Lernkarten

Ueli Gisler
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Lernende 9 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 11.09.2012 / 28.08.2019
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Nach welchen 3 Kriterien wird die Prämienstruktur in der Grundversicherung gestaltet?

Alter (0-18 / 19-25 / ab 26 J.)

Kantonal 3 Stufen / Regionen im Kanton sind möglich

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Wann ist die Prämie fällig?

Die Prämien werden in der Regel monatlich im Prinzip der Vorauszahlung beglichen.

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Ist eine längere Vorauszahlung der Prämien möglich (ev. jährlich)?

Ja, eine längere Vorauszahlung ist möglich & je nach Krankenversicherer wird ein Skonto möglich sein.

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Beschreiben Sie die Prämiengestaltung

Es gibt Einheitsprämien pro Versicherer und Region.

Die Kosten für Prämien von Jugendlichen können von den Erwachsenen tiefer sein.

Die Kinderprämien müssen von Gesetztes wegen tiefer sein als die von den Erwachsenen. Prämienverbilligung, die kantonal geregelt sind.

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Wie werden die Prämien bei den Versicherten eingefordert?

Vorauszahlung i.R. monatlich, aber auch längere Vorauszahlungen möglich

monatlich unteilbar (z.B. Mitte Monat Geburt eines Kindes, die Eltern bezahlen den ganzen Monat) bei Nichtzahlung Verzugszins möglich

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Ab wann gilt in der Grundversicherung eine Person als Erwachsen?

Sobald die versicherte Person das 18. Altersjahr zurückgelegt hat.

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Vom Grundsatz her gilt in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung Prämiengleichheit, d.h. die gleich Prämie für alle. Es gibt aber Ausnahmen. Zählen Sie vier auf.

Kantonal

Regional

Jugendliche

Kinder

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Unter welcher Voraussetzung kann die Versicherungspflicht sistiert werden?

Militärdienst

Aber nur wenn mehr als 60 Tage Art. 3 Abs. 4 KVG und Art. 10a KVV

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Die Brüder Peter und Hans Muster sind beim gleichen Krankenversicherer versichert, bezahlen aber für die Grundversicherung ganz unterschiedliche Prämien. Ist das möglich? Und wenn ja, zählen Sie vier mögliche Gründe dafür auf.

Ja, das ist durchaus möglich – Alter - Kanton- Regionale Abstufung innerhalb eines Kantons - Prämienreduktion wegen besonderer Versicherungsform

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Nennen Sie die Formel für die Berechnung der Minimalprämien.

Ausgangsprämie (OKP/Franchise/K&U - Rabatt für besondere Versicherungsformen - Rabatt für Wählbare Franchise = Prämie K/U - Rabatt Unfallsistierung von der Prämie K/U = Prämie K (Mind. 50% der Ausgangsprämie

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Machen Sie ein Beispiel für maximale Prämienreduktion bei wählbaren Franchisen CHF 1 000.-.

Eine erwachsene Person entscheidet sich für die Wahlfranchise 1000, gegenüber der gesetzlichen vorgeschriebene Mindestfranchise von 300 übernimmt die somit 700 grösseren finanziellen Risiken. Der auf ein ganzes Jahr umgerechnete Prämienrabatt darf im Maximum 70% dieses Betrages, also 490.- im Jahr (40.85 im Monat) ausmachen (700/100*70)

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Ausschluss des Unfallrisikos; Wie hoch ist die maximale Ermässigung? (KVV 91a Abs. 4)

Die gewährte Ermässigung darf nicht höher ausfallen als der Prämienanteil für die Deckung dieses Risikos. Die maximale Ermässigung beträgt 7%

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Wie wird die Grundversicherungsprämie finanziert? Antworten Sie stichwortartig

Prämien

Kostenbeteiligung

Zinserträge aus Kapitalanlagen

Regress

Risikoausgleich

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Wie viel (in %) beträgt die max .Rabattierung bei den Kinderprämien und Jugendprämie?

Kinderprämie: Rabattierung 65 – 90%

Jugendprämie: Rabattierung max. 30%

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Weshalb gibt es unterschiedliche Prämien in der OKP Nennen Sie stichwortartig die Gründe

Alter

Kanton

Regionen innerhalb des Kantons

ausgewählte Versicherungsform (HMO, WF, Bonus, etc.)

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Wie viele Prämienstufen sind in einem Kanton möglich und wer bewilligt diese?

Maximal 3 Stufen resp. Regionen pro Kanton KVV 91.1.

Diese werden vom Bundesamt für Gesundheit einheitlich für alle Versicherer festgelegt KVG 61.2.

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Wer muss die Prämientarife genehmigen?

Der Bundesrat KVG 61.5

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Wie geht die Krankenkasse vor bei Nichtbezahlung der Prämien?

Erinnerungsschreiben

Schriftliche Mahnung und Zahlungsaufforderung spätestens 3 Monate ab Fälligkeit Zahlungsfrist 30 Tage unter Hinweis auf Folgen bei Nichtbezahlung Betreibung nach Ablauf der Zahlungsfrist (interne Fristen der Kassen) Möglicher Aufschub der Leistungen ab Fortsetzungsbegehren ("schwarze Liste") Leistungsaufschub für während Aufschubzeit eingereichte Rechnungen (ab 1.1.2012)

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Wie hoch darf die maximale Prämienermässigung (Rabatt) für die besonderen Versicherungsformen betragen?

Die Prämienermässigung muss so gestaltet sein, dass bei Sistierung der Unfalldeckung die minimale Prämie von 50% nicht unterschritten wird.

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Wovon ist die Höhe der Prämien der Grundversicherung abhängig?

Wohnort der Versicherten

Regionale Abstufung innerhalb eines Kantons

Alter der Versicherten (Jugendliche und Kinder zahlen weniger)

Besondere Versicherungsform (mit der Wahl einer höheren Franchise (= Selbstbeteiligung) senken sich auch die Prämien)

Unfallausschluss senkt

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Wer legt diese Prämien fest?

  Der Versicherer. Die Prämientarife der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bedürfen jedoch der Genehmigung durch den Bundesrat.

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Wie viel beträgt die Minimalprämie?

Die reduzierte Prämie darf maximal 50% günstiger sein als die ordentliche Prämie mit gesetzlicher Mindestfranchise von CHF 300.– inkl. Unfalldeckung.

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Welche Gründe gibt es, dass es unterschiedliche Prämien gibt?

Alter Kanton Regionen eines Kantons Besondere Versicherungsformen Sistierung der Unfalldeckung Prämienverbilligung Risikostruktur der Kasse Reserve, Strategie der Kasse

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Herr A. tritt am 12.1.2011 einem Versicherer bei. Welchen Anteil der Prämie muss er für den Januar bezahlen.

Er muss die volle Januarprämie bezahlen. Die Prämien sind unteilbar und in der Regel monatlich zu bezahlen. Art. 90 KVV

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Können die Versicherer beliebig viele Prämienregionen im Einzugsgebiet definieren.

Nein, da die Prämienregionen nicht von der Versicherern selber, sondern einheitlich vom BAG eingeteilt werden.

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Was muss bei Prämienermässigungen für besondere Versicherungsformen beachtet werden?

Sie sind so auszugestalten, dass die Prämienermässigung bei Sistierung der der Unfalldeckung gewährt werden kann, ohne dass die minimale Prämie unterschritten wird.

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Welche etwas unerfreuliche Nebenwirkung kann eine Kinderfreundliche Krankenkasse haben bezüglich der Prämien?

Kinderprämien sind sehr tief, die Erwachsenenprämie eher hoch. Der Prämien-Sprung beim Übergang von Kinder- auf Erwachsenenprämien ist dadurch auch enorm.

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Um was handelt es sich bei der „schwarzen Liste“?

Wer seine Krankenkassenprämien nicht bezahlt, landet auf einer schwarzen Liste, in welche der Leistungserbringer Einsicht hat. Die Krankenkassen können bei diesen „Kandidaten“ Leistungsstopps verhängen bis die Schuld getilgt ist. Nur im Notfall dürfen die Leistungen nicht gestrichen werden.

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Hans Muster und Hildegard Bach sind bei der gleichen Krankenkasse versichert. Die eine Person entrichtet für seine Grundversicherung eine Prämie von CHF 250.—und die andere Person CHF Fr. 600.--. Zähle die Gründe auf, warum die beiden Prämien so unterschi

Folgendes kann eine Rolle spielen: Alter Kanton Regionale Abstufung innerhalb des Kantons Unfallsistierung Hausarztmodell HMO Risikostruktur der Kasse

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Heiri Müller möchte sämtliche Sparvarianten ausnützen, um möglichst viel Prämien zu sparen. Wie viel in % beträgt die Minimalprämie, und was muss beachtet werden?

-       Die Prämie der besondere Versicherungsformen nach den Artikeln 93 – 101 beträgt mindestens 50 % der Prämie der ordentlichen Versicherung mit Unfalldeckung für die Prämienregion und Altersgruppe des Versicherten. Der Rabatt für den Ausschluss der Unfalldeckung muss gewährt bleiben.