Lernkarten

Karten 20 Karten
Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 26.06.2019 / 28.06.2019
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 20 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

96.  Was verbirgt sich hinter den Begriffen „Wegrasterverfahren“ und „Zeitrasterverfahren“? Wo werden sie angewendet? (07.02)

  • Verfahren zur Bahninterpolation 
  • Wegrasterverfahren: 
    • Bahnzerlegung mit konstantem Weginkrement, damit variable Zeitinkremente 
    • zur Ansteuerung von Schrittmotoren 
  • Zeitrasterverfahren: 
    • Bahnzerlegung mit konstantem Zeitinkrement, damit variable Weginkremente 
    • zur Ansteuerung von Servomotoren (Sollwerte für Lageregelkreis) 
Fenster schliessen

97.  Was bedeutet „Bahninterpolation“ und wofür ist sie erforderlich? (07.*, 07.21, 07.22)

  • zeitrichtige Zerlegung einer Bahn (Diskretisierung in einzelne Stützpunkte) entsprechend des Bahnprofils 
  • erforderlich für die Ermittlung von Sollwerten für die Vorschubachsen 
Fenster schliessen

98.  Was versteht man unter einem „Geschwindigkeitsprofil“ bzw. einem „Bahnprofil“ und wofür wird es benötigt? (07.*, 07.14‐19 ) 

  • Was:  Verlauf der Geschwindigkeit über der Bahn(‐geometrie) 
  • Benötigt:  bei der Bahninterpolation für den Zeitbezug der einzelnen Antriebssollwerte
Fenster schliessen

99.  Was verstehen sie unter Grob‐ bzw. Feininterpolation? (07.23) 

  • Grob‐Ipo: Annäherung komplexen Bahngeometrien durch einfachere Geometrien (z.B. Geraden, Kreise) 
  • Fein‐Ipo: Erzeugung von Bahnstützpunkten bzw. Achssollwerten im Lageregeltakt
Fenster schliessen

100. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Satzvorausschau (look‐ahead)“ und welche Vorteile sind damit verbunden? (07.28) 

  • Betrachtung des Geschwindigkeitsprofils über mehrere NC‐Sätze hinweg bei der Satzaufbereitung in NC‐Steuerungen 
  • Vorteile: 
    • Realisierung von Vorschubgeschwindigkeiten > 0 an Satzgrenzen 
    • Ausnutzung maximal zulässiger Antriebs‐ und Maschinengrenzwerte 
    • Reduzierung von Verfahrzeit und damit Bearbeitungsdauer 
Fenster schliessen

101. Was bedeutet der Begriff „Ruckbegrenzung“? Wie wird sie realisiert? Was sind Vor‐ und Nachteile? (07.05‐06, 07.09, 07.14‐16, 07.19) 

  • Ruckbegrenzung:  Erzeugung von Bewegungsvorgaben ohne Beschleunigungssprünge (dadurch endlicher/begrenzter Ruck) 
  • Realisierung:  mit Hilfe spezieller Geschwindigkeitsprofile zur Bahninterpolation 
  • Vorteile: 
    • Reduzierung der Schwingungsanregung in Beschleunigungs‐ und Bremsphasen 
    • Sanftere/weichere Bewegungsverläufe 
    • Nachteile: Bewegungsvorgang dauert länger, Berechnungsaufwand ist größer 
Fenster schliessen

102. Welche beiden grundsätzlichen Arten von Funktionen können in einem NC‐Programm enthalten sein? Wodurch unterscheidet sich deren steuerungsinterne Abarbeitung? (02.02, 08.07, 08.08)

  • Bewegungsfunktionen -> Abarbeitung im Interpolator des NC‐Kerns 
  • Maschinen‐/Schaltfunktionen -> Abarbeitung in zusätzlicher SPS
Fenster schliessen

103. Wie ist ein NC‐Programm nach DIN 66025 (G‐Code) aufgebaut? (08.05)

  • NC‐Programm = Textdatei (ASCII), jede Zeile ist ein NC‐Satz 
  • Programmbeginn = Zeile mit „%“ am Anfang und (optional) Programmname dahinter 
  • NC‐Sätze = Folge aus einem/mehreren NC‐Worten, beginnend mit N‐Wort 
  • NC‐Worte = Kombination aus Adressbuchstabe und Zahlenwert 
  • Adressbuchstaben = Kennzeichnung von Funktionen und Parametern 
  • Zahlenwerte = Funktions‐/Satznummern, Achskoordinaten, Parameterwerte, etc.