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Leseprobe

Karten 199 Karten
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Copyright © Careum Verlag
Auflage 1. Auflage 2013
ISBN 978-3-03787-177-5
Erstellt / Aktualisiert 29.11.2017 / 16.06.2019

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1.4.1 KIN: Ich kann Raumkonzepte und Einrichtungen für entwicklungsfördernde Lebens-, Lern- und Spielorte beschreiben (K4).

 

Welchen drei grundlegend voneinander unterscheidbaren Bedürfnissen von Kindern müssen die Räume einer Institution für Kinderbetreuung gerecht werden?

Frage 1/5

 

  • dem Bedürfnis, zu spielen (Rollenspiele, Atelier- und Werkbereich, Musik, kognitive Spiele . . .) und zu arbeiten (Schulkinder: Hausaufgaben)
  • dem Bedürfnis, sich zu bewegen
  • dem Bedürfnis, zu ruhen, sich zurückzuziehen, zu schlafen
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    1.4.1 KIN: Ich kann Raumkonzepte und Einrichtungen für entwicklungsfördernde Lebens-, Lern- und Spielorte beschreiben (K4).

     

    Für eine Kindertagesstätte stehen oft nicht riesige Gebäude und Innenflächen zur Verfügung. Was sollte an Fläche und Räumen für eine Gruppe von zehn Kindern jedoch mindestens zur Verfügung stehen?

    Frage 2 /5

     

    Für eine Gruppe von zehn Kleinkindern sollten 90 bis 115 m2 zur Verfügung stehen. Diese sollten entweder auf zwei überdurchschnittlich grosse Räume oder auf drei mittelgrosse Räume aufgeteilt werden.


    KIN A Umfeld und Alltagsgestaltung Kap. 1 (A 4–A 18)
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    1

    1 Kommentare

    • 24.05.2018
      muss ich repetieren.
    1

    1.4.1 KIN: Ich kann Raumkonzepte und Einrichtungen für entwicklungsfördernde Lebens-, Lern- und Spielorte beschreiben (K4).

     

    Beschreiben Sie die Räume, die an Ihrem Arbeitsort zur Verfügung stehen. Welche Raumunterteilungen wurden gemacht? Gibt es weitere Möglichkeiten?

    Frage 3 /5

     

    • Verschiedene Spielnischen, Räume und Ebenen schaffen.
    • Flächen können auch auf unterschiedlichen Ebenen sein (Galeriestock, Hochbett).
    • Räume werden durch Möbel oder leicht verschiebbare Trennwände/Paravents unterteilt, sodass unterschiedliche Kleinräume entstehen (Bücherecke, Bastel- und Malecke, Rollenspielecke, Bau- und Konstruktionsecke, Musikecke etc.).
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      1.4.1 KIN: Ich kann Raumkonzepte und Einrichtungen für entwicklungsfördernde Lebens-, Lern- und Spielorte beschreiben (K4).

       

      Welche Aspekte sind wichtig, was die Nutzung der Räume durch die Kinder betrifft? Erläutern Sie mindestens vier.

      Frage 4 /5

       

      • Kinder sollten sich in den Räumen selbstständig orientieren können.
      • Das Materialangebot sollte möglichst vielfältig sein, sodass sich die Kinder auf die unterschiedlichste Art und Weise verweilen können.
      • Das Material soll griffbereit sowie rasch wegräumbar sein (Kisten, Regale etc.).
      • Die Regeln für die Nutzung der verschiedenen Angebote sollten allen Kindern und allen Betreuungspersonen klar sein.
      • Kinder sollten möglichst selbstständig am Institutionsleben teilnehmen können (z. B.: Zahnbürsten sind für Kinder erreichbar).
      • Die Räume sollten sicher sein (keine scharfen Kanten, ungiftige Farben und Leime, befestigte Regale, arretierte Rollelemente etc.).
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        1.4.1 KIN: Ich kann Raumkonzepte und Einrichtungen für entwicklungsfördernde Lebens-, Lern- und Spielorte beschreiben (K4).

         

        Für Aussenräume gelten dieselben Anforderungen wie für Innenräume. Welche besonderen Aspekte müssen jedoch im Aussenbereich berücksichtigt werden?

        Frage 5 /5

         

        • Es ist besonders wichtig, dass die Betreuungspersonen einen Überblick über das Areal haben. Spielplätze sollen gegen aussen abschliessbar sein (Kinder können nicht alleine das Areal verlassen).
        • Gefahren erhöhen sich im Aussenbereich: Insekten, Verkehr, Hitze, Pflanzen, Wasser etc.
        • Räume und Plätze müssen bei allen Wetterverhältnissen nutzbar sein.
        • Die Sicherheit der Kinder gewährleisten: Material, das sich in der Sonne nicht so stark erhitzt, dass die Kinder sich daran verbrennen, Holz soll nicht absplittern, keine hervorstehenden Nägel etc.
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          3.2.11 KIN: Ich kann Möglichkeiten der Hilfestellung in der Begleitung der Schulkinder beim Erledigen der Hausaufgaben erläutern (K3).

           

          In Ihrer Kita wird neu Hausaufgabenbetreuung angeboten. Sie planen diese jeweils fix um 16.30 Uhr nach dem Zvieri ein. Da es nur drei Kinder betrifft, wird die Bastelecke dazu benutzt. Eine Betreuungsperson ist bei den Kindern und erledigt ebenfalls Schreibarbeit. Sie ist Ansprechperson und hilft den Kindern wo nötig. Allerdings merken Sie mit der Zeit, dass die Kinder immer mal wieder Zugang zum Internet benötigen würden.
          Beschreiben Sie die Rahmenbedingungen für die Hausaufgabenbetreuung. Welche wurde vergessen?

          Frage 1 /3

           

          • Räumlichkeiten: Es wird die Bastelecke benutzt.
          • Grösse und Zusammensetzung der Gruppe: Ergibt sich direkt aus der geringen Anzahl der Kinder.
          • Personal: Eine Person für drei Kinder ist ausreichend. Es ist jedoch wichtig, dass die Person über entsprechende Kompetenzen verfügt.
          • Zeit: Die Hausaufgabenbetreuung findet jeden Tag nach dem Zvieri statt. Die Kinder haben sich vorher ausgetobt und sind verpflegt.
          • Hilfsmittel wie Stifte, Papier, Schere, Leim etc. sind da. Ein Computer mit Internetzugang wurde vergessen.
          • Regeln aufstellen (Sitzordnung und Sprechlautstärke bestimmen . . .), um eine gute Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

            KIN A Umfeld und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 19–A 24)
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            3.2.11 KIN: Ich kann Möglichkeiten der Hilfestellung in der Begleitung der Schulkinder beim Erledigen der Hausaufgaben erläutern (K3).

             

            Der siebenjährige Jonas geht in die erste Klasse. Sie merken, dass er sehr häufig notwendiges Material in der Schule vergisst, ohne das er seine Hausaufgaben nicht machen kann (z. B. das Übungsheft).
            Was tun Sie? Welche Personen sind involviert?

            Frage 2 /3

             

            Ich spreche zuerst mit Jonas und erkläre ihm, dass es ganz wichtig ist, dass er seine Unterlagen mitbringt. Daraufhin spreche ich mit der Lehrperson sowie mit den Eltern von Jonas. Gemeinsam mit Jonas suchen wir nach einer Gedächtnishilfe, damit er sich selber besser erinnert/konzentriert. Wir vereinbaren, dass die Lehrperson für den nächsten Monat jeweils mit Jonas zusammen überprüft, ob er an alles gedacht hat. Sie entwickelt ein System, bei dem Jonas immer dann ein Smiley aufkleben darf, wenn er selber an alles gedacht hat. Jonas ist motiviert und freut sich über seine Erfolge.

            Involvierte Personen: Kind (Jonas), Lehrperson, Eltern, ich (Betreuungsperson)


            KIN A Umfeld und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 19–A 24)
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            3.2.11 KIN: Ich kann Möglichkeiten der Hilfestellung in der Begleitung der Schulkinder beim Erledigen der Hausaufgaben erläutern (K3).

             

            Erläutern Sie, wie Sie die folgenden Ziele bei der Hausaufgabenbetreuung erreichen können.

            1. Kinder haben Erfolge, diese werden sichtbar gemacht.
            2. Die Hausaufgaben werden selbstständig bearbeitet.
            3. Die Betreuungsperson vermittelt Lernstrategien.

            Frage 3 /3

             

            1. Die Kinder nicht allzu lange unwissend lassen, wie die Lösung aussieht. Ich gebe ihnen Hilfestellungen, damit sie selbst zur richtigen Lösung kommen. Die Kinder werden gelobt, Erfolge werden sichtbar gemacht und belohnt (Kleber aufkleben, Lieblingsspiel nachher ermöglichen etc.).
            2. Ich gebe den Kindern keine Lösungen vor, sondern unterstütze sie auf ihrem Lösungsweg. Ich sorge dafür, dass die Atmosphäre gut, ruhig und das benötigte Material vorhanden ist.
            3. Z. B. Zeiteinteilung (damit die Kinder nicht zu lange an derselben Aufgabe arbeiten), Hinweis, wo sie Hilfe holen können (Nachschlagewerke, Kollegen, Lehrpersonen), Prüfungsvorbereitung (Zusammenfassungen machen, abfragen lassen etc.)

            KIN A Umfeld und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 19–A 24)
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            2.1.1 KIN: Ich kann das Konzept von Sequenzen beschreiben und es in Übungsbeispielen zur Erstellung eines Tagesplanes anwenden (K3).

             

            Erläutern Sie, was eine Sequenz ist. Welche drei Arten von Sequenzen werden unterschieden?

            Frage 1 /6

             

            Eine Sequenz ist eine Handlungseinheit, in der eine bestimmte Aktivität stattfindet. Eine Sequenz spielt sich also räumlich und zeitlich ab. Sequenzen helfen, den Tagesablauf zu struktu- rieren. Zwischen zwei Sequenzen gibt es Übergänge, die eine Einheit beenden und eine andere einläuten.

            Man unterscheidet:

            • geführte, zielorientierte Sequenzen
            • freie, zielorientierte Sequenzen
            • geleitete Sequenzen

              KIN A Umfeld und Alltagsgestaltung Kap. 3 (A 25–A 30)
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              2.1.1 KIN: Ich kann das Konzept von Sequenzen beschreiben und es in Übungsbeispielen zur Erstellung eines Tagesplanes anwenden (K3).

               

              Beschreiben Sie anhand eines Beispiels, was eine geführte, zielorientierte Sequenz ist.

              Frage 2 /6

               

              Eine geführte, zielorientierte Sequenz ist eine zeitlich begrenzte Aktivität, die mit einem einzelnen Kind oder einer Gruppe unter meiner Führung stattfindet. Dabei wird ein konkretes, überprüfbares Ziel verfolgt. Ich plane eine Sequenz, in der die Kinder ihren Gleichgewichtssinn schärfen. Vorbereitungen: Ich bereite unterschiedliche Spielgeräte und Materialien im Bewegungsraum vor (Balken, Kissen, Therapiekreisel, Balanceboard, Seile etc.). Einstieg: Ich mache einen Einstieg ins Thema, lasse die Kinder auf einem Bein stehen, mit geschlossenen Augen stehen etc. und frage sie, wie sie sich fühlen. Dann probieren sie die unterschiedlichen Geräte aus. Abschliessend diskutieren wir ihre Erfahrungen und tauschen Tipps aus.


              KIN A Umfeld und Alltagsgestaltung Kap. 3 (A 25–A 30)