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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 23.02.2018 / 10.04.2019
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Kurs 1_1_1: Welche Aussagen stimmen bzgl. der Entwicklungslinien, die zu dem Status Quo einer hohen individuellen und gesellschaftlichen Wertschätzung von Gesundheit beigetragen haben? 

 

Im 19. und Anfang 20. Jahrhundert gab es Bemühungen um die Sicherung der öffentlichen Gesundheit. Zu dieser Zeit gab es neue Erkenntnisse über krankheitsförderliche Umgebungsfaktoren. Daher wurden z.B. Trink- und Abwasserversorgung installiert, die Kranke

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts waren chronisch degenerative Erkrankungen die häufigste Todesursache und heute gelten Infektionskrankheiten als häufigste Todesursache

Die Veränderung des Krankheitsspektrums ist mitbedingt durch demographische Entwicklungen und die Verbesserung der medizinischen Versorgung.

Laut SB trug in Deutschland auch der Wohlstand (Wirtschaftswunder der 50er Jahre), zu einer besseren medizinischen Versorgung und einem besseren allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung bei.

Außerdem werden individuelle und umweltbedingte Faktoren maßgeblich für die Entstehung chronischer Erkrankungen verantwortlich gemacht.

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Kurs 1_1_2: Welche Dimensionen hebt Faltermaier (2005) in Bezug auf Krankheit hervor? 

Finanzielle Konsequenzen (Arbeitsausfall)

Störung und Normabweichung im Organismus (objektiv messbar)

Soziale Konsequenzen, da bei Krankheit Einschränkungen in der Funktions- und Leistungsfähigkeit von Personen vorliegen

Krankheit immer physisch bedeutsam, etwa über den wahrgenommen Schmerz oder Ängste und Belastungen, die auch körperlich spürbar sind

Krankheiten sind immer auch psychisch bedeutsam und erlebbar

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Kurs 1_1_3: Bzgl. Krankheitsparadigmen treffen welche Aussagen zu?

Zu den Krankheitsparadigmen gehören das biomedizinische Modell, das Risikofaktorenmodell und das biopsychosoziale Modell.

) Allen Krankheitsparadigmen ist gemein, dass sie eine dichotome Vorstellung von Gesundheit und Krankheit haben.

Das Risikofaktorenmodell hat seinen Ursprung in der epidemiologischen Forschung.

Das biopsychosoziale Modell wurde in den 70er Jahre von Engel entwickelt

Das biomedizinische Modell war vorherrschend in der Medizin und vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung, wurde aber in den 70er Jahren von dem biopsychosozialen Modell abgelöst, da zu diesem Zeitpunkt das biomedizinische Modell stark kritisiert wurde.

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Kurs 1_1_4: Das biomedizinische Modell stellt einen naturwissenschaftlich orientierten Ansatz dar. Welche Aussagen stimmen NICHT in Bezug auf dieses Modell? 

Es ist immer noch vorherrschend in der Medizin.

Gesundheit wird als die Abwesenheit von Krankheit gesehen.

Im Modell wird angenommen, dass Krankheiten multifaktoriell bedingt sind.

Folgende Faktoren gehören zu dem Modell (Abb. im SB): Defektheilung, Ätiologie, Noxen, Chemische/Physikalische/Biologische Noxen, Pathogenese, Tod, Wiederherstellung, Gesund & Krank

Mithilfe objektiver Messungen und Methoden sollen kausale Erklärungen gefunden werden.

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Kurs 1_1_5: Risikofaktorenmodelle kamen in den 60er Jahren auf. Welche Aussagen dazu stimmen laut SB?

Ist inhaltlich gesehen der Vorgänger des biopsychosozialen Modells.

Es wird von einem multifaktoriellen Krankheitsgeschehen ausgegangen.

Mit Hilfe der Risikofaktorenmodelle ließen sich besser chronische Erkrankungen erforschen

Wie auch beim biomedizinischen Modell wird bei den Risikofaktorenmodelle von einem kausalen Zusammenhang zwischen Erreger und Erkrankung ausgegangen.

Risikofaktoren sind nicht mit Ursachen von Krankheiten gleichzusetzen, sondern als Determinanten, die das Risiko zu erkranken erhöhen können.

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Kurs 1_1_6: Welche Aussagen zum biopsychosoziale Modell von Engel (1977) stimmen?

Krankheitsentstehung und -verlauf ist nur aus dem Wechselspiel zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren zu verstehen.

Da es so viele unterschiedliche Einflussfaktoren gibt, wird dem Individuum eine passive Rolle zugeschrieben; d.h. er ist den Einflussfaktoren ausgesetzt und im Krankheitsfall auf die Ärzte angewiesen

Gesundheit und Krankheit werden als ein Kontinuum verstanden

Dieses Modell ist heutzutage vorherrschend in der Medizin.

Es werden kausale Erklärungen für Erkrankungen herangezogen.

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Kurs 1_1_8: Gesundheitsmodelle. Was trifft NICHT zu? 

Das Konzept der Salutogenese zählt als eines der ersten theoretisch ausgearbeiteten Gesundheitsmodelle.

Es wurde, ebenso wie das biopsychomedizinische Modell, von Engel eingeführt

Salutogenese bedeutet “Entstehung von Gesundheit”. Das Modell soll also den Blick auf Faktoren und Prozesse lenken, die zu Erhalt und Förderung von Gesundheit beitragen können.

Das Konzept der Salutogenese beinhaltet zwei zentrale Annahmen: 1. Krankheiten stellen eine Abweichung von der Normalität dar, werden aber dank des Konzepts als integrale Bestandteile des Lebens gesehen. Und 2: Gesundheit und Krankheit sind dichotome Kate

Das salutogenetische Modell ist das einzige Gesundheitsmodell, das im SB vorgestellt wurde.

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Kurs 1_1_9: Insgesamt gibt es kein allgemein geteiltes Gesundheitsverständnis, sondern es existieren viele unterschiedliche Definitionen, die oftmals an einen bestimmten Forschungskontext geknüpft sind. Anstelle einer Definition lassen sich einzelne Bestimmungsstücke von Gesundheit ausmachen. Franke (2012) benennt unter anderem die folgenden Dimensionen von Gesundheit, die einander ergänzen können. Welche Dimension(en) gehören nicht dazu? 

Flexibilität und Anpassung

Leistungsfähigkeit und Rollenerfüllung

Störungsfreiheit

Heterostase

Wohlbefinden