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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 24.09.2019 / 29.10.2019
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Die Verhaltensmedizin ... (3 richtige Antworten)

...integriert Techniken und Erkenntnisse aus der Biomedizin und aus den Sozialwissenschaften.

... umfasst klinische Anwendung und empirische Forschung.

... soll Erkenntnisgewinn über körperliche Gesundheit und Krankheit unter Einbeziehung der Verhaltenswissenschaften erbringen. Diese Erkenntnisse sollen der Prävention, Pathogenese, Diagnose, Behandlung und Rehabilitation dienen.

... stellt einen wichtigen Anwendungsbereich der Verhaltenstherapie dar.

...betrachtet Krankheit und Gesundheit aus einer psycho-sozialen Perspektive.

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Welche Aussage bezüglich des Zusammenhangs zwischen akutem Stress und körperlichen Vorgängen  ist richtig? (1 richtige Antwort)

Akuter Stress kann dazu führen, dass süßer Geschmack intensiver wahrgenommen wird. (al'Absi er al., 2ü12)

Gemäß al'Absi et al. nehmen die Herzrate und der Cortisolwert während des Stresstages zu und sinken am Ruhetag unter den Wert der Baselinemessung.

Die Ergebnisse von Prkachin et al. (2001) deuten darauf hin, dass verschiedene Stressformen mit unterschiedlichen körperlichen Vorgängen einhergehen.

Im Vgl. zu anderen Stressformen wird laut Prkachin et al. während des Ärgerinterviews die höchste Herzrate und während dem Kopfrechnen der höchste Blutdruck gemessen.

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Folgende Erkrankungen können mit kritischen Lebensereignissen assoziiert sein und durch Kurzzeit-Psychotherapie wissenschaftlich belegt effektiv (mit-)behandelt werden? (5 richtige Antworten)

Kopfschmerzen

Asthma

Karzinomerkrankungen

Diabetes

Entzündliche Darmerkrankungen

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Welche Aussagen  zu den Unterschieden zwischen Verhaltensmedizin und Psychosomatischer Medizin sind korrekt? (3 richtige Antworten)

Gemäß der Grundannahme der Psychosomatischen Medizin kann durch gezielte Einflussnahme auf das Verhalten oder Denken die vegetative Reaktion systematisch verändert werden.

Das Selbstverständnis der Psychosomatischen Medizin ist multidisziplinär ausgerichtet.

Die Psychosomatische Medizin integriert psychologische Therapien bei der Prävention, Behandlung und Rehabilitation körperlicher Erkrankungen.

Die Verhaltensmedizin orientiert sich an naturwissenschaftlichen Methoden

Laut der Psychosomatischen Medizin beeinflussen psycho-soziale Faktoren die Vulnerabilität einer Person für alle Arten von Krankheiten.

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Was sind die Gründe für die Anerkennung der Verhaltensmedizin? (3 richtige Antworten)

Wirksamkeit des Biofeedbacks

Fortschritte der Verhaltenstherapie

Bedeutung chronischer Erkrankungen für die Mortalität

Mangel an Psychiatern

Kostenexplosion in der medizinischen Forschung

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Welche Aussagen zu den psychologischen Grundkonzepten der Verhaltensmedizin treffen zu? (2 richtige Antworten)

Krankheitsmodelle sind je nach Person und Krankheit unterschiedlich, hängen von Kausalattributionen und Kontrollüberzeugungen ab und führen zu individuellen Bewältigungsstrategien.

Alexithymie, negative Affektivität und hedonistische Emotionsregulation korrelieren positiv mit Gesundheitsbeschwerden.

Selektive Erinnerung und selektiver Gedächtnisabruf können als Synonyme verwendet werden.

Eine Person mit fatalistischer Kontrollüberzeugung geht davon aus, dass ihre Krankheitsverlauf vorherbestimmt ist.

Laut der Persönlichkeitstypologisierung zeigen Typ-A und Typ-D eine höhere Wahrscheinlichkeit für Herzerkrankungen. Bei ersterem ist dies u.a. auf Feindseligkeit zurückzuführen.

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Welche Aussagen zur Symptomwahrnehmung sind korrekt? (2 richtige Antworten)

Interozeption bezeichnet die Tendenz einer Person, ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf körperliche Vorgänge zu lenken, so dass die Symptomwahrnehmung intensiviert wird.

Bei der Symptomwahrnehmung spielen Bottom-up- und Top-down-Prozesse zusammen.

Die Genauigkeit, mit der Symptome wahrgenommen werden, ist weder bei allen Menschen noch in jeder Situation gleich ausgeprägt.

Aggravation beschreibt die Fehleinschätzung körperlicher Symptome.

Teilprozesse der somatosensorischen Verstärkung sind „encoding“, „awareness“ und „reporting“.

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Welche Aussagen zur Stressforschung sind korrekt? (3 richtige Antworten)

Gemäss dem transaktionalen Stressmodell von Lazarus finden in Stresssituationen mehrere Bewertungsprozesse statt.

Beim generellen Adaptionssyndrom nach Hans Selye werden die Stufen «Alarm», «Resistance», «Exhaustion» und «Development» durchlaufen.

Menschen mit einem hohen Kohärenzgefühl versuchen Belastungsfaktoren einen Sinn zu geben und Bewältigungsmechanismen zu aktivieren.

Nach Mason ist für die Aktivierung der HHNA der Auslöser zentral.

Homeostase beschreibt laut Cannon die körperinnere Stabilität, die der Organismus bei veränderten Umgebungsbedingungen versucht aufrechtzuerhalten bzw. wiederherzustellen.