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Lernende 16 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 29.08.2019 / 04.09.2019
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VL 1 Welche Aussagen zum Sozialen  Identitätsansatz (SIT) und zur Selbstkategorisierungstheorie (SCT) treffen zu?

A) Der Soziale Identitätsansatz (SIT, Turner 1979) und die Selbstkategorisierungstheorie (SCT, von Turners Schüler Taifel et al., 1986) sind 2 unterschiedliche Theorien, die sich auseinander entwickelt haben. Tajfel/Turner; Turner war Schüler

B) Die Theorie der sozialen Identität legt den Fokus auf die Zugehörigkeit von Individuen zu sozialen Gruppen und den daraus resultierenden Konsequenzen für das Individuum.

C) Das Hauptanliegen der SIT ist, Intragruppenverhalten und vor allem das Streben nach positiver Differenzierung der eigenen Gruppe von anderen Gruppen zu erklären,

D) Zentrale Konzepte der SIT sind: Soziale Kategorisierung, Soziale Identität, Soziale Vergleiche und positive Distinktheit.

Hintergrund der Entwicklung der SIT war die Erforschung konflikthaften Verhaltens und negativer Gruppenvergleiche, die SIT erklärt, wann sich Menschen als Mitglieder sozialer Gruppen verhalten

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VL 1  Welche Aussagen sind - die SIT betreffend - korrekt?

A) Sie erklärt, wann sich Menschen als Mitglieder sozialer Gruppen verhalten

B) Der mediierender Faktor ist die Übernahme einer soziale Identität

C) Wenn sich der Mensch als Individuum wahrnimmt, dann grenzt er sich von der Outgroup ab, zeigt individuelles Verhalten, behandelt die Outgroupmitglieder nicht gleich und glaubt an Gruppenmobilität

D) Wenn sich der Mensch als Gruppenmitglied fühlt, dann steht das Intergruppenverhalten im Vordergrund, die Outgroup wird homogen wahrgenommen, die Outgroupmitglieder werden alle gleich behandelt und er glaubt an sozialen Wandel.

E) Nach Taifel 1978 wird psychologisch und verhaltensmäßig entweder auf einen oder dem anderen dieser beiden Pole agiert

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VL 1 Der Prozess der kognitiven Gruppierung des Selbst und anderer Personen als gleiche (identische, austauschbare) Mitglieder einer sozialen Kategorie in Abgrenzung zu Mitgliedern anderer sozialer Kategorien“ ist die Definition von?

A) Gruppenbildung

B) Looking Glass self

C) Selbstkategorisierung

D) Konstruktion der positiven Distinktheit

E) Identifikation

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VL 1 Welche grundsätzliche Aussage zur SCT ist NICHT korrekt?

A) Turner et al. sehen ihre SCT als Erweiterung der Social Identity Theory

B) Ursprünglich wurde sie entwickelt, um Gruppenverhalten zu analysieren

C) Es wurde postuliert, dass wenn die Gruppenidentität salient ist, die individuelle Identität eher depersonalisiert ist, d.h., dass sich der Einzelne dann eher als austauschbar und mit der sozialen Gruppe als homogen wahrnimmt

D) Die Depersonalisierung bestimmt das Ausmaß des Gruppenverhaltens

E) In den 60er Jahren wurden so die meisten Gruppenphänomene erklärt.

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VL 1 Welche Aussage zur Selbstkategorisierung einer Person ist NICHT korrekt?

A) Taifel postuliert die SCT dass die persönliche Identität aus der Interaktion (Funktion) von Fit x Perceiver Readiness resultiert.

B)Perceived Readiness wird über Persönlichkeitsvariablen, Differenzvariablen, biografische Variablen und normativen Fit erhoben

C) Fit hat zwei Aspekte: komparativer und normativer Fit

D) Der komparative Fit wird über den Metakontrast bestimmt (Turner et al, 1987) und meint das Verhältnis der mittleren Ähnlichkeit des Individuums im Vergleich zu der durchschnittlichen Ähnlichkeit der Mitglieder der Fremdgruppe mit der Ähnlichkeit der einzelnen ingroup Mitglieder.

E) Normativer Fit meint das Ausmaß der Übereinstimmung mit den Erwartungen der Vergleichsgruppe.

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3 Kommentare

  • 30.08.2019
    Karte ist korrigiert
  • 30.08.2019
    ich hab nur die Fragen aus den Zusammenenfassungen eingestellt...und noch nicht geprüft....ich muss morgen allerdings den Stürmer lernen und werd die Karten erst mal nicht bearbeiten ;)
  • 30.08.2019
    C ist doch falsch. Das heisst doch: Salienz sozialer Kategorisierung (Selbstkategorisierung) resultiert aus der Interaktion von Fit x perceiver readiness
3

VL 1 Was ist richtig?

Selfie 

A) komparativer Fit MCR = durchschnittlich - wahrgenommener Unterschied zwischen den Kategorien (geteilt durch) durchschnittlich wahrgenommener Unterschied innerhalb einer Kategorie

B) Perceiver Readiness = individuelle Bereitschaft einer Person, eine bestimmte Kategorie zur Selbstdefinition heranzuziehen

C) Taifel postuliert die SCT die Selbstkategorisierung aus der Interaktion (Funktion) von Fit x Perceiver Readiness resultiert.

D) Fit hat zwei Aspekte: komparativer und normativer Fit

E) interindividuelle Differenzvariablen sind beispielsweise Geschlecht und Ethnie

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VL 1 Welche Aussage zur Selbstkategorisierung ist NICHT korrekt?

A)Grundlegend werden drei Ebenen der Abstraktion unterschieden: Zuerst eine sehr abstrakte Ebene, auf der die Selbst-Kategorisierung als Mensch im Gegensatz zu anderen Lebensformen steht; dann eine mittlere Ebene, auf der Ingroup-Outgroup-Kategorisierungen stattfinden und schließlich eine Ebene, auf der persönliche Selbstkategorisierungen, die zu einer spezifischen individuellen Identität führen, ihren Platz haben.

B) Welche Selbst-Kategorisierung auf welcher Ebene im Vordergrund steht, ist abhängig von der perceived readiness.

C) Derartige Kategorisierungen bauen auf wahrgenommenen Ähnlichkeiten innerhalb der Kategorien und wahrgenommenen Unterschieden zwischen den Kategorien auf.

D) Dabei setzt ein Vergleich zweier Personen voraus, dass beide Personen Mitglieder einer gemeinsamen abstrakteren Kategorie sind.

E) Kategorisierungen folgen dabei dem Prinzip des auf Campbell (1958) aufbauenden Konzept des Metakontrastes

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VL 1 Welche Aussagen zum Sozialen Identitatsansatz (SIT) und zur Selbstkategorisierungstheorie (SCT) treffen zu?

 

A) Das Hauptanliegen der SIT ist lntragruppenverhalten und vor allem das Streben nach positiver Differenzierung der eigenen Person von anderen Eigengruppenmitgliedern zu erklären.

B) SCT: Welche Selbstkategorisierung auf welcher Abstraktionsebene im Vordergrund steht ist abhängig von der Perceiver Readiness.

C) Die Theorie der sozialen Identität (SIT) legt den Fokus auf die Zugehörigkeit von Individuen zu sozialen Gruppen und den daraus resultierenden Konsequenzen für das Individuum.

D) Perceiver Readiness wird unter anderem über Persönlichkeitsvariablen und biografische Variablen bestimmt.

E) Der Soziale Identitätsansatz (SIT, Taifel 1979) und die Selbstkategorisierungstheorie (SCT, Turner et al., 1987) sind identische Theorien, die sich auf verschiedenen Kontinenten getrennt voneinander entwickelten.