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Sprache Italiano
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 16.01.2016 / 21.01.2016
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Was MA von der IK erwarten

·         Topmanagement will Bewunderung / Zustimmung zum eigenen Entscheid

·         Kader möchte mitentscheiden, Transparenz und einen Informationsvorsprung

·         Mitarbeitende suchen Sicherheit

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IK -  Meine Definition

-          Aufbau und Pflege von relevanten Beziehungen zu internen Anspruchsgruppen (Mgmt, Kader, MAIN)

-          Verbesserung der Zusammenarbeit, des Wissensaustausches und der Koordination im Unternehmen

-          Denken, Fühlen und Verhalten der internen Anspruchsgruppen auf Strategie und Ziele des Unternehmens ausrichten

-          Grundwerte des Unternehmens pflegen, Reputation stärken

-          IK leitet sich von Unternehmensstrategie und –werten ab

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Erwartungen Funktionen Formen und Ziele der IK

IK ist also mehr als reine Information – sie ist verwandt mit:

-          Change Management

-          Leadership

-          Kultur

IK soll zu Wissens-, Einstellungs- und Verhaltensänderungen führen – im Idealfall natürlich immer im Sinne des Unternehmens.

Sie soll Orientierung geben, Hintergründe beleuchten, (Ein-)Ordnung schaffen.

Schlussendlich sollen sich die Mitarbeitenden zugehörig (und dem Unternehmen verpflichtet…!) fühlen, die Entscheide mittragen und vertreten – kurz: stolz auf ihren Arbeitgeber, dessen Leistung und Wirkung sein.

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IK - Graue Theorie – drei Ausprägungen

Führungsarbeit:

-          Klassische Linienkommunikation kaskadenartig von oben nach unten (bei SBB Topkader, Kader, Mitarbeitende); Vorbildfunktion (Beispiel: AM räumt Zeitungen aus den Wagen)

-          Oder von unten nach oben, zB Zielvereinbarung, soziale Interaktion, Motivation, gegenseitige Wertschätzung

-          Konsistenz der Botschaften sicherstellen, unterschiedliche Interessen und Intellekte berücksichtigen

Informell:

-          Kaum System, weder hierarchisch noch bereichsmässig – alle mit allen…

-          Umfassen in der Regel alle Themen – Geschäft wie privat

-          Sind oft die Quelle von Gerüchten

-          Beispiel: via-CR Peter Krebs – vermisste vor allem Kaffeepausen-Gespräche im Pausenraum.

Institutionelle IK:

-          Klare Aufgabenverteilung, wer was an wen intern kommuniziert

-          Abstimmung untereinander erforderlich: inhaltlich und zeitlich – wer was zu welchem Zeitpunkt an wen?

-          Diese Form der IK ist meistens in KOM-Abteilungen angesiedelt.

 

Kanäle (gilt für alle Ausprägungen der IK)

o   face to face

o   Elektronische Kommunikation (Mail, Intranet)

o   Physische Kommunikation (Print, Anschlagbretter, zT Protokolle etc.)

o   Veranstaltungen (Kader- und Mitarbeiteranlässe)

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Ziele der IK

Grundsätzlich

- IK-Ziele werden je nach Grösse und Art des Unternehmens oder der Branche unterschiedlich gewichtet.

- Aber: Besser informierte Mitarbeitende tragen einen grösseren Beitrag zur Wertschöpfung des Unternehmens bei.

- Faktor Zeit: Auch die beste IK kann den Faktor Zeit nicht ausser acht lassen – Marktflexibilität/Tempo und Zeitansprüche der IK korrelieren nicht einfach so…

1.       Führung spüren, Leadership demonstrieren

- Umsetzungswille gegenüber Mitarbeitenden unterstreichen

- Orientierung geben, Sinn stiften – aber nicht überreden, sondern überzeugen

- Vertrauen, Sicherheit geben, Zukunftsfähigkeit demonstrieren

- feu sacré wecken, Begeisterung

2.       Loyalität der Mitarbeitenden erhöhen:

- Motivation und Zufriedenheit erhöhen

- Verständnis für Entscheide fördern

- Einsicht geben, Argumente liefern

3.  Identifikation stiften:

- Vertrauen in Unternehmen stärken, Identifikation der MAIN mit UT erhöhen

- Für Werte, Überzeugungen, Ziele/Motive einstehen – kurz: wohin geht die Reise und warum?

- MAIN als Botschafter/Multiplikatoren

4. Unternehmenskultur mitentwickeln und - formen:

- Förderung/Entwicklung Unternehmenskultur

- Kann nicht einfach aufgepfropft werden, sondern muss wachsen

- KL/Kader sind Vorbilder, müssen Kultur  vorleben

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Steuerung IK

-        Gerade in grösseren Unternehmen existentiell für gute IK

-        Kann nicht losgelöst werden von EK, gibt gegenseitige Abhängigkeiten – intern vor extern?

-        Steuerung muss aber auch bedeuten, dass weniger manchmal mehr ist, die Kommunikation einer Abteilung oder eines KL-Mitgliedes zu einem bestimmen Thema warten muss – Stichwort: Informationsüberflutung, outside-in-Perspektive einnehmen, Triage /Gewichtung vornehmen

-        Das intern durchzusetzen, gestaltet sich zuweilen schwierig

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IK - Das Content Strategy Model

Lizenzierung: Keine Angabe

Substance of C ontent:

Fragen zu Positionierung,

zu KOM-Formen (Print/Online/Audio/Video/Events etc.),

Kanälen,

zu Affinitäten (zB PF digital only),

Periodizität,

Regulatorisches/Compliance (Vorschriften, Pflichten, Gesetze)

Workflow of People:

Skills: Vom Spezialisten zum Generalisten

Prozesse, Tools/Systeme (CMS)

Governance of People:

Contentboard/Decision Table: Was ist wann relevant? Wie spielen wir das Thema (Dramaturgie)?

--> Braucht ausreichend Kompetenz und Macht

--> Relevante Entscheider am Tisch

--> KOM-Kordanz nötig

Structure of Content:

Wie steuern/entscheiden/gewichten (Contentboard, andere?),

bewirtschaften/aktuell halten,

interagieren, systemisch (zB Formate)

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IK – in throu out

Input

Kann alles sein: Natürlich prioritär PF (agieren), aber auch Kunden, Medien, Politik/Regulation, Markt, Ereignisse/Gesellschaft, Trend/Mafo,

Throughput

Priorisieren: Was ist wichtig für uns, für unsere Kunden, Mitarbeitenden, andere Stakeholder? Wie kommunizieren wir (Form) und wer (Absender/Level) und wann? à eher strategisch

Bereitstellen: Was macht wer und wie bis wann?  Was gilt es zu berücksichtigen, spezifische Anforderungen ? à eher taktisch

Output

Produktion

Ziel: Möglichst keine Medienbrüche (CMS), alles aus einer Hand, one voice/Konsistenz, Synergien anstreben