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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 24.01.2019 / 01.02.2019
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Wie unterscheiden sich Inter- von Intratransaktionen?

Inter-Transaktionen charakterisieren das prozessuale Verhältnis von Kommunikator und Rezipient.

Intra-Transaktionen beschreiben den Zusammenhang von Aktivation und Wissen jeweils auf Seiten des Kommunikators und des Rezipienten.

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Nach welchen Gesichtspunkten lassen sich Rezeptionsformen unterscheiden?

Rezeptionsformen sind Formen, Arten und Weisen des Rezeptionshandelns.

Das schließt, entlang der Linie der bisherigen Ausführungen die kognitiven Modalitäten des Rezipierens ebenso ein wie die interaktiv-sozialen und situativen Bedingungen: Rezeption als Prozess der kognitiven Konstruktion von (Selbst-) Orientierungsinformationen und als soziales Handeln. Es kommt aber noch etwas hinzu: Wie zu erwarten sind Rezeptionsformen auch medienabhängig in dem Maße wie die Rezeption spezifische Kompetenzen (Wissen und Fertigkeiten) erfordert und bestimmte Einrichtungen, Anlagen oder Geräte voraussetzt

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Was sind Rezeptionsmedien?

REZEPTIONSMEDIEN sind solche semiotischen Produkte, die zur Selbst-Orientierung bzw. für diese Zwecke hergestellt werden.

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 Benennen Sie verschiedene Folgen der Mediatisierung für die Rezeption.

Schaffung von speziellen Kommunikationsräumen; räumliche, zeitliche und soziale Entgrenzung; Wandel der Rollen von Kommunikator und Rezipient.

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Charakterisieren Sie den Uses & Gratifications-Ansatz.

Was machen die Menschen mit den Medien?’“ Die Kernidee des Ansatzes ist ebenso einfach wie plausibel: Menschen nutzen Medien zur Befriedigung von Bedürfnissen und für selbst gesetzte Zwecke und Ziele. Sie nutzen Medien, um von der Rezeption etwas zu haben, aus dem Lesen von Zeitungen oder Büchern etc.

In gewisser Weise kann also dieser Ansatz als eine Art Rezeptionsökonomie gelten.

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Was bedeutet Mediennutzung in den interaktionistischen Rezeptionstheorien von Renckstorf und Charlton / Neumann-Braun?

Im Zentrum steht demgemäß der Rezipient, der Medien aktiv zur Konstruktion seiner (symbolischen) „subjektiven Wirklichkeit“ nutzt.

Mediennutzung wird so auch zu einer Komponente im Prozess der Persönlichkeitsbildung bzw. des Identitätsmanagements, indem Rezeptionsprozesse für das para-soziale und soziale Rollenübernahme und das Rollenlernen funktionalisiert werden

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Charakterisieren Sie das Pentamodale Modell der Medienwirkungen.

Aus einer grundlegenden Kritik der Medienwirkungsforschung hat Klaus Merten 1994 und 1995 ein konstruktivistisches multimodales Wirkungsmodell entwickelt. Seine Kritik an der Wirkungsforschung richtet Merten auf die folgenden drei Punkte:

  •  auf das stillschweigenden Festhalten am klassischen StimulusResponse-Modell  
  • auf den Gedanken und die Praxis der Messung von Wirkungen und
  • auf die fehlende theoretische Einbindung bzw. die fehlende Anschließbarkeit an den Stand der Kognitions- und Rezeptionsforschung. (cf. Merten 1995, 296)
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 Geben Sie einen kurzen Überblick über verschiedene Medienbegriffe

  • Medien als Erweiterungen der Sinne und des Körpers (McLuhan)
  • Medien als Kanäle (McLuhan)
  • Medienbegriff in Naturphilosophie: Zwischenmittel
  • Medien als Instrumentierungen von Kommunikation und Rezeption
  • Medien als Technopole (Postman)