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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 19.10.2016 / 20.10.2019
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Betreuerische Arbeit orientiert sich primär an den ethischen Grundprizipien.

Beschreibe das Menschenwürde-Prinzip.

Das Menschenwürde-Prinzip

"Jeder Mensch besitzt - ohne jede Vorbedingugn - den gleichen schutzwürdigen Wert"

Der Begriffder Menschenwürde ist Ausdruck der Idee oder Erfahrung, dass jeder Mensch aufrund seiner blosser Existenz, d.h. ohne jede Vorbedingung, den gleichen schutzwürdigen Wert besitzt. Die Beachtung des menschenwrde-Prinzip umfasst die Beachtung aller oben genannten ethischen Prinzipien.

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In der Grundhaltung des FaBe findet man auch die Grundwerte (sind Werte die in der Gesselschaft als besonder wichtig angesehen werden.) . Nenne die vier Grundwerte

Diese Grundwerte gelten auch im Betreuungsalltag.

  • Freiheit
  • Gerechtigkeit
  • Soladarität
  • Gewaltlosigkeit
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In der Beziehung zwischen Betreuungsfachpersonen und den betreuten Menschen besteht immer ein Machtgefälle. Dieses Machtgefälle beinhaltet immer die Gefahr des Machtmissbrauchs und damit des Verstossens gegen ethische Grundprinzipien.

Verschiedene Professionen, die mit Menschen arbeiten, haben für ihre berufliches Handeln ethische Richtlinien erlassen (Medizin, Pflege, Psychotherapie ect.). Aus der Grundhaltung des FaBe - Berufes lassen sich ethische Richtlinien für das berufliche Handeln ableiten.

Nenne die Grundhaltung des FaBe Berufs. Nene zu jedem der drei Haltungen das oder die ethischen Prinzipen  und beschreibe das passende moralische Handeln in der Betreuungsarbeit dazu. (Beschriben alsTabellenform im Skript)

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Siehe Bild:

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Was wird unter einem ethischen Dilemma verstanden?

Moralisches Handeln in der Betreeung orientiert sich u.a. am ethischen Grundsatz: Das tun, was dem Wohl der betreuten Menschen dien und das unterlassen, was ihrem Wohl schadet.

In konkreten betreuungssituationen führt dies nicht selten zu Situationen, in denen sich zwei ethische Prinzipien gegenüberstehen und Sie sich für das eine ethische Prinzip entscheiden müssen und dadurch zwangsläufig das andere Prinzip verletzen. In solchen Situationen sprich man von einem ethischen Dilemma.

Dilemma definition nach Duden: Wahl zwischen zwei gleich unangehnehmen Dingen.

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Nene ein ethisches Dilemma und zeige auf wo dieses liegt.

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Siehe Bild

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Was bedeutet  der Begriff Paternalismus und nene ein beispiel in der Behindertenbetreuung.

Der Begriff Paternalismus bedeutet,, die neigung jemanden, zu dessen Wohl, zu bevormunden.

"Da du nicht selber wissen kannst, was für dich gut ist, entscheide ich, was für dich gut ist und setze dies - auch gegen deinen Willen - durch."

Beispiel: In der Behindertenbetreuung zeigt(-e) sich dies in krasser Form bspw. bei der Zwangssterilisation von Menschen mit geistigerBehinderung.

Paternalismus zeigt sich aber auch in vielen, alltäglichen Betreuungssituationen, mit Menschen die in ihrer Entscheidungsfähigkeit als eingeschränkt gelten. In der Betreuungsarbeit ist Paternalismus ein seit Langem viel diskutierte Problematik.

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Drängende ethische Fragen stellen sich heute insbesondere in Bereichen der Biomedizin. Viele dieser Fragestellungen sind von grösster Relevanz für Menschen mit Behinderung. Es gibt zwei Zentrale Bereich der Biomedizin. Nene diese zwei inkl. Begriffsdefinition.

Präimplatationsdiagnostik (PID): Untersuchungen die dazu dienen bestimmte Erbkrankheiten und Besonderheiten der Chromosomen zu erkennen, bevor der Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt wird.

Pränatalmedizin/ Pränataldiagnostik (PND): Untersuchungen des ungeborenen Kindes und der Schwangeren Frau. Gängige Methoden sind Ultraschalluntersuchung, Untersuchungen von Hormonkonzentrationen im mütterlichen Blut.

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Schwangerschaftabbruch und Sterbehilfe sind zwei weitere Bereiche mit ethischen Implikationen für Menschen mit Behinderung.  Wo liegt die problematik bei Schwangerschaftsabbruch auf bezug Menschen mit Behinderung?

Schwangerschaftsabbruch:

Eine Festgestellte Behinderung ist für sich allein kein ausreichende Grundlage, um die Beendigung einer Schwangerschaft zu rechtfertigen. Das grundsätzliche Recht auf Schwangerschaftsabbruch wird jedoch nicht in Frage gestellt.

Es darf aber keinen rechtlich legitimierten Automatismus zwischen der vorgburtlichen Prognose einer Behinderung und einem Schwangerschafsabbruch geben. Entsprechenden Bestrebungen in der Gesellschaft ist entgegenzutreten.