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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 26.06.2019 / 28.06.2019
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99.  Was verstehen sie unter Grob‐ bzw. Feininterpolation? (07.23) 

  • Grob‐Ipo: Annäherung komplexen Bahngeometrien durch einfachere Geometrien (z.B. Geraden, Kreise) 
  • Fein‐Ipo: Erzeugung von Bahnstützpunkten bzw. Achssollwerten im Lageregeltakt
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100. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Satzvorausschau (look‐ahead)“ und welche Vorteile sind damit verbunden? (07.28) 

  • Betrachtung des Geschwindigkeitsprofils über mehrere NC‐Sätze hinweg bei der Satzaufbereitung in NC‐Steuerungen 
  • Vorteile: 
    • Realisierung von Vorschubgeschwindigkeiten > 0 an Satzgrenzen 
    • Ausnutzung maximal zulässiger Antriebs‐ und Maschinengrenzwerte 
    • Reduzierung von Verfahrzeit und damit Bearbeitungsdauer 
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101. Was bedeutet der Begriff „Ruckbegrenzung“? Wie wird sie realisiert? Was sind Vor‐ und Nachteile? (07.05‐06, 07.09, 07.14‐16, 07.19) 

  • Ruckbegrenzung:  Erzeugung von Bewegungsvorgaben ohne Beschleunigungssprünge (dadurch endlicher/begrenzter Ruck) 
  • Realisierung:  mit Hilfe spezieller Geschwindigkeitsprofile zur Bahninterpolation 
  • Vorteile: 
    • Reduzierung der Schwingungsanregung in Beschleunigungs‐ und Bremsphasen 
    • Sanftere/weichere Bewegungsverläufe 
    • Nachteile: Bewegungsvorgang dauert länger, Berechnungsaufwand ist größer 
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102. Welche beiden grundsätzlichen Arten von Funktionen können in einem NC‐Programm enthalten sein? Wodurch unterscheidet sich deren steuerungsinterne Abarbeitung? (02.02, 08.07, 08.08)

  • Bewegungsfunktionen -> Abarbeitung im Interpolator des NC‐Kerns 
  • Maschinen‐/Schaltfunktionen -> Abarbeitung in zusätzlicher SPS
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103. Wie ist ein NC‐Programm nach DIN 66025 (G‐Code) aufgebaut? (08.05)

  • NC‐Programm = Textdatei (ASCII), jede Zeile ist ein NC‐Satz 
  • Programmbeginn = Zeile mit „%“ am Anfang und (optional) Programmname dahinter 
  • NC‐Sätze = Folge aus einem/mehreren NC‐Worten, beginnend mit N‐Wort 
  • NC‐Worte = Kombination aus Adressbuchstabe und Zahlenwert 
  • Adressbuchstaben = Kennzeichnung von Funktionen und Parametern 
  • Zahlenwerte = Funktions‐/Satznummern, Achskoordinaten, Parameterwerte, etc.
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104. Welche beiden prinzipiellen Ansätze zur Verbesserung der Bewegungsgenauigkeit gibt es? (09.05) 

  • Anpassung der realen Struktur so, dass vereinfachte Modellansätze und Annahmen hinreichend sind   
  • Anpassung der Modelle in der Steuerung durch Berücksichtigung genauigkeitsrelevanter Einflüsse
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105. Nennen Sie Beispiele für steuerungsintegrierte Korrekturen! (09.06‐10, 09.16 ff.)

  • Spindelsteigungsfehler‐Korrektur 
  • Kreuz‐/Durchhang‐Kompensation 
  • Lose‐Kompensation 
  • Volumetrische Korrektur 
  • Korrelative thermische Korrektur 
  • Strukturmodellbasierte Korrektur (elastisch, thermisch) 
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106. Welche Verhaltensbereiche haben Einfluss auf die Bewegungsgenauigkeit einer Werkzeugmaschine? (09.12)

  • Geometrisch‐kinematisch 
  • Elastisch (statisch, dynamisch) 
  • Thermisch