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M4 - 3408 Einführung in die Sozialpsychologie 2

Intragruppale und intergruppale Prozesse
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Soziale Gruppe

Menge von Individuen, die sich selbst als Mitglieder derselben sozialen Kategorie wahrnehmen und ein gewisses Maß emotionaler Bindung bezüglich der gemeinsamen Selbstdefinition teilen.

(Kleingruppen, Teams, Arbeitsgruppen...)

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Entitativität

Beschreibt, inwieweit eine Ansammlung von Personen vom sozialen Beobachter als kohärente soziale Einheit wahrgenommen wird.

Hohes Maß an Interaktion = besonders entitativ

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Gruppenkohäsion

Beschreibt inneren Zusammenhalt der Gruppe, welcher auch in der Intensität/ emotionalen Qualität der Beziehung der Gruppenmitglieder zueinander zum Ausdruck kommt.

(WIr-Gefühl)

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Komponenten Sozialer Identifikation reflektieren....

- welchen Stellenwert die Gruppenmitgliedschaft für die Selbstdefinition einer Person hat

- wie viel eine Person emotional in ihre Gruppenmitgliedschaft investiert

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adaptiver Wert der Gruppenbildung

- Überlebensvorteile durch Zusammenleben

- hat zu einem angeborenen Bedürfnis nach Gruppenzugehörigkeit geführt

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Instrumentalität der Gruppe für das Individuum

- Hervorhebung durch Austausch/ Interdependenztheorie

- Menschen sind im Hinblick auf ihre Bedürfnisbefriedigung voneinander abhängig

- Bildung von relativ zeitstabilen Gruppen erleichtert den wechselseitigen Austausch von Ressourcen und Erreichung gemeinsamer Ziele

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Selbstkategorisierung

Prozess der kognitiven Gruppierung des Selbst und anderer Personen als gleiche/ identische/ austauschbare Mitglieder einer sozialen Kategorie (in Abgrenzung zu Mitgliedern anderer sozialer Kategorien)

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Aspekte sozialer Normen

1. Soziale Normen sind konsensual geteilte Erwartungen

2. SN beziehen sich darauf, wie man sich als Gruppenmitglied in bestimmten sozialen Situationen verhalten soll

3. das Befolgen der Erwartungen wird vorhersehbar positiv/ die Abweichung negativ sanktioniert

4. Normen sind sozial bedingt und variieren zwischen Gruppen