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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 04.11.2019 / 19.02.2020
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Prilleltensky (2001) diskutiert in seinem Beitrag Werte und deren Bedeutung für die community-psychologische Praxis. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang zutreffend?

Werte sollten möglichst komplementär zueinander sein

B) Werte sollten den Prozess der Veränderung zu einem gewünschten Zielzustand leiten und somit auch die Auswahl geeigneter Strategien und Mittel steuern.

C) Wenn persönliche und kollektive Ziele nicht übereinstimmen, kann dies zu Konflikten führen. In einigen Situationen sind solche Konflikte der einzige Weg, um soziale Gerechtigkeit zu erreichen.

D) Der Schwerpunkt der meisten community-psychologischen Interventionen liegt auf Veränderungen auf der politischen Ebene.

E) Die von Prilleltensky formulierten Werte müssen innerhalb der Community-Psychologie diskutiert werden. Wenn hier eine Einigung besteht, ist der Vorteil, dass diese ausgewählten Werte unabhängig von den konkreten Kontexten angewendet werden können.

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Dixon et al. (2012) Psychische Prozesse im Prejudice Reduction Model / PRM (Dixon et al. 2012)

Ungerechtigkeitsempfinden schaffen

Reduktion von Stereotypen

Steigerung von positivem Affekt

Salienz der Gruppengrenzen verringern / verringerte Salienz von Gruppengrenzen und Identitäten

Steigerung von Aktionismus

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Welches sind keine Cluster interethnischer Einstellungen und Gefühle nach Jackman, wie in Dixon et al. beschrieben?

Revisionistisch

Paternalistisch

Hostil

Tolerant

Konfliktträchtig

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Beelmann (2012) beschäftigt sich mit Strategien zur Kriminalitätsprävention. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang treffend?

Developmental Crime Prevention (DCP) bezieht sich auf präventive Maßnahmen oder Programme, die antisoziale Entwicklungskarrieren verhindern sollen, indem Risikofaktoren für Kriminalität reduziert werden oder positive Entwicklungen gefördert wird

ein Präventionsprogramm ist evidenzbasiert, wenn Effektivität nachgewiesen ist, idealerweise experimentell.

Evidenzbasierte Programme zur Kriminalprävention konzentrieren sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse über abweichende Entwicklungen des Sozialverhaltens im frühen Jugendalter (DCP)

Beelmann verweist auf 5 Schritte wissenschaftlicher Fundierung von Prävention: Legitimation, entwicklungstheoretische Fundierung, Programmtheorie, Interventionstheorie und systematische Evaluation

individuelle Präventionsstrategien sind besonders effektiv, wenn gesellschaftliche Bedingungen dazu führen, dass bestimmte Personengruppen speziell gefährdet sind

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Was trifft auf CTC zu? (Fagan, 2009)

Das Programm unterstützt Praktiker dabei, präventive Arbeit evidenzbasiert anzulegen, anstatt auf politischen und persönlichen Ansichten zu beruhen

Das Programm dient der Prävention delinquenten Verhaltens und des Drogenmissbrauchs Jugendlicher

Elterntrainings fanden in der Implementierungsphase bei Programmarbeitern kaum Berücksichtigung

Innerhalb von Elterntrainings wurden Widerstände berichtet, die zur Aussetzung der Trainings führten

durch das Programm werden Wissenschaft und Praxis zum Thema Präventionsarbeit koordiniert und zusammengefasst

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Limitationen des Programms “Communities That Care” (CTC) von Fagan

Ein Regressionseffekt, der durch Messwiederholungen auftrat, hat möglicherweise die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigt

Die Stichprobe war nicht repräsentativ, weshalb die Aussagen nicht generalisierbar sind

Die Informationen beruhen auf Selbstaussagen von Programm-Mitarbeitern, die möglicherweise sozial erwünscht antworteten

ein Abbruch von Programmbestandteilen weist auf selektiven Drop-Out im Rahmen der Studie hin

Informationen, die zur Validierung von Selbstaussagen herangezogen wurden, waren ihrerseits möglicherweise wohlwollend

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Mixed Methods (Campbell, 2012)

Kompl. Sozialer Phänomene im Feld

Qualitative und quantitative Methode

Seqential explanatory mixed methods. Zuerst qualitative Daten erhoben, nach Auswertung Items generiert, für quantitativ mit größerer Stichprobe

Qualitative Ergebnisse, dann quantitative Erhebung erstellen/ verb.

Quantitativ, dann qualitativ für Verständnis von quantitativ

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Mixed Methods (Campbell, 2012)

A) Mixed Method --> Ergebnisse und Prozesse dahinter

B) Schwierigkeiten mit Analysemethode für Interviewdaten, da nicht rein qualitativ

C) Widerspruch von qualitativ und quantitativ zunächst

D) Opfer von Vergehen sollten ermutigt werden, Beweise zu sichern

E) Bei M-M rechtzeitige Planung nötig