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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 25.05.2015 / 19.09.2019
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3.1.1.  erklärt den Begriff Prophylaxe und nennt allgemeine Beispiele von Prophylaxe aus der Allgemein- und Zahnmedizin 

Der Begriff Prophylaxe bedeutet Vorbeugung oder Prävention.

 

Prophylax in der Allgemeinmediziner.

Allgemeine Prophylaxe:

Vorbeugen von Krankheiten durch Impfungen und Ernährung.

 

Zahnmedizinische Prophylaxe:

Vorbeugen vor Karies, Parodontitis.

 

Unfall Prophylaxe:

Vorbeugen von Unfällen durch diverse Schutzmaßnahmen 

 

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3.1.2. nennt Inhalte zahnärztlicher Prophylaxe und ordnet die Massnahmen der Basis-, Individual- und Gruppenprophylaxe zu.

Basisprophylaxe :

Das tägliche Zähneputzen, steht allen Personenzu Verfügung.

Intensivprophylaxe: 

Richtet sich an Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko

Kollektive Prophylaxe:

Bezieht sich dabei auf große Bevölkerungskreise oder einzelne Gruppen.

Individualprophylaxe:

Bezieht sich auf Einzelpersonen.

 

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3.1.3. nennt die vier Säulen der zahnmedizinischen Prophylaxe.

- Recall

- Mundhygiene

- Ernährung

- Fluorid

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3.1.4. ordnet die Rollen und Maßnahmen der Zahnärtzin , Dentalhygienikerin, Prophylaxeassistentin und der Dentalassistentin in der zahnmedizinischen Prophylaxe zu

Zahnarzt:

Zahnärtzliche Befundaufnahme

Diagnose

Bestimmt die Therapie

Stellt eine optimale Situation in der Mundhöhle her

damit eine gute Mundhygiene machbar ist.

 

Dentalassistentin:

Instruiert nach Anweisung die notwendigen Mundhygiene,

Zuständig für Terminkoordination,

Assistenz bei Behandlungen

 

Prophylaxeassistentin:

Gingivale Befundaufnahme 

Entfernt weiche und harte Beläge mit Hilfe von Instrumenten

Arbeitet supragingival

Motiviert und instruiert, kontrolliert und korrigiert die Mundhygiene des Patienten selbständig

 

Dentalhygienikerin:

Gingivale Befundaufnahme, auch Karies und Parodontaldiagnostik

Entfernt weiche und harte Beläge mit Hilfe von Instrumente 

Arbeit supra- und subgingival

Poliert Füllungen

Entfernt Überschüsse von Füllungen

Motiviert, instruiert, kontrolliert und korrigiert die Mundhygiene des Patienten selbständig

 

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3.1.5. beschreibt die eigene zahnmedizinische Prophylax

3x täglich Zähneputzen

1x wöchentlich Fluoridieren

1x täglich Zahnseide anwenden

 

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3.1.6 Nennt die Maßnahmen zur Verhütung von Zahnunfällen 

Bei Sportarten mit Körperkontakt und bei Sportarten mit erhöhtem Sturzrisiko  wird empfohlen eine Schutzschiene zu Tragen z.B bei Fußball, Eishockey, Kampfsportarten , Handball, Radsport, Skifahren, Geräteturnen und Reitsport.

 

Auch der Alltag mit klein Kinder verbirgt groß Risiken darum ist es empfehlenswert die Treppen mit Treppenschutz zu sichern, Tischkanten mit Kantenschutz zu versehen 

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3.2.1 beschreibt die Zahnplaque als wichtige krankmachende Ursache von Zahnkrankheiten

Um Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten, ist eine gute, sinnvolle und anwendbare Mundhygiene unerlässlich. Die Ursache für Karies und die meisten Parodontopathien ist der Biofilm.

 

Biofilm ist ein weicher, zäher, gelb grauer, dichter verfilzter Belag. er besteht aus Bakterien, Eiweißen und Zucker Bestandteilen.

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3.2.2 beschreibt die verschiedenen Zahnreinigungstechniken und ihre Indikation

Bass-Methode: 

Wurde speziell für die sanfte und gründliche Reinigung von Zahn und Zahnfleisch entwickelt. Die Zahnbürste wird buccal im 45 Grad am Gingivalrand angesetzt. Mit 5-8 kleinen Rüttelbewegungen wird gereinigt. Palatinal und lingual wird die Zahnbürste aufgestellt und gerüttelt.

 

modifizierte Stillmann-Methode;

Patienten mit Rezesionen wird empfohlen diese Technik an zuwenden. Denn die dient dem Schutz des Zahnfleisches und der freiligenden Zahnhälse, ist aber schwerzufallen erlernen und durchzuführen und muss vom Fachpersonal gelehrt werden. Dabei wird die Zahnbürste auf die Gingiva gelegt und in einer vertikalen Bewegung 5-8 mal vom Zahnfleisch weg ausgewischt 

 

Beide Methoden müssen Systematisch Durchgeführt werden