkürliche Muskulatur. Arbeitet rasch, rhythmisch und unermüdlich.
Unregelmässig verzweigt mit Kontaktzonen (Glanzstreifen), welche den elektrischen Reiz leiten und die gleichzeitige Kontraktion gewährleisten
Reizaufnahme
Reizleitung
Reizverarbeitung
Reizbeantwortung
Nervenzellen (Neuron, Neurozyten)
Gliazellen (Hüll-, Schutz- und Isolationsschichten)
Erregungsleitung
Verlust der Mitosefähigkeit (abgestorbene Zellen können nicht ersetzt werden)
Hohe Empfindlichkeit gegenüber Sauerstoffmangel
Kommunikation untereinander mittels Zellausläufern (zuleitend: Dendriten, wegleitend: Axon)
Polarer Aufbau, Erregungsübertragung mittels chemischer Botenstoffe: Axon > Endköpfchen > Synapsen auf der Membran der nachfolgenden Zelle
Bündel von Nervenzellausläufern mit ihren Hüllschichten
Grundlage der komplexen neuronalen Funktionen
Geschlossener Kreislauf als wichtigstes Transportsystem des Körpers, um mittels Blut als Transportmedium jede Körperzelle mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, Abbauprodukte des Stoffwechsels abzutransportieren, Botenstoffe (Hormone) und Wärme zu befördern. Zudem Transport von Säuren und Basen, Wasser und Elektrolyte & Transportmedium des Immunsystems.
Das Herz pumpt das Blut.
Herz
Venen
Arterien
Blut
Kappillaren
Hohlmuskel, durch eine Herzscheidewand (Septum) unterteilt in ein rechte und eine linke Herzhälfte.
Das Blut fliesst vom Vorhof (Atrium) in die Kammer (Ventrikel), wo die eigentliche Auswurfarbeit in den grossen oder den kleinen Kreislauf stattfindet
Zwei Segelklappen verhindern das Zurückfliessen des Blutes von den Kammern in die Vorhöfe; rechts die Trikusklappen und links die Mitralklappe.
Zwei Taschenklappen verhindern das Zurückfliessen aus dem Kreislauf in die Kammern; Pulmonalklappe zwischen der rechten kammer und der Pulmonalarterie, Aortenklappe zwischen der linken Kammer und und der Aorta.
Ca. 5 Liter (Erwachsene)
Im Ruheszustand ca. 5 Liter pro Minute, kann bis 25 Liter gesteigert werden.
Koronararterien umgeben das Herz kranzartig um den Herzmuskel zu versorgen.
Systole = Kontraktionsphase (Blutauswurf aus den Ventrikeln in die Arterien)
Diastole = Erschlaffungsphase (Öffnen der Segelklappen, Blut in Vorhof)
Autonomes Reizbildungs- und Reizleitungssystem über äussere Nervenbahnen, der Herzschrittmacher (Sinusknoten) bildet den Reiz zur Kontraktion.
Herzfrequenz: ca. 60-80 Schläge pro Minute (als Pulsschlag fühlbar).
arterielle Abschnitte
kapillare Abschnitte
venöse Abschnitte
Führen das Blut vom Herz weg (grosse Volumenschwankungen, daher stärkerer Wandbau).
Hellrotes, arterielles (sauerstoffreiches) Blut im Körperkreislauf - dunkelrotes, venöses (sauerstoffarmes) Blut im Lungenkreislauf.
Mikroskopisch feine Haargefässe als dreidimensionale Netze im Gewebe für den Stoff- (Nährstoffe und Abfallstoffe) und Gasaustausch (Sauerstoff und Kohlendioxid) zwischen dem Gefässraum und dem Gewebe