Leseprobe

Karten 164 Karten
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Copyright © Careum Verlag
Auflage 1. Auflage 2016
ISBN 978-3-03787-242-0
Erstellt / Aktualisiert 29.11.2017 / 08.03.2019

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1.6.1 BEH: Ich kann erläutern, wie Menschen mit Behinderung bei Bedarf in Haushaltsarbeiten unterstützt werden können (K2).

 

Nennen Sie allgemeine Prinzipien der Unterstützung von Menschen mit Behinderung in Haushaltsarbeiten.

Frage 1 /2

 

  • Möglichst grosse Selbstständigkeit als Ziel
  • Hilfe zur Selbsthilfe, also den Menschen so unterstützen, dass er es selbst machen kann
  • Einsatz von geeigneten Hilfsmitteln
  • Beratung und Training durch Fachpersonen
  • Unterstützung: so viel wie nötig / so wenig wie möglich
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    1.6.1 BEH: Ich kann erläutern, wie Menschen mit Behinderung bei Bedarf in Haushaltsarbeiten unterstützt werden können (K2).

     

    Beschreiben Sie, welche Aspekte berücksichtigt werden sollten, damit Menschen mit Behinderung möglichst selbstständig kochen können.

    Frage 2 /2

     

    • Einrichtung der Küche: Sind die Küchengeräte für die betreffende Person zugänglich?
    • Gibt es genügend Platz in der Küche z. B. für einen Rollstuhl? Sind die Küchenelemente unterfahrbar?
    • Hilfsmittel: Sind geeignete / an die Ressourcen des betreffenden Menschen angepasste Küchengeräte vorhanden? Braucht es überhaupt Hilfsmittel oder können die Tätigkeiten auch anders als gewohnt durchgeführt werden?
    • Sich unter www.sahb.ch oder www.rheumaliga.ch über geeignete Hilfsmittel informieren.
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      1.5.3 BEH: Ich kann erläutern, wie Menschen mit Behinderung beim Essen unterstützt werden können (K2).

       

      Unter welchen Umständen brauchen Menschen mit Behinderung Unterstützung beim Essen?

      Frage 1 /3

       

      • Bewegungseinschränkungen / unkontrollierte Bewegungen
      • Schlechte Greiffunktion
      • Schluckstörungen
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        1.5.3 BEH: Ich kann erläutern, wie Menschen mit Behinderung beim Essen unterstützt werden können (K2).

         

        Nennen Sie Hilfsmittel zur Unterstützung beim Essen.

        Frage 2 /3

         

        • Aufsteckbarer Tellerrand
        • Rutschfeste Tellerunterlage
        • Spezialbesteck mit Griffband, verbreiterten oder abgewinkelten Griffen
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          1.5.3 BEH: Ich kann erläutern, wie Menschen mit Behinderung beim Essen unterstützt werden können (K2).

           

          Welche Hilfestellungen können Sie Menschen mit Einschränkungen der Bewegungs- und Schluckfunktion beim Essen geben, um das Aspirieren von Nahrungsmitteln zu vermeiden?

          Frage 3 /3

           

          • Eine aufrechte Körperhaltung beim Klienten sicherstellen
          • Kopfhaltung unterstützen (mit dem Kopf im Nacken wird das Schlucken erschwert)
          • Nach Bedarf Nahrung zerkleinern oder pürieren
          • Für geschmeidige Konsistenz der Nahrung sorgen (z. B. durch Zufügen von Wasser, Milch oder Joghurt)
          • Genügend Zeit für Esssituationen einplanen
          • Unterstützung beim Mundschluss (Voraussetzung für Schluckvorgang)
          • Evtl. den Arm oder die Hand des Klienten in die funktionelle Bewegung führen
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            1.2.11 BEH: Ich kann die verschiedenen Mobilitäts-Hilfsmittel für Menschen mit Körperbehinderungen beschreiben und die zuständigen Fach- und Beratungsstellen aufzählen (K2).

             

            Nennen Sie verschiedene Mobilitäts-Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung.

            Frage 1 /3

             

            • Gehhilfen: Gehstock, Unterarmstützen, Achselstützen, Gehwagen, Rollatoren etc.
            • Rollstühle: Standard-Rollstühle, Spezial- / Pflegerollstühle, Aufricht-Rollstühle, Elektro-Rollstühle etc.
            • Elektroscooter: 3- oder 4-Rad-Elektroscooter, 2-Rad-Elektroscooter
            • Autoanpassungen, um selbst fahren zu können: technische Anpassungen, Einstiegs- oder Verladehilfen, Handbedienung von Gas und Bremse, digitale Steuerung
            • Autoanpassungen für den Transport von Personen im Rollstuhl: Rampen, Linearlift am Heck, Kassettenlift, hydraulische Heckabsenkung

              BEH A Umfeld- und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 23–A 51)
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              1.2.11 BEH: Ich kann die verschiedenen Mobilitäts-Hilfsmittel für Menschen mit Körperbehinderungen beschreiben und die zuständigen Fach- und Beratungsstellen aufzählen (K2).

               

              Beschreiben Sie, welche Aspekte bei der Auswahl resp. Ausstattung eines Rollstuhls zu berücksichtigen sind.

              Frage 2 /3

               

              • Auswahl des Rollstuhltyps: Aufgrund der Ressourcen und der Wohnverhältnisse des Klienten sowie der Zielsetzung, die mit der Nutzung des Rollstuhls verbunden ist, kann ein Rollstuhltyp ausgesucht werden. Es stellen sich die Fragen nach dem benötigten Zubehör, nach Verstellmöglichkeiten von Sitz- und Rückeneinheit, nach der Notwendigkeit einer Aufrichtfunktion etc.
              • Auswahl der Ausführung und der Ausrüstung des Rollstuhls: Abzuklären sind die Sitzbreite, die Rücken- und Sitzhöhe, Bremsen für Begleitpersonen, Hilfsantriebe etc.

                BEH A Umfeld- und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 23–A 51)
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                1.2.11 BEH: Ich kann die verschiedenen Mobilitäts-Hilfsmittel für Menschen mit Körperbehinderungen beschreiben und die zuständigen Fach- und Beratungsstellen aufzählen (K2).

                 

                Nennen Sie Beratungsstellen, bei denen Sie bei der Auswahl von Mobilitäts-Hilfsmitteln Hilfe bekommen.

                Frage 3 /3

                 

                • Schweizerische Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB): www.sahb.ch
                • Stiftung Cerebral: www.cerebral.ch
                • SKS Rehab AG of Switzerland: www.sks-rehab.ch

                  BEH A Umfeld- und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 23–A 51)
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                  1.2.13 BEH: Ich kann Hilfsmittel, Spiele und praktische Übungen zur Förderung, Unterstützung und Erhaltung der Beweglichkeit erläutern (K2).

                   

                  Warum ist es wichtig, die Beweglichkeit der Klientinnen und Klienten zu fördern, unterstützen resp. zu erhalten?

                  Frage 1 /4

                   

                  • Bewegung ist ein menschliches Grundbedürfnis.
                  • Je grösser das Spektrum der möglichen Bewegungen eines Menschen ist, desto grösser ist seine Selbstständigkeit.

                    BEH A Umfeld- und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 23–A 51)
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                    1.2.13 BEH: Ich kann Hilfsmittel, Spiele und praktische Übungen zur Förderung, Unterstützung und Erhaltung der Beweglichkeit erläutern (K2).

                     

                    Beschreiben Sie Möglichkeiten, wie Sie die Klientinnen und Klienten im Alltag in deren Beweglichkeit fördern können.

                    Frage 2 /4

                     

                    • Beim An- und Auskleiden die erforderlichen Bewegungen bewusst durchführen, dabei die Körperteile benennen und mit einem Lied begleiten.
                    • Pausen einplanen bei der Arbeit in der Schule oder in der Werkstatt, in denen kurze Bewegungsspiele gemacht werden.
                    • Bei Hausarbeiten (z. B. beim Staubwischen) die betreffende Arbeit im Takt der Musik ausführen.
                    • Etc.

                      BEH A Umfeld- und Alltagsgestaltung Kap. 2 (A 23–A 51)