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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 26.10.2014 / 12.11.2019
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Aus welchen vier Teilsystemen besteht das Immunsystem?

Das Immunsystem besteht aus 4 Teilsystemen, die eng zusammenarbeiten: (spezifische - unspezifische, zelluläre - humorale Abwehr)

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Erkläre den Unterschied zwischen der spezifischer und der unspezifischer Abwehr

Die unspezifische Abwehr ist angeboren und ist Antigenunabhängig. Sie ist sehr schnell und greift Bakterien an die bei kleineren Verletzungen wie z.B. Schnittwunden in die Haut eingedrungen sind.

Wenn diese Abwehr nicht ausreicht, kommt die spezifische Abwehr, die erworben ist  zum Zug. Sie ist gegen spezielle Antigene gerichtet, braucht jedoch Tage bis Wochen bis sie wirkt, ist aber relativ Treffsicher.
Sie besitzt eine Gedächtnisfunktion d.h. wenn man sich mit dem gleichen Erreger wieder einmal ansteckt, wirkt sie sehr schnell und wir merken meist gar nichts davon.

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Was gehört zur Zellulär-und Humoralabwehr?

  • Unspezifisch zellulär: Makrophagen, Neutrophile Granulozyte und natürliche Killerzellen
  • Unspezifisch humoral: Komplement, Zytokine und Lysozim
  • Spezifisch zellulär: T-Helferzellen, Zytotoxische T-Zellen, T-Zell Gedächtnis, B-Zellen
  • Spezifisch humoral: Antikörper die von den Plasmazellen gebildet werden.
     
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Wo alles befinden sich die Abwehrzellen im Körper?
 

Nur etwa 10% der Abwehrzellen befinden sich im Blut, der ist in den lymphatischen Organen, den Lymphgefässen und der Interzellularsubstanz (Zwischenzellflüssigkeit) nahezu aller Organe und Gewebe.

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Was sind Zytokine?

Zytokine sind Hormonartige Botenstoffe die von den Zellen abgegeben werden um andere Zellen zur Teilung zu animieren. Die Zellen kommunizieren so miteinander.

Zytokine werden auch in der Tumortherapie angewendet, z.B. Interferon

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Welche Funktion haben die folgenden Abwehrzellen: Monozyten, Makrophagen, APZ, Granulozyten (3Arten), B-Zellen (3Arten), T-Zellen (3Arten) und die natürlichen Killerzellen

Monozyten sind die Vorläufer der Makrophagen im Blut.
Die Makrophagen sind grosse Fresszellen und phagazytieren in allen Geweben und in der Lymphflüssigkeit.
Die APZ (Antigenpräsentierende Zellen) präsentieren die Antigene den T-Zellen.

Granulozyten:
Neutrophile Granulozyten (kleine Fresszellen) phagazytieren Bakterien, Viren, Pilze im Blut.
Eosinophile Granulozyten: Abwehr von Parasiten und Beteiligung an allergischen Reaktionen.
Basophile Granulozyten und Mastzellen: gleich wie Eosinophile und Ausschüttung von Histamin.

B-Zellen (Im Knochenmark gebildet und gereift) könne in 3 Gruppen unterteilt werden:
B-Lymphozyten sind Vorläufer des Plasmazellen.
Plasmazellen produzieren Antikörper und das
B-Zell-Gedächtnis hat ständige Erinnerung an Antigene.

T-Zellen:
T-Helferzellen aktivieren B-Lymphozyten zur Aktivierung von Plasmazellen. Erkennen Antigene auf APZ.
Zytotoxische T-Zellen: Erkennen und zerstören von Viren befallen Körper-und Tumorzellen.
T-Zell-Gedächtnis: Ständige Erinnerung an Antigene.

T-Zellen werden im roten Knochenmark gebildet und reifen in der Thymusdrüse heran. T-Zellen haben T-Zell-Antigenrezeptoren, mit denen sie Antigene erkennen.

Natürliche Killerzellen: greifen unspezifisch Virusinfizierte Zellen und Tumorzellen an.

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Für wen ist eine Impfung empfohlen?

 

Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko bei einer Grippeerkrankung:

– Menschen ab 65 Jahren;
– Personen mit chronischen Erkrankungen: Herzerkrankung; Lungenerkrankung
– Menschen mit Mehrfacherkrankungen
– Schwangere und Frauen, die in den letzten 4 Wochen entbunden haben;
– Frühgeborene ab dem Alter von 6 Monaten
– Patientinnen und Patienten in Pflegeheimen

Die Grippeimpfung ist insbesondere empfohlen fur Beschäftigte im Gesundheitswesen und in Kinderkrippen.

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Erkläre die Aktiv-und die Passivimmunisierung

Aktivimmunisierung: Es werden abgetötete Erreger im kleinen Ausmass dem Körper zugeführt. Der Körper kann nun aktiv Antikörper gegen diesen Erreger bilden. Bei einem ernsthaften Kontakt mit diesem Erreger, kommt das Gedächtnis zum Zug und der Erreger kann schnell abgetötet werden.

Passivimmunisierung: Es werden dem Körper Antikörper gegen einen bestimmten Erreger zugeführt.