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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 26.06.2019 / 31.07.2019
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59.  Nach welchem Prinzip erfolgt die digital‐absolute Wegmessung? Welche Konsequenzen hat das für Messbereich und Auflösung? Welche Abtastfehler können auftreten und wie lassen sie sich umgehen? (05.14‐15)

  • Prinzip:  Jedem Wegelement ist eine eindeutige Zahl (Code) zugeordnet 
  • Konsequenz:  Messbereich und Auflösung bestimmen Anzahl nötiger Codespuren -> Bauraum, Kosten 
  • Abtastfehler: asynchroner Wertübergang in den Codespuren, daher Messwert nicht immer eindeutig 
  • Umgehung:  V‐Abtastung, GRAY‐Code
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60.  Was ist eine Referenzpunktfahrt? Wo, Wofür und Wann ist sie üblicherweise nötig?  
(05.13, 05.14, 05.20, CNC‐Praktikum)

  • Was: Bewegung der Achse auf bekannte Position (Referenzpunkt) im Maschinenkoordinatensystem 
  • Wo: an Vorschubachsen mit inkrementellen Messsystemen 
  • Wofür: Bezug (Referenz) zwischen Messsystemnullpunkt und Achs‐/Maschinennullpunkt herstellen 
  • Wann: nach Einschalten und Hochlauf der Maschine, ggf. nach Havarie / Notaus 
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61.  Kann bei einem absoluten Wegmesssystem auf die Referenzierung verzichtet werden? 
Begründen Sie Ihre Antwort! (05.14)

  • Antwort:  Nein 
  • Weil:  Bezug zwischen Messsystem‐ und Maschinennullpunkt ist auch hier erforderlich, Referenzierung erfolgt aber nur einmalig bei Inbetriebnahme der Maschine
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62.  Was sind „abstandscodierte Referenzmarken“? Wofür und wie werden Sie verwendet? Was ist der Vorteil? (05.20)

  • Was:  mehrere zusätzliche Marken auf dem Maßstab eines inkrementellen Messsystems mit jeweils verschiedenen, aber eindeutigen Abständen zwischen benachbarten Marken 
  • Wofür:  Referenzierung des inkrementellen Messsystems 
  • Wie:  Überfahren von zwei benachbarten Referenzmarken und Messung ihres Abstandes über das inkrementelle Messsystem eindeutige Zuordnung der aktuellen Achsposition zum Messsystem‐Nullpunkt 
  • Vorteil:  kürzere Referenzierungswege und ‐zeiten
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63.  Skizzieren sie den Lageregelkreis einer elektromechanischen Vorschubachse und benennen Sie die einzelnen Komponenten! (05.28) 

  • Skizze siehe Folie 05.28 
  • Lageregler, Drehzahlregler, Stromregler, Antriebsteller, Motor, Mechanik 
  • Lagerückführung: direktes / indirektes Messsystem 
  • Geschwindigkeitsrückführung: Tachogenerator oder Differenzieren des Lagesignals 
  • Stromrückführung: Strommesssystem
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64.  Was ist der „Schleppabstand“? Wie ist er definiert und wie kann er reduziert werden! (05.29) 

  • Schleppabstand: notwendige Regelabweichung am Eingang des P‐Lagereglers, damit während einer Bewegung ein Geschwindigkeitssollwert vsoll > 0 erzeugt wird 
  • Definition:  e = vf / Kv 
  • Reduzierung: 
    • Geschwindigkeit reduzieren 
    • Kv‐Faktor erhöhen 
    • Vorsteuerung 
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65.  Was verstehen Sie unter „Geschwindigkeitsvorsteuerung“ und was bewirkt sie? (05.31) 
Welche Eingangsgrößen werden dafür verwendet und woher kommen diese? 

  • Was:  direkte Vorgabe der Sollgeschwindigkeit an den unterlagerten Drehzahlregelkreis 
  • Bewirkt: schnellere Reaktion des Regelkreises auf veränderte Sollwertvorgaben 
    • besseres Führungsverhalten des Regelkreises 
    • Reduzierung des Schleppabstandes 
  • Eingangsgrößen: Geschwindigkeitssollwerte 
    • Vorausberechnung und Vorgabe über die Steuerung 
    • Ableitung aus Lagesollwerten (Differenzieren)
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66.  Unter welchen Bedingungen kann der Schleppabstand eliminiert werden? (05.31)

  • Mit Geschwindigkeitsvorsteuerung bei konstanter Achsgeschwindigkeit (v = const.)