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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 30.01.2013 / 05.08.2018
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Magnesiocard

Magnesiumpräparat → Magnesium

Bedarf 300-400 mg/d

WM Hemmt ACh-Freisetzung an motorische Endplatte → relaxiert Muskeln (peripher Muskelrelaxans), Ca2+-Antagonistische Wirkung → Hemmung neuromuskuläre Übertragung, leicht periphere Vasodilatation, Reduktion Ca-vermittelter kardiale Arrhytmien

IND Mg-Mangel, tachykarde Herzrythmusstörung, Muskelkrämpfe

UAW gelegentlich weicher Stuhl (Dosis reduzieren od verteilen)

KI schwere NI

IA Tetrazykline, Fe → Resorptionsbeeinträchtigung (3-4h Abstand), Mit Vit D3 Tendenz zur Hyperkalcämie

SS/ST OK!

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KCl Retard

Kaliumpräparat → säuernd → Kaliumchlorid

Ret Drag 10 mmol, Einnahme nach dem Essen

D Erhaltungsbedarf 40-80 mmol/d, Bei Digitalisierung sowie Saluretika 30-50 mmol/d, Max 150 mml/d

IND Hypokaliämie bei Tendenz zu alkalose (Abführmittel-Abusus, Saluretica-Behandlung)

UAW selten GIT Irritationen, Erbrechen, Diarrhö (→ mit genügend Flüssigkeit od. während Mahlzeit einnehmen od Ret Drag), Juckreiz

KI Hyperkaliämie, NI, Oligurie, NNI (unbehandelter Morbus Addison), schwere Exsikkose, schwere Verbrennungen, Magen-Darm-Ulzera, -Stenose oder Atonie

IA Kaliumsparenden Saluretika → Hyperkaliämie, Anticholinergika (Risiko einer Geschwürbildung)

Vorsicht herzkranken Patienten, Diurese muss gesichert werden

Überdosierung Hyperkaliämie, Parästhesien, Apathie, Verwirrtheit, Schwäche, Lähmung, Arrhythmien, BDsenkung, Schockzustand, Herzstillstand

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Ferinject

Eisen III iv → Eisencarboxymaltose (Fe III)

Inj Lös 100 mg/2ml, 500 mg/10ml

IND Eisenmangel, wenn orale Therapie ungenügend wirksam od nicht durchführbar ist

D Anwendung als Kurzinfusion Erwachsene max Einzeldosis (wöchentlich) 1000 mg bzw. 15 mg/kg oder als Bolusinjektion während 1-2 min max 200 mg/d bis max 3x/Wo

UAW häufig Kopfschmerzen, Schwindel, Hautausschlag (Rash), Reaktionen an der Injektionsstelle, Phlebitis, Transienten Serumphosphatsenkung, erhöhte Werte für ALT

KI Anämie ohne gesicherten Eisenmangel; Eisenüberladung; SS 1. Trimenon

IA Absorption von oralen Eisenpräparaten reduziert

Vorsicht akute Überempfindlichkeitsreaktionen möglich

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Maltofer

Eisen III po → Eisen-III-hydroxid-Polymaltose Komplex (+ Folsäure)

Filmtabl 100mg, Sirup, Tropfen; Fol Kautabl

IND Latenter Eisenmangel; Eisenmangelanämie

PO Einnahme wàhrend oder direkt nach den Mahlzeiten Latenter Eisenmangel bis 1 J 12-25 mg/d 1-12 J 25-50 mg/d ab 12 J 50-100 mg/d, Therapie dauer 1-2 Monate

UAW häufig dunkle Stuhlverfärbung aufgrund der Eisenausscheidung häufig Nausea, Obstipation, gelegentlich Kopfschmerzen, GIT Schmerzen, Dispepsie, Erbrechen, Diarrhö, reversible Zahnverfärbung

KI Eisenüberladung; Eisenverwertungsstörungen; Anämie ohne gesicherten Eisenmangel

IA keine Bekannt, Einnahme mit Tetrazyklinen möglich

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GynoTardyferon

Eisen  Eisen II po → Eisen II-Sulfat + Folsäure

Depot drag Fe 80 mg, Folsäure 0.35 mg

IND erhöhter Eisen- und Folsäurebedarf während der SS und ST

PO vor dem Essen; bei GIT-Unverträglichkeit mit dem Essen; Dauer gemäss Serumspiegel, max 6 Mo; Depot-Drag 1x morgens (bei schwerer Eisenmangelanàmie mit Folsäuredefizit morgens und abends), Zeitliche Abstand mit andere Medikamenten 3h

KI Anämie ohne gesicherten Eisenmangel, Eisenverwertungsstörung, Eisenüberladunt, GIT Entzündung, schwere LI, schwere NI, Kinder

UAW Gelegentlich leichte Verdauungsbeschwerden, Dunkelfärbung des Stuhls, klinisch ohne Bedeutung, Einzelfälle von allergische Reaktionen

IA parenterale Eisenpräparate, Tetrazykline, Al, Mg, Ca, Cholestyramin, BV von Chinolone, Methyldopa, Levodopa, Carbidopa mit Eisen verringert, Alkohol kann zur Einsenüberladung führen

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Hemeran

Varizen → Venentherapeutikum → Heparinoid topisch

IND variköser Symptomenkomplex; Wadenkrämpfe; stumpfe Verletzungen; Hàmatome; Schwellungen; Narben; Thrombophlebitis

D Emulgel und Crème: für trockene Haut. Gel und Emulgel: Kühleffekt; 2-3x/d 1mm dick auftragen

KI Blutungsneigung; Thrombozytopenie; offene Wunden; Anwendung am Auge und auf Schleimhäuten

UAW selten lokale allergische Reaktionen → Stopp

IA keine bekannt

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Sandimun Neoral

-> Immunsuppressiva

-> Calcineurin-Inhibitor

-> Ciclosporin

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Prograf

-> Immunsuppressiva

-> Calcineurin-Inhibitor

-> Tacrolimus