Lernkarten

Alexander Wahler
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Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 20.08.2014 / 21.02.2018
Lizenzierung Keine Angabe
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Stroop-Test

Stroop-Test

  • Grundform aller Stroop-Aufgaben: Vorgabe von Reizen mit konkurrierenden Merkmalen, z.B. das rotgeschriebene Wort „grün“; Vp müssen entweder den dominanten oder den nicht dominanten Aspekt des Reizes benennen, d.h. entweder „grün“ vorlesen oder die Farbe rot benennen → meist extreme Reaktionsverlangsamung
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Schemata als Wenn-Dann-Regeln

Schemata als Wenn-Dann-Regeln

  • Norman und Shallice
  • Ein Schema ist z.B. eine „Wenn-Dann-Regel“, die Bewegungsabläufe und dazugehörige kognitive Tätigkeiten steuert
  • Zusammensetzung aus starren Reaktionsmustern und flexiblen Variablen
  • Aktivierung der Schemata hängt ab, inwieweit ihre Auslösebedingungen erfüllt sind
  • Schemata sind hierarchisch organisiert
  • Übergeordnete sind die Auslöser für untergeordnete
  • Zudem werden gleichzeitig andere Schemata gehemmt
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SAS / Supervisory Attentional System / Aufmerksamkeitsüberwachungssystem (Norman und Shallice)

SAS / Supervisory Attentional System / Aufmerksamkeitsüberwachungssystem (Norman und Shallice)

  • Verhaltensmodell als Wenn-Dann-Regeln würde Mensch zum Sklaven der (Schema-) Gewohnheiten machen -> immer Bottom-Up-Verarbeitung
  • Modulation der Aktivierung von Schemata entsprechend übergeordneter Ziele, aktiviert kongruente und hemmt inkongruente
  • → „Top-Down-Verarbeitung
  • Diese kommt bei 5 Anlässen ins Spiel:
    • Planungs- und Entscheidungsprozesse
    • Probleme bei der Zielverfolgung
    • Neue Handlungen
    • Gefährliche Handlungen
    • Interferenzen (angelernt, emotional, sonstige)
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Was kann das SAS Modell erklären?

 

Was kann das SAS Modell erklären?

- Handlungen im Modell können durch äußere als auch innere Faktoren ausgelöst werden, von aktuell getroffenen Entscheidungen und von vor langer Zeit getroffenen motiviert werden

- Im Rahmen dieses Modells können auch Handlungsfehler erklärt werden: Ist die kognitive Beteiligung unzureichend, können unpassende erlernte Schemata aktiviert werden

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Wie nehmen Ziele Einfluss? (SAS)

 

Wie nehmen Ziele Einfluss? (SAS)

  • Laut des Modells nicht direkt, sondern durch eine Modifikation der Schemaauswahl

Die Theorie gibt keine Antwort auf die Frage, woher das System „weiß“, wann es eingreifen muss

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Rubikonmodell der Handlungsphasen

Rubikonmodell der Handlungsphasen

  • beschreibt vier Handlungsphasen
  • insbesondere Übergang zwischen erster (Abwägen) und zweiter (Planen) Phase wird als bedeutsam angesehen
  • Abwägungsphase: nicht alle Folgen und Handlungskonsequenzen einzelner Ziele werden bedacht, Lediglich eine zur Entscheidung drängende „Fazit-Tendenz“, die umso stärker wird, je länger die Phase andauert
  • Intentionsbildung: wie eine Zäsur, Übergang von einer abwägenden in eine planende Bewusstseinslage, Aufmerksamkeit liegt auf der Bildung von Durchführungsintentionen
  • Handlungsphase: setzt ein sobald sich Möglichkeit zur Realisation bietet, bei Schwierigkeiten Anstrengungssteigerung und Initiierung volitionaler Kontrollprozesse
  • Bewertungsphase: Vergleich der Handlungsergebnisse mit den Zielen, Ursachen des (Miss-)Erfolgs werden analysiert, entsprechende Konsequenzen werden gezogen
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Zentral im Rubikonmodell

 

Zentral im Rubikonmodell

- Übergang zwischen Abwägung und Planung, denn hier ändert sich die Bewusstseinslage am deutlichsten

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Abwägende Bewusstseinslage - Rubikonmodell

Abwägende Bewusstseinslage - Rubikonmodell

  • In der Abwägungsphase sind gedankliche Prozesse wichtig, die als Ziel eine rationale, realitätsorientierte Entscheidung haben
  • Bewusstsein muss offen sein für eine Vielzahl potentieller Ziele und möglicherweise relevanter Informationen, diese evaluieren und neutral deren Valenz und Realisierbarkeit einschätzen